Archiv der Kategorie: Philosophie

Vierundzwanzig Stündchen

Die Antennen sind ziemlich lang geworden mittlerweile und das hat natürlich seinen Grund. Man muß schon auf dem 2 Meter Band sein, um weit entfernte Nachrichten empfangen zu können. Die Ultra kurze Welle im typischen Empfangsbereich reicht leider kaum bis zum nächsten Bundesland und schon gar nicht über die verschobene Reichsgrenze hinaus 😉 Und welcher Rebell wird sich schon einem Test unterziehen, nur um die Antennen zu kürzen.

Was auch immer man also mit langen Antennen empfangen kann, manchmal ist der Unterschied nur Vierundzwanzig Stündchen und alles ist anders. Ein neues Jahr bricht an, ein Lebensjahr geht zu Ende oder irgendwas anderes ist nur 24 Stündchen entfernt.

Was aber macht den Unterschied? Ist es die Jahreszahl oder das Alter, welches sich von heut auf morgen ändert oder ist auch das nur eine Täuschung? Es gibt sicherlich viel, was sich im Laufe eines Tages ändern kann und damit hat ein Jahreswechsel oder ein Geburtstag, wie rund er auch sein mag, sicherlich nichts zu tun. Denn die wichtigen Ereignisse, die dir das Gefühl geben können, es hat sich von gestern auf heute wirklich was getan, diese Ereignisse finden selten in weiser Voraussicht statt. Sie entstehen, wenn man seinem Gefühl Raum lässt und das Herz entscheiden darf, was richtig und was falsch ist.

Jamie Cullum – What A Difference A Day Made

hier ist noch eine schöne andere Version

Haltet eure Antennen auf Empfang, vielleicht bietet sich eine Herzensangelegenheit auch für euch und der Unterschied eines Tages könnte größer nichts sein…

Romantische Grüße

Dynamitgeco

Nachts Musik hören

Manchmal, wenn man Nachts nicht einschlafen kann, weil die Gedanken einem die Möglichkeit dazu einfach nicht lassen wollen. Wenn selbst das Gähnen die dringend nötige Schlafphase nicht einleuten mag. Dann wirken Lieder oftmals stärker, als sonst. Man kann sich besser hinein hören und das Lied hat es leichter zu einem durchzudringen, wenn man es denn auch abspielt 😉

Ich bin heute bei den Sultans of Swing gelandet und muß mir eingestehen, daß ich dieses Lied zwar kannte, jedoch nie so viel Gefallen daran hatte es zu hören, wie gerade jetzt um 2 Uhr in der Nacht.

Vielleicht ist es Nachts die Ruhe um mich herum, die mich nicht schlafen lässt, weil ich mich so besser selber höre und nicht permanent von anderen Dingen abgelenkt bin. Klingt irgendwie abstrakt und verkehrt herum, aber trotzdem ja, vielleicht ist genau das der Grund dafür, daß man Nachts nicht einschlafen, aber dafür entspannt und ruhig der Musik lauschen kann.

Genug Philosophie für heute. Macht ja eigentlich auch viel mehr Spaß im direkten austausch, als es nieder zu schreiben… Das philosophieren meine ich und auch das Musik hören 😉

Schlaft gut

Ein tolles Lied habt ihr ja jetzt.

Dynamitgeco

Geliebt & Verloren

Es ist besser geliebt & verloren zu haben, als niemals geliebt zu haben.

Polizisten

So düster die Zeit in der wir uns gerade befinden, so düster klingt auch dieses Lied.

Der Überwachungsstaat wurde seit den Jahren, in denen dieses Lied raus kam, ziemlich ausgebaut.

Was gestern noch normal war, ist heute schon verboten. Was heute noch normal ist, ist vielleicht morgen schon kriminell. Und wer weiß, vielleicht bist du bald schon der Kriminelle!?

Obwohl es sich damals sicherlich um eine Art paranoide Episode gehandelt hat, kann man bei den aktuellen Überwachungstechniken, wohl kaum mehr von Verfolgungswahn sprechen, wenn man von Überwachungsstaat spricht.

