Archiv der Kategorie: Leben

Du

Zurück in der Zeit, wo man das Rollbrett noch täglich dabei hatte und auf alles geschissen hat, was die scheinheiligen Moralapostel und Gutmenschen dir, mit ihrer beschränkten Weltanschauung eintrichtern wollten. Aber das ist ein anderes Thema. In diesem Lied geht es zwar auch um die Weltanschauung, die sich jedoch lediglich auf die beschränkte Sicht eines ach so netten kleinen Mädchens bezieht, das in seiner rosaroten Welt natürlich nie was schlimmes gemacht hat und wie sollte sie auch, wenn sie doch so lieb, süß und unschuldig drein guckt… 😉

Es gibt einen Ort auf der Welt wo jeder glücklich sein kann,
Es ist der schönste Platz auf der ganzen verdammten Welt.
Er ist aus Zuckerstangen und Flugzeugen gemacht, und aus strahlend roten tschu-tschu-Zügen und den gemeinsten kleinsten Jungs und unschuldigsten Mädchen die du kennst.

Und du weißt, ich wünschte ich könnte dort hin gehen
es ist eine Straße die ich niemals fand.
Ich wünsche dir viel Glück, Süße,
bring eine Karte oder einen Brief zu meinem Teil der Stadt.

Denn es ist keine Zeit fürs aufregen und kämpfen, mein Freund!
Aber Baby, ich bin überrascht über den Hass den du ausstrahlen kannst!
Und du.
du hast meine ganze Welt gemalt.
Aber ich.
ich hab nicht das Terpentin um wegzuwischen was du versaut hast.

Und ich werde nie vergessen!

Es gibt einen Ort an dem jeder Recht haben kann,
obwohl du entschieden hast dagegen zu sein.
Eintritt erfordert keine Qualifikationen
Es ist wo jeder schon war und wo auch jeder hingeht!

Also sei bitte nicht ungeduldig!
Schließlich hassen wir es alle, anzustehen!
Und wenn der Hof gut ist und verkauft,
kannst du gedankenlos dort sein,
und die Unendlichkeit ist eine verdammt lange Zeit.

Denn es ist keine Zeit fürs aufregen und kämpfen, mein Freund!
Aber Baby, ich bin überrascht über den Hass den du ausstrahlen kannst.

Und du.
Du hast meine ganze Welt gemalt.
Aber ich.
Ich hab nicht das Terpentin um wegzuwischen was du versaut hast.

Und ich werde nie vergessen!

Bad Religon – You

Es ist bestimmt nicht der erste Blick in den tiefen und still liegenden See, richtig? 😉

Dynamitgeco

Ich träum vom Glück…

Ich weiß nicht mehr genau wie lange es her ist, als ich bei einem Freund war und wir im Zimmer seines älteren Bruders, natürlich ohne sein Wissen, gemeinsam dessen coole Musik hörten. Schallplatten oder Musikkassetten konnten wir uns damals absolut nicht leisten. Ich weiß noch, daß mir betimmte Strophen eines einzigen Liedes danach nicht mehr aus dem Kopf gegangen sind. Doch ich wusste weder, wie dieses Lied hieß, noch kannte ich den Namen der Musikkapelle. Es war, wie sich Jahrzehnte später herausstellte, eine deutschsprachige Gruppe, die in den 80er Jahren mit der Punkbewegung ihren Höhepunkt hatten.

Ich kannte nur ein paar Zeilen und die Melodie und immer wenn ich mich mit einem Menschen etwas ausführlicher über Musik unterhielt, fragte ich ihn, ob er zufällig dieses Lied kennen würde und ich sang ihm die paar Worte, die ich mit samt der Melodie im Kopf hatte, vor.

„Wo Menschen spielen mit Gewinn und Verlust und ich bin der Einsatz es ist mir bewusst, steh‘ ich wieder mal an der Autobahn und träum vom Glück in einem fernen Land…“

Na kennst du das Lied? Ok, dir fehlt die Melodie. Schade, aber das geht in einem Blogartikel nicht so gut. 😉

Wie es der Zufall so will, schenkt mein Freund mir viele Jahre später eine ganze Tüte voller Musikkassetten seines Bruders, da dieser sie nicht mehr brauchte und sie wegschmeißen wollte. Mit den Worten, vielleicht findest du ja das Lied auf einer von den Kassetten. Und ja, ich habe einige Zeit später, als ich mal etwas Muße hatte, die Kassetten nach und nach durchgehört, bis ich plötzlich das Lied erkannte, nachdem ich schon Jahrzehnte lang erfolglos horchte. Jetzt hatte ich diese Lied und nun mußte ich nur noch rausbekommen, wer es singt und wie es heißt.

