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Schneeweiß

 

Schneeweiß

Mit Kummer bin ich eingeschlafen,
durch mein Handy aufgewacht.
Es war spät, schon Geisterstunde,
kalt war die Dezembernacht.

Durstig und noch leicht benommen,
schlich ich mich zum Kühlschrank hin.
Um den kleinen Durst zu stillen,
gleich leg ich mich wieder hin.

Mit Getränk ging ich zum Fenster,
kurz der Blick, ganz still und leis.
Ein kleines Lächeln ward geboren,
ich sah alles in Schneeweiß.

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Keine Worte

Keine Worte

 

Verschlossen

Verschlossen, so wie ich es bin,

verschlossen, nimm es einfach hin.

Verschlossen, wegen dir allein,

verschlossen, wollte ich nie sein.

 

Angst

Angst kommt auf, in meinem Geist,

Angst, kommt auf, ganz still und leis‘.

Angst, die ich sonst leicht ertrug,

Angst, die mich schon oft betrug.

 

Vernarbt

Vernarbt, sind all die Wunden bald,

vernarbt, der Riss, durchs Herz, so zart.

Vernarbt, die Seele, die mal offen,

vernarbt, der Geist, vom Wort getroffen.

 

Die Mauer

Die Mauer, die ich einst mal baute,

die Mauer, über die ich schaute.

Die Mauer, die mich schützen sollte,

Sie verhindert, meine Worte.

 

Ferne

Ferne

Fern, so fern mein Auge reicht,

die Landschaft sich doch immer gleicht.

Fern, so fern das Herz auch ist,

die Liebe, die Du nie vergisst.

 

Fern, so fern von guten Tagen,

Ich möcht‘ sie so gern‘ wieder haben.

Fern, so fern von meinen Zielen,

Nie mehr mit Gefühlen spielen.

 

Fern, so fern der Fröhlichkeit,

Sich zu finden, kostet Zeit.

Fern, so fern, dem Glücksmoment,

Wenn man sich fühlt, ganz ungehemmt.

 

Fern, so fern von großen Gesten,

jeder ist sich selbst am nächsten.

Fern, so fern von dir mein Schatz,

In meinem Herz, ist zu viel Platz.

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