Die Vorratsdatenspeicherung, gegen die wir schon vor einem Jahrzehnt demonstriert haben, soll fester Bestandteil dieses Überwachungsstaates werden. Der Fingerabdruck wanderte erst auf den Reisepass und jetzt soll er auch auf den Personalausweis.

Ein Staat, der seine Bürger durch die defacto Gleichschaltung der Medienlandschaft in Angst und Schrecken versetzt hat, versucht nun, bei denen, mit dem hypnotisch verängstigten Zustand, Schrittweise eine Impfpflicht durch die Hintertür zu etablieren und damit die körperliche Unversehrtheit zu mißachten.

Und die Massen-Hypnose der Medienpropaganda wirkt. Ohne sich zu informieren rennen die Schafe zur Schlachtbank. Ob es nun die Angst, das blinde Vertrauen in die Volksvertreter und ihrer medialen Handlanger, oder aber einfach nur der Untertan in ihnen ist, vermag ich nicht zu sagen.

Stattdessen sehe ich nur immer mehr (Überwachungs) Staat in meinem Leben. Die individuelle Freiheit der Menschen wurde ohne mit der Wimper zu zucken eingeschränkt. Die Bevormundung freier oder sich zumindest frei fühlender Bürger hält weiter an. Maulkorbzwang im Supermarkt, Nein nicht für dat Hündchen von Frauchen, sondern fürs Frauchen selbst. Alle laufen sie mit der Gesichtswindel herum, wie Patienten dieser wahnhaften Politik.

Sie lassen sich Teststäbchen in ihre Körperöffnungen stecken, um irgendein völlig sinnbefreites Ergebnis zu bekommen, weiches es ihnen dann (bei negativem Resultat) die Erlaubnis erteilt, in ein Schuhgeschäft zu gehen und dort Al Bundy zu besuchen. Eine Überwachungsapplikation auf ihren smarten Mobilfunkgeräten verfolgt sie derweil auf Schritt und Tritt.

Der Status für die Injektion einer ungeprüften, genmanipulierten Flüssigkeit wird nun in bestimmten Bereichen des täglichen Lebens abgefragt und soll in den faschistischen, feuchten Träumen, so manch eines machtgeilen Politikers, für eine Unterscheidung der Untertanen ausreichen. Die Unterscheidung hat natürlich nichts mit Gesundheit zu tun, sondern ist lediglich ein Beleg, für die bedingungslose Unterwürfigkeit der Lakaien, die mit vorauseilendem Gehorsam, sogar ihren Körper für ein groß angelegtes Experiment, mit einem neuartigen genetisch veränderten Wirkstoff zur Verfügung stellen. Ohne auch nur einen Gedanken an die Folgen zu verschwenden, von denen man genau, gar nichts weiß. Vielleicht werden ja mutierte Kinder geboren, wie damals, als nur eine Pille ausgereicht hat, um Mißgeburten hervorzurufen. Heute werden gesunden Kindern auch wieder ungeprüfte Substanzen verabreicht und dies sogar nicht über die Orale Aufnahme, sondern ohne die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers überwinden zu müssen. Der Grund dafür wird wahrscheinlich der Selbe sein wie damals, Geld. Es ist ähnlich wie bei dem Test für das Schlafmittel Contergan der Chemie und Pharma Firma Grünenthal. Der Contergan-Wirkstoff Thalidomid wird trotz der verheerenden Wirkung seit 1998 einfach wieder vermarktet. Selbst in der BRD darf es mit einem so genannten T-Rezept verschrieben werden. Diese Rezepte gelten für Präparate mit fruchtschädigender Wirkung.