Das war der Zeitpunkt, wo ich das Weltnetz mal wieder nutzen konnte, um das herauszubekommen. Gar nicht so einfach. Mittlerweile gab es bereits Musikerkennungsdienste wie Soundhound und Shazam, auf die ich im Netz stieß und umgehend probierte ich diese aus. Ich weiß noch, daß die Dienste damals nicht ganz so gut waren und nicht jedes Lied erkannten. Vor allem bei bestimmten deutschen Liedern ist das heutzutage auch manchmal noch so. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber es ist nun schon bestimmt 5 -7 Jahre her, als mir eines dieser Programme das Lied ausspuckte, ich verifizierte es und auf einmal hatte ich mein Ziel erreicht.

Doch woher sollte ich das Lied bekommen? Musikdienste wie Amazon hatten damals schon ein breites Angebot und ich war zu diesem Zeitpunkt noch so drauf, daß ich mir Musik nur auf einem Datenträger kaufte. Also bat ich einen Arbeitskollegen mir dieses Lied von Amazon runterzuladen und es mir per Blauzahn auf mein Mobiltelefon zu schicken. Natürlich bezahlte ich ihm das Lied.

Und nun hatte ich es und konnte es in guter Tonqualität genießen, so oft ich wollte.

Was genau hat mich darauf gebracht, diese Geschichte hier zu schreiben?

Gestern Abend hörte ich einen Vogel vor dem Haus. Ein Rabe oder etwas ähnliches. Es war so laut, daß ich auf den Balkon ging um mich umzusehen. Dabei kam mir etwas merkwürdig vor. Es war still wie auf ’nem verlassenen Dorf. Eine Ruhe, einfach unglaublich. Man konnte sämtliche Insekten im Garten so gut wahrnehmen, daß es fast schon wieder laut war 😉

Ich dachte sofort, etwas fehlt. Nach kurzem überlegen, fiel es mir auf. Die Autobahn! Man hört sie nicht. Eine kurze Recherche ergab. Die Autobahn war gesperrt. Wegen des Starkregens am melancholischen Mittwoch. Da ich mein Auto eh noch umparken mußte, fuhr ich zur nächsten Autobahnbrücke, um mich mit meinen eigenen Augen davon zu überzeugen. Und ja, so leer habe ich diese Schnellstraße noch nie gesehen. Den Autofreien Sonntag kenne ich nur von Erzählungen, da es definitiv vor meiner Zeit war.

Ein wirklich merkwürdiger Anblick. Diese breite leere Straße. Wie in einem Endzeitszenario. Und genau in diesem Moment viel mir das Lied wieder ein und naja viel Spaß ihr Lustfinger 😉

Das ist die Autobahn 1 (A1) in Fahrtrichtung Köln bzw. in Fahrtrichtung Dortmund am Freitag Abend den 16.07.2021

Vielleicht träumt ja auch einer von euch bald vom Glück in einem fernen Land…

Lustfinger – Fernes Land auf dem Album Gassenhauer

Ich träum vom Glück in einem fernen Land…

Wenn Nacht zum Tag wird im Morgengrauen

ist für mich die Zeit um hier abzuhauen.

Wenn der Wind sich dreht und die Sonne steigt

dann ist meine Zeit, dann bin ich bereit.

Wenn Nebelschwaden im Sonnenlicht

sich dann langsam verziehn‘ und der Tag anbricht

Steh‘ ich wieder mal an der Autobahn

und träum vom Glück in einem fernen Land.

Wenn die Zeit den Tag von Ewigkeit schlägt

und Minuten in Stunden langsam vergehn‘.

Wie ein Augenblick aus dem Tunnel der Zeit

von der Zukunft in die Vergangenheit.

