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Geh‘ mit Gott

An diesem melancholischen Mittwoch, der zudem sehr verregnet ist, habe ich mal wieder nichts Gescheites auf die Reihe bekommen… Tja, es gibt einfach diese Tage, an denen man den Geistern der Vergangenheit sehr Nahe ist. Sie holen dich ein, im Dunkel des Tages. Sie spielen mit deinen Erinnerungen und Träumen der verlorenen Zeit. Sie verblassen einfach nicht und kommen wann immer es ihnen lieb ist. Wohin muß ich gehen, um ihnen zu entkommen? Wie weit muß ich gehen um sie los zu werden? Muß ich vielleicht wirklich hier raus und dahin gehen, wo mir niemand sagen kann, was richtig und was falsch ist? Geh‘ mit Gott! Das habe ich schon vor Jahren laut ausgesprochen. Doch wen meinte ich damit eigentlich? Die Geister ließen sich von diesen abwehrenden Worten, die wahrscheinlich nur einem Überlebens Mechanismus folgten, jedenfalls nicht vertreiben.

Was hat mir mein Vater noch früher mal gesagt? Die Zeit heilt alle Wunden. Wohlan, dann möge die Zeit sich vielleicht mal ein bisschen beeilen, denn von meinen voraussichtlich zu erwartenden 120 Lebensjahren, sind nun doch schon das eine oder andere Jahr unter nicht so schönen Umständen im Meer versunken und jeder der jemals zur See gefahren ist weiß, daß das Salz das Einzige ist was übrig bleibt, wenn die Sonne das Salzwasser getrocknet hat.

Für all diejenigen, die auch ein wenig Salzwasser trocknen lassen wollen… Heute regnet es, und die Menschen können Süßwassertropfen von Salzwassertropfen mit bloßem Auge nicht unterscheiden. Also, warum nicht einfach das Salzige mit dem Süßen wegspülen lassen?

Hier eine kleine Hilfestellung 😉

Vaya Con Dios – What’s A Woman

Irgendwie war heute schon viel früher Sonnenuntergang…

Dynamitgeco

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