Und das schlimmste an der ganzen Sache ist, daß das alles schon mal abgelaufen ist. In einem kleineren Maßstab, aber mit den gleichen Akteuren. Vor ca. einem Jahrzehnt. Dazu unbedingt den Film Profiteure der Angst ansehen. Damals haben die Politiker einen anderen Wirkstoff bekommen, als der Souverän. Die Impfung gegen die Schweinegrippe war damals noch kein Gen-Experiment und hatte als eine der Nebenwirkung die Narkolepsie zur Folge. Was sich noch unterscheidet, ist die Tatsache, daß man seitdem die Kriterien der Pandemiedefinition geändert hat (In der ARTE Dokumentation ab Minute 6:50). Man hat einfach das Kriterium gestrichen, das eine hohe Anzahl an Erkrankten und Toten, in mehreren Nationalstaaten vorhanden sein müssen. Heute reicht es anscheinend schon aus, wenn auf einem Teststäbchen im Labor eine Schraube gefunden wird, die zu einem bestimmten bösen Auto gehört, um eine Pandemie auszulösen. Daß diese Schraube allerdings auch auf andere Fahrzeuge passt, wird dagegen ignoriert. Kurz gesagt, der Test ist vollkommener Quatsch und sagt gar nichts aus.

Kann man also bei derartigen Machenschaften noch von einem Staat reden, für den das Wohl des deutschen Volkes, das oberstes Gebot für sein Handeln sein sollte und dem die Volksvertreter zu dienen haben? Schließlich ist der Reichstag nichts anderes, als die Bühne des deutschen Volkes, auf die die Volksvertreter von ihm gewählt wurden, um für das deutsche Volk mit bestem Wissen und Gewissen Entscheidungen zu treffen. Das meine lieben Freunde der Sonne, ist das wichtigste Kriterium für die Bewertung der aktuellen Politik.

Wir sollten uns unserer Situation bewusst werden und unsere Freiheit nicht durch den aufkeimenden Totalitarismus aushebeln lassen und bald in einem Polizeistaat aufwachen. Dann liebe Leute, sehen wir nämlich auch bald überall die Polizeieieieieiei… und das wird dann sicherlich kein paranoider Schub sein, den wir durchmachen, sondern die bittere Realität in Unfreiheit und einem Meer aus Polizisten,.

Extrabreit – Polizisten

Also lieber Souverän, Aufwachen!

Dynamitgeco

PS: Wer auf der Suche nach Informationen ist sollte eine Suchmaschine benutzen.

Die Gedanken sind frei

Im Netz herrscht Zensur. Das ist laut Artikel 5 Grundgesetz der BRD zwar verboten, da dort explizit steht: Eine Zensur findet nicht statt, doch das scheint in der Bundesrepublik Deutschland in Zeiten schwindender Freiheit und Bürgerrechte wohl nicht mehr so wichtig zu sein und bei den, am Parlament vorbei beschlossenen Verordnungen, für eine Bedrohung, die so wie sie von den verantwortlichen Politikern und ihren Handlangern in Funk, Fernsehen und Presse dargestellt wird, nicht existiert, die unsere Grundrechte einschränken sollen, aber das ist ein anderes Thema. 😉