Wo Menschen spielen mit Gewinn und Verlust

und ich bin der Einsatz es ist mir bewusst

Steh‘ ich wieder mal an der Autobahn

und träum vom Glück in einem fernen Land…

Schöne Träume vom Glück wünscht euch

Dynamitgeco

Unser Zentrum das Herz

Es ist wirklich sehr interessant was Herr Dahlke da von sich gibt. Wie sich Gefühle auf das Herz auswirken können. Herzrhythmusstörungen als Zeichen der seelischen Unausgeglichenheit. Emotionen, die das Herz aus dem Takt bringen. Und vieles mehr. Wenn man auf sein Herz hört und es zu deuten weiß, dann kann man auch entscheiden, was richtig und falsch ist, egal was eine fremde Person, die vielleicht sogar ein weißen Kittel trägt zu dir sagt. Natürlich gehört Mut dazu, sich auf seinen Instinkt und sich selbst zu verlassen. Doch genau dieser Mut, gibt dir später auch das Selbstvertrauen, daß dir sonst niemand geben kann. Pillen, Säfte und Mixturen der berühmtesten Ärzte, helfen nicht, wenn du selbst keinen Zugang zu dir finden kannst. Du kannst immer in dich hinein und auf dein Herz oder deinen Körper hören. Das kann dir keiner nehmen. Es ist dein Leben und deine Entscheidung. Und nur du selbst, trägst die Verantwortung dafür. Mach das beste daraus.

Dynamitgeco

Rüdiger Dahlke – Herz(ens)probleme

Gestern war heute noch morgen

Darf ich vorstellen: Heute war gestern noch morgen oder anders gesagt, es ist schon wieder 3:39 Uhr in der Nacht. Immer diese schlaflosen Nächte. Wenn die Gedanken, die vielen neuen oder auch alten Informationen noch verarbeiten wollen, die man im Laufe des Tages aufgenommen oder aufgegriffen hat. Aus Neugier und Wissensdurst. Aus Unvernunft und Langeweile. Aus welchem Grund auch immer. Auf jeden Fall hat es mal wieder ausgereicht, daß ich seit Stunden hellwach im Bett liege. Und weil mich die guten alten Lieder aus besseren Tagen, bereits in den besseren Tagen wieder auf die Beine gestellt haben und es ja immer irgendwie weitergeht, ist mir dieses Lied durch den Kopf gegangen.

Es handelt von Abschied und Anfang. Von den Erklärungen die man gerne hätte, aber von denen man nun absieht. Von den Dingen, denen man sich mit seiner scheinbar unendlichen Energie, in seiner Unvernunft und Leidenschaft hingegeben hat. Als immer nur der Moment zählte und man von Tag zu Tag, ja manchmal sogar nur von Stunde zu Stunde lebte und dieser Moment einem, wie im Rausch das gegeben hat, was man unbedingt und dringend brauchte. Doch diese Dinge existieren nicht. Sie sind ein Gefühl. Eine Emotion. Eine Erinnerung. Die vielleicht ewig bleibt. Das kann Angst machen. Vor allem, wenn sich die Leere immer wieder mit Erinnerung füllt.

Doch dieses Lied gibt auch Hoffnung. Angst und Schmerz kann durch das Vergessen vergehen und es bleiben am Ende nur noch ein paar Narben. Diese zu lesen und zu verstehen ist wohl die größte Herausforderung für den, der verstehen möchte. Sei es aus Neugier, aus Furchtlosigkeit, aus Hilfsbereitschaft, aus Freundschaft oder vielleicht sogar aus Liebe. Narben erzählen schmerzhafte Geschichten. Narben, die man nicht sieht, erzählen traurige und schmerzhafte Geschichten, die meistens hoffnungsvoll begonnen.

Jeder Tag kann also auch ein neuer Anfang werden, wenn die bittere Vergangenheit besiegt wurde und sich der Blick nach vorne richten kann, jedoch nie zurück, denn das Glück liegt meistens im gelebten Augenblick.

Dynamitgeco

Böhse Onkelz – Gestern war heute noch morgen

Ich suche nach den Dingen
Die nicht existier’n
Ich höre dahin wo nichts ist
Ich will gewinnen – nicht verlier’n
Ich glaub‘ an das, was ich nicht weiß
An den Moment, den freien Flug
Es darf ruhig ein bißchen mehr sein
Denn zuviel ist nicht genug

Nur der Moment zählt, der Augenblick
Sieh‘ nach vorne, nie zurück

Ein neuer Tag, neues Glück
Sieh‘ nach vorne, nie zurück
Denn gestern war heute noch morgen
Ein neuer Tag, neues Glück
Was zählt ist nur der Augenblick
Denn gestern war heute noch morgen

Ich habe keine Angst mehr
Ich kenne keinen Schmerz
Ich trag‘ den Mantel des Vergessens
Narben auf dem Herz

Leere füllt sich mit Erinnerung
Ich frage Dich nicht mehr wieso warum

Ein neuer Tag, neues Glück
Sieh‘ nach vorne, nie zurück
Denn gestern war heute noch morgen
Ein neuer Tag, neues Glück
Was zählt ist nur der Augenblick
Denn gestern war heute noch morgen