Wer keine Lust hat zu klicken… bitteschön

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 5 

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Wenn ich mitbekomme, wie unterschiedlichste Kanäle auf der Videoplattform YouTube gesperrt, gelöscht oder anderweitig zensiert werden. Indem z. B. der Schattenbann angewendet wird, schränken Betreiber wie Twitter, Facebook und Co, die Reichweite, bereits seit geraumer Zeit genau so, bei unterschiedlichen Benutzern ein. Indem Beiträge nicht mehr oder nicht im vollem Umfang an andere Personen ausgespielt werden. Der Benutzer einer Plattform wird wortwörtlich in den Schatten gestellt, wo andere ihn nicht mehr oder zumindest nicht mehr so gut sehen können. Diese hinterlistige Vorgehensweise bekommt der Benutzer praktisch gar nicht mit. Er wundert sich nur, warum immer weniger Rückmeldungen kommen und soll auf diese Weise dazu gebracht werden, den Inhalt seiner Beiträge in die aktuell geltende politisch ideologische Landschaft anzupassen. Dazu sollte man vielleicht wissen, daß genau so eine Schattenperson, eben nicht mehr wahrgenommen wird. Daraus kann sich auch eine Schattengesellschaft entwickeln und das kann doch nicht ernsthaft politisch gewollt sein? Oder ist es eine staatliche Strategie, Menschen auf diese Weise den Mund zu verbieten, wenn sie unangenehme Positionen vertreten? Was machen unsere Volksvertreter, die ja angeblich so liberal und demokratisch eingestellt sind eigentlich gegen diese Unterdrückung der Meinungsfreiheit ihres Volkes, das sie vertreten sollen? Oder haben sie sich vielleicht schon mit kommunistischen Diktaturen wie China im Geiste angefreundet? Die Auflagen, die die Plattformbetreiber haben, kommen ja nicht von ungefähr. Wer seine Meinung zu den überzogenen Maßnahmen der Regierung äußert, wird mittlerweile schon fast wie ein Staatsfeind behandelt. Dabei ist genau diese Meinungs – und Redefreiheit der Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Sie stellt sicher, daß wir nicht in einer Diktatur enden und am Ende durch ein menschenverachtendes soziales Punktesystem malträtiert werden und die Gedanken das Einzige sind, was noch frei sein wird.

Es ist doch jetzt schon so, daß du mit deiner Standortbezogenen Nutzerkennung analysiert wirst und nur das zu sehen bekommst, was auch für dich gedacht bzw. nicht gesperrt ist. Selbst Videoplattformen wie BitChute, die sicherlich im Moment noch nicht so stark betroffen sind, filtern deinen Standort und es gibt dort Videos, die dir aufgrund deiner geographischen Lage und natürlich der dir zugewiesenen IP-Adresse, mit irgendeiner bedeutungslosen Begründung, nicht angezeigt werden. Bei Google ist das schon seit Jahren so und es fällt ja auch überhaupt nicht auf. Wer soll auch was vermissen, was er gar nicht erst angezeigt bekommt. Das ist die Zensur, die es laut GG 5 gar nicht gibt

Das ist ähnlich wie in den früheren Ostblockstaaten, wo das Regime den Untertanen erzählt hat wie schlecht die Welt im Westen ist und daß es im eigenen Land doch am schönsten ist und das Westfernsehen verboten bzw. zensiert wurde. Und schon wussten die dumm gehaltenen Staatsbürger nicht was alle anderen haben und was ihnen verwehrt bleiben sollte. Nicht nur materiell, sondern auch gedanklich. Frei nach dem Motto: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“

Wenn jedoch verschiedene Punkte auf die Tagesordnung gesetzt und dann der Reihe nach abgearbeitet werden, glaubt doch wohl keiner der Verantwortlichen, daß diese Veränderung nicht auffällt und einfach so hingenommen wird, weil vielleicht niemand merkt, daß etwas Faul ist im Staate Dänemark.

Wie heißt es doch so schön, wer schweigt, stimmt nicht immer zu.

Aus diesem Grund hier ein paar Verweise zu verschiedenen Versionen des Liedes, welches an Aktualität sicher nichts eingebüßt hat.

Studentenlieder – Die Gedanken sind frei

Die nicht auf Amazon erhältliche Version von Major Hans Friess – Die Gedanken sind frei auf BitChute

Nena – Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei

Viel Freude beim zuhören und mitsingen

und macht euch mal Gedanken über die Freiheit, die wir Stück für Stück verlieren, wenn ihr der Propaganda weiter glauben schenkt und wie die Lemminge, freiwillig und dumm in die Diktatur rennt.

Dynamitgeco

Gestern war heute noch morgen

Darf ich vorstellen: Heute war gestern noch morgen oder anders gesagt, es ist schon wieder 3:39 Uhr in der Nacht. Immer diese schlaflosen Nächte. Wenn die Gedanken, die vielen neuen oder auch alten Informationen noch verarbeiten wollen, die man im Laufe des Tages aufgenommen oder aufgegriffen hat. Aus Neugier und Wissensdurst. Aus Unvernunft und Langeweile. Aus welchem Grund auch immer. Auf jeden Fall hat es mal wieder ausgereicht, daß ich seit Stunden hellwach im Bett liege. Und weil mich die guten alten Lieder aus besseren Tagen, bereits in den besseren Tagen wieder auf die Beine gestellt haben und es ja immer irgendwie weitergeht, ist mir dieses Lied durch den Kopf gegangen.

Es handelt von Abschied und Anfang. Von den Erklärungen die man gerne hätte, aber von denen man nun absieht. Von den Dingen, denen man sich mit seiner scheinbar unendlichen Energie, in seiner Unvernunft und Leidenschaft hingegeben hat. Als immer nur der Moment zählte und man von Tag zu Tag, ja manchmal sogar nur von Stunde zu Stunde lebte und dieser Moment einem, wie im Rausch das gegeben hat, was man unbedingt und dringend brauchte. Doch diese Dinge existieren nicht. Sie sind ein Gefühl. Eine Emotion. Eine Erinnerung. Die vielleicht ewig bleibt. Das kann Angst machen. Vor allem, wenn sich die Leere immer wieder mit Erinnerung füllt.

Doch dieses Lied gibt auch Hoffnung. Angst und Schmerz kann durch das Vergessen vergehen und es bleiben am Ende nur noch ein paar Narben. Diese zu lesen und zu verstehen ist wohl die größte Herausforderung für den, der verstehen möchte. Sei es aus Neugier, aus Furchtlosigkeit, aus Hilfsbereitschaft, aus Freundschaft oder vielleicht sogar aus Liebe. Narben erzählen schmerzhafte Geschichten. Narben, die man nicht sieht, erzählen traurige und schmerzhafte Geschichten, die meistens hoffnungsvoll begonnen.

Jeder Tag kann also auch ein neuer Anfang werden, wenn die bittere Vergangenheit besiegt wurde und sich der Blick nach vorne richten kann, jedoch nie zurück, denn das Glück liegt meistens im gelebten Augenblick.

Dynamitgeco

Böhse Onkelz – Gestern war heute noch morgen

Ich suche nach den Dingen
Die nicht existier’n
Ich höre dahin wo nichts ist
Ich will gewinnen – nicht verlier’n
Ich glaub‘ an das, was ich nicht weiß
An den Moment, den freien Flug
Es darf ruhig ein bißchen mehr sein
Denn zuviel ist nicht genug

Nur der Moment zählt, der Augenblick
Sieh‘ nach vorne, nie zurück

Ein neuer Tag, neues Glück
Sieh‘ nach vorne, nie zurück
Denn gestern war heute noch morgen
Ein neuer Tag, neues Glück
Was zählt ist nur der Augenblick
Denn gestern war heute noch morgen

Ich habe keine Angst mehr
Ich kenne keinen Schmerz
Ich trag‘ den Mantel des Vergessens
Narben auf dem Herz

Leere füllt sich mit Erinnerung
Ich frage Dich nicht mehr wieso warum

Ein neuer Tag, neues Glück
Sieh‘ nach vorne, nie zurück
Denn gestern war heute noch morgen
Ein neuer Tag, neues Glück
Was zählt ist nur der Augenblick
Denn gestern war heute noch morgen

Nur der Moment zählt, der Augenblick
Sieh nach vorne, nie zurück

Ein neuer Tag, neues Glück
Sieh‘ nach vorne, nie zurück
Denn gestern war heute noch morgen
Ein neuer Tag, neues Glück
Was zählt ist nur der Augenblick
Denn gestern war heute noch morgen