Nur der Moment zählt, der Augenblick
Sieh nach vorne, nie zurück

Ein neuer Tag, neues Glück
Sieh‘ nach vorne, nie zurück
Denn gestern war heute noch morgen
Ein neuer Tag, neues Glück
Was zählt ist nur der Augenblick
Denn gestern war heute noch morgen

PS: Okay, es ist jetzt schon 4:40 Uhr!!! Erstamal abspeichern 😉

Irgendwo über dem Regenbogen

Es war Sommer. Es war auf der Wiese neben dem Fußballplatz. Ich hatte einen Walkman dabei. „Hey, hast du Lust dieses supercoole Lied mit mir zu hören? Wir können uns den Kopfhörer teilen.“ Sie lächelte mich an und willigte ein. Und so lagen wir beide nebeneinander auf der leicht abgeschrägten Wiese mit Blick in den Himmel und uns im Augenwinkel. Die Musik brachte uns zusammen und zum gemeinsamen Träumen. Damals, zu Zweit, für einen kurzen Moment, verloren irgendwo über dem Regenbogen…

Heute habe ich eine schöne neue Version dieses Liedes, welches wir damals in der Version von Marusha hörten, entdecken dürfen.

Elon – Somewhere over the Rainbow

Auch diese Version kann uns träumen lassen…

Wir müssen es nur zulassen.

Schöne Erinnerungen wünscht

Dynamitgeco

Delta

Was mir bei Delta einfällt? Vielleicht das Amazonas Delta, die Delta Force, oder vielleicht sogar die DELTA ONE? Nein, viel besser! Zu Beginn des Juli 2021 sollte es, wenn der Sommer in Mitteleuropa gerade mal wieder ins Wasser fällt, doch zumindest im Netz, was zu finden geben, was den Paranoiapiloten und Angstreibern, die mit ihren Seuchenmeldungen einfach nicht aufhören wollen, nicht in die Hände spielt. Etwas Normales. Menschliches. Etwas mit viel Humor. Vielleicht etwas, das uns zeigt, daß man das Leben viel entspannter nehmen sollte, als uns diese scheinheiligen Gesundheits- und Moralapostel glauben machen wollen. Und tatsächlich fällt mir abgesehen von den beiden Beispielen oben, da was passendes ein… 😉

Hallo, Hallo, Delta, Bravo, Foxtrot, Tango

Einen Ausschnitt aus dem Film Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle

Viel Spaß und einen entspannten Monat Juli

wünscht

Dynamitgeco

Wir sind doch nicht deine Lakaien!

Wir sind doch nicht deine Lakaien! Das sind die Worte, die ein Mann mir mal vor vielen Jahren sagte, dem ich, mit ein wenig zu viel Begeisterung, den von mir geplanten Ablauf einer Arbeit näher bringen wollte. Es ging ihm nicht darum, daß die Arbeit nicht gemacht werden sollte, sondern darum, daß alle Beteiligten ihrer Tätigkeit nachgehen würden, ohne darauf hingewiesen zu werden, wie schnell dies zu geschehen hätte und daß diese Arbeit nun oberste Priorität hätte und alles andere stehen und liegen gelassen werden müsse. Entweder kam es ihm nur so vor oder ich war kommunikativ wirklich über das Ziel hinausgeschossen. Und ja, er hatte recht. Sie waren nicht meine Lakaien. Das gab ich ihm auch umgehend zu verstehen und die Arbeit konnte auf Augenhöhe und in harmonischer Zusammenarbeit ausgeführt werden.

Was aber will ich mit diesem Beispiel sagen?

Ich möchte darauf hinweisen, daß es zunehmend mehr unterwürfige Angestellte gibt, die oftmals mit vorauseilendem Gehorsam ein Leben führen, bei dem ich mir selbst nicht mehr in den Spiegel schauen könnte. Diese Lakaien sind bei ihren Vorgesetzten sicherlich gern gesehen und erhoffen sich durch ihre Unterwürfigkeit, einen etwas größeren Krümel vom Kuchen abzubekommen. Dabei ist ihnen ihre Ehre, ihr Stolz und ihr Ansehen weitestgehend egal, da sie ihre Würde bereits jeden Morgen abgeben, sobald sie die Augen öffnen. Das müssen sie auch tun, da sie im Badezimmer sonst etwas sehen würden, was ihnen im Alltag nur im Weg stehen und sie bei ihrem jämmerlichen Dasein stören würde.

Sie sind auch nicht besonders schlau, da sie selbstverständlich nur das machen, was man ihnen sagt. Halten sich aber für schlauer als andere, weil sie der Meinung sind, wenn sie tiefer in die Ärsche Anderer kriechen können, wären sie ihren Mitmenschen eine „Nasenlänge“ vorraus. Ich gebe zu, daß das kein gutes Beispiel war und hoffe sehr, daß ihr bei Nase und Arsch in einem Satz, nicht zu sehr eurer Vorstellungskraft unterworfen seid 😉

Sie sind das einfache Fußvolk, was dazu da ist, Befehle und Anweisungen entgegen zu nehmen und weiter zu geben bzw. umzusetzen. Dabei spielt es auch gar keine Rolle in welcher Position sie sich aktuell befinden. Lakaien haben keine Selbstachtung, kein Rückgrat und keine eigene Meinung. Sie haben jedoch auch keinen schlechten Charakter, denn sie haben überhaupt keinen eigenen Charakter. Weder einen Sozialen, noch einen Individuellen. Sie kopieren Gewohnheiten ihrer Mitmenschen und Vorlieben ihres Umfeldes und versuchen so Teil davon zu werden. Selbst wenn ihnen der tiefere Sinn dahinter nicht bekannt ist. Das bedeutet, daß der Lakai nicht nur dann Einer ist, wenn er seinem Broterwerb nachgeht, sondern diese Eigenschaften auch in sein privates Leben integriert.

Kulturelle Vorlieben und Rituale werden so ausgetauscht und angepasst, daß sie in die aktuelle Lage passen. Lakaien haben keine eigene Kultur, dazu fehlt ihnen der persönliche Bezug.

Lakaien haben zwischen ihrer Arbeitsbestimmung und privaten Martürium, dem sie unterworfen sind, aber auch einen kleinen Spielraum zur freien gestaltung ihrer Selbst. Dieser befindet sich irgendwo zwischen medialen Werbebotschaften, gesellschaftlichem Regelwerk und dem, was ihr Umfeld ihnen zugesteht. Oftmals wird diese Idee des eigenen Seins, aber genau durch diese Umstände hin und her geworfen, so daß selbst diese Fehlinterpretation einem ständigen Wechsel unterliegt und sie dadurch nie einen Reifegrad erlangen, der es ihnen ermöglicht, einen freien Gedanken zu hägen und so zu sich selbst zu finden.

Heute (ca. 2,5 Monate nach Artikelerstellung) habe ich zufällig auch das passende Lied für diese Menschen entdeckt und durfte beim hören feststellen, daß der Liedermacher meinen hier erleuterten Gedankengang, noch etwas bildlicher in Worte und Töne fassen konnte, als ich.

Hannes Wader – Arschkriecher-Ballade

Hiemit wünsche ich allen Arschkriechern und Lakaien einen aufschlußreichen Blick in ihr Inneres 😉

Gehabt euch wohl

Dynamitgeco

Lieber stehend sterben, als kniend leben

Wer sich freiwillig unterwirft, möchte dominiert werden. Für alle stolzen und freien Menschen, ist dieses Lied gedacht.

Böhse Onkelz – Lieber stehend sterben

Lieber stehend sterben, als kniend leben

Wir sollen bezahlen
Für das was hier passiert
Wir tragen die Schuld
Für euch, die ihr regiert
Niemand kennt die Wahrheit
Doch ihr wollt uns belehren
Eure Last auf unseren Schultern
Nur das haben wir nicht gern

Denn wir sind anders
Sind stolz und unbequem
Niemand tötet unseren Willen
Darum müsstet ihr doch verstehen

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Die Hände vor den Augen
Watte in den Ohren
Er hält lieber seinen Mund
Er ist als Mitläufer geboren
Er sagt alles das, was du sagst
Kriecht auf allen Vieren
Hatte niemals einen Willen
Darum kann er ihn nicht verlieren

Doch wir sind anders
Sind stolz und unbequem
Niemand tötet unseren Willen
Darum müsstet ihr doch verstehen

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Doch ich bin anders
Ich kämpfe für mein Recht
Ich bin lieber euer Onkel
Als euer Knecht

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal, als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben (ich will lieber stehend sterben)
Als kniend leben (als kniend leben)
Lieber tausend Qualen leiden (lieber tausend Qualen leiden)
Als einmal aufzugeben (als einmal aufzugeben)

Ich will lieber stehend sterben (ich will lieber stehend sterben)
Als kniend leben (als kniend leben)
Lieber tausend Qualen leiden (lieber tausend Qualen leiden)
Als einmal, als einmal aufzugeben

Gruß

Dynamitgeco

Nikotinabusus

Eigentlich wollte ich hier nur zum Ausdruck bringen, wie sehr ich mich darüber freue, daß ich nun seit über einem Jahr