PS: Okay, es ist jetzt schon 4:40 Uhr!!! Erstamal abspeichern 😉

Geh‘ mit Gott

An diesem melancholischen Mittwoch, der zudem sehr verregnet ist, habe ich mal wieder nichts Gescheites auf die Reihe bekommen… Tja, es gibt einfach diese Tage, an denen man den Geistern der Vergangenheit sehr Nahe ist. Sie holen dich ein, im Dunkel des Tages. Sie spielen mit deinen Erinnerungen und Träumen der verlorenen Zeit. Sie verblassen einfach nicht und kommen wann immer es ihnen lieb ist. Wohin muß ich gehen, um ihnen zu entkommen? Wie weit muß ich gehen um sie los zu werden? Muß ich vielleicht wirklich hier raus und dahin gehen, wo mir niemand sagen kann, was richtig und was falsch ist? Geh‘ mit Gott! Das habe ich schon vor Jahren laut ausgesprochen. Doch wen meinte ich damit eigentlich? Die Geister ließen sich von diesen abwehrenden Worten, die wahrscheinlich nur einem Überlebens Mechanismus folgten, jedenfalls nicht vertreiben.

Was hat mir mein Vater noch früher mal gesagt? Die Zeit heilt alle Wunden. Wohlan, dann möge die Zeit sich vielleicht mal ein bisschen beeilen, denn von meinen voraussichtlich zu erwartenden 120 Lebensjahren, sind nun doch schon das eine oder andere Jahr unter nicht so schönen Umständen im Meer versunken und jeder der jemals zur See gefahren ist weiß, daß das Salz das Einzige ist was übrig bleibt, wenn die Sonne das Salzwasser getrocknet hat.

Für all diejenigen, die auch ein wenig Salzwasser trocknen lassen wollen… Heute regnet es, und die Menschen können Süßwassertropfen von Salzwassertropfen mit bloßem Auge nicht unterscheiden. Also, warum nicht einfach das Salzige mit dem Süßen wegspülen lassen?

Hier eine kleine Hilfestellung 😉

Vaya Con Dios – What’s A Woman

Irgendwie war heute schon viel früher Sonnenuntergang…

Dynamitgeco

Irgendwo über dem Regenbogen

Es war Sommer. Es war auf der Wiese neben dem Fußballplatz. Ich hatte einen Walkman dabei. „Hey, hast du Lust dieses supercoole Lied mit mir zu hören? Wir können uns den Kopfhörer teilen.“ Sie lächelte mich an und willigte ein. Und so lagen wir beide nebeneinander auf der leicht abgeschrägten Wiese mit Blick in den Himmel und uns im Augenwinkel. Die Musik brachte uns zusammen und zum gemeinsamen Träumen. Damals, zu Zweit, für einen kurzen Moment, verloren irgendwo über dem Regenbogen…

Heute habe ich eine schöne neue Version dieses Liedes, welches wir damals in der Version von Marusha hörten, entdecken dürfen.

Elon – Somewhere over the Rainbow

Auch diese Version kann uns träumen lassen…

Wir müssen es nur zulassen.

Schöne Erinnerungen wünscht

Dynamitgeco

Wir sind doch nicht deine Lakaien!

Wir sind doch nicht deine Lakaien! Das sind die Worte, die ein Mann mir mal vor vielen Jahren sagte, dem ich, mit ein wenig zu viel Begeisterung, den von mir geplanten Ablauf einer Arbeit näher bringen wollte. Es ging ihm nicht darum, daß die Arbeit nicht gemacht werden sollte, sondern darum, daß alle Beteiligten ihrer Tätigkeit nachgehen würden, ohne darauf hingewiesen zu werden, wie schnell dies zu geschehen hätte und daß diese Arbeit nun oberste Priorität hätte und alles andere stehen und liegen gelassen werden müsse. Entweder kam es ihm nur so vor oder ich war kommunikativ wirklich über das Ziel hinausgeschossen. Und ja, er hatte recht. Sie waren nicht meine Lakaien. Das gab ich ihm auch umgehend zu verstehen und die Arbeit konnte auf Augenhöhe und in harmonischer Zusammenarbeit ausgeführt werden.

Was aber will ich mit diesem Beispiel sagen?

Ich möchte darauf hinweisen, daß es zunehmend mehr unterwürfige Angestellte gibt, die oftmals mit vorauseilendem Gehorsam ein Leben führen, bei dem ich mir selbst nicht mehr in den Spiegel schauen könnte. Diese Lakaien sind bei ihren Vorgesetzten sicherlich gern gesehen und erhoffen sich durch ihre Unterwürfigkeit, einen etwas größeren Krümel vom Kuchen abzubekommen. Dabei ist ihnen ihre Ehre, ihr Stolz und ihr Ansehen weitestgehend egal, da sie ihre Würde bereits jeden Morgen abgeben, sobald sie die Augen öffnen. Das müssen sie auch tun, da sie im Badezimmer sonst etwas sehen würden, was ihnen im Alltag nur im Weg stehen und sie bei ihrem jämmerlichen Dasein stören würde.

Sie sind auch nicht besonders schlau, da sie selbstverständlich nur das machen, was man ihnen sagt. Halten sich aber für schlauer als andere, weil sie der Meinung sind, wenn sie tiefer in die Ärsche Anderer kriechen können, wären sie ihren Mitmenschen eine „Nasenlänge“ vorraus. Ich gebe zu, daß das kein gutes Beispiel war und hoffe sehr, daß ihr bei Nase und Arsch in einem Satz, nicht zu sehr eurer Vorstellungskraft unterworfen seid 😉

Sie sind das einfache Fußvolk, was dazu da ist, Befehle und Anweisungen entgegen zu nehmen und weiter zu geben bzw. umzusetzen. Dabei spielt es auch gar keine Rolle in welcher Position sie sich aktuell befinden. Lakaien haben keine Selbstachtung, kein Rückgrat und keine eigene Meinung. Sie haben jedoch auch keinen schlechten Charakter, denn sie haben überhaupt keinen eigenen Charakter. Weder einen Sozialen, noch einen Individuellen. Sie kopieren Gewohnheiten ihrer Mitmenschen und Vorlieben ihres Umfeldes und versuchen so Teil davon zu werden. Selbst wenn ihnen der tiefere Sinn dahinter nicht bekannt ist. Das bedeutet, daß der Lakai nicht nur dann Einer ist, wenn er seinem Broterwerb nachgeht, sondern diese Eigenschaften auch in sein privates Leben integriert.

Kulturelle Vorlieben und Rituale werden so ausgetauscht und angepasst, daß sie in die aktuelle Lage passen. Lakaien haben keine eigene Kultur, dazu fehlt ihnen der persönliche Bezug.

Lakaien haben zwischen ihrer Arbeitsbestimmung und privaten Martürium, dem sie unterworfen sind, aber auch einen kleinen Spielraum zur freien gestaltung ihrer Selbst. Dieser befindet sich irgendwo zwischen medialen Werbebotschaften, gesellschaftlichem Regelwerk und dem, was ihr Umfeld ihnen zugesteht. Oftmals wird diese Idee des eigenen Seins, aber genau durch diese Umstände hin und her geworfen, so daß selbst diese Fehlinterpretation einem ständigen Wechsel unterliegt und sie dadurch nie einen Reifegrad erlangen, der es ihnen ermöglicht, einen freien Gedanken zu hägen und so zu sich selbst zu finden.

Heute (ca. 2,5 Monate nach Artikelerstellung) habe ich zufällig auch das passende Lied für diese Menschen entdeckt und durfte beim hören feststellen, daß der Liedermacher meinen hier erleuterten Gedankengang, noch etwas bildlicher in Worte und Töne fassen konnte, als ich.

Hannes Wader – Arschkriecher-Ballade

Hiemit wünsche ich allen Arschkriechern und Lakaien einen aufschlußreichen Blick in ihr Inneres 😉

Gehabt euch wohl

Dynamitgeco

Der Grund dafür…

Der Mensch

an den Du denkst

wenn du aufwachst

oder bevor du einschläfst,

ist der Grund dafür

warum du glücklich bist

oder leidest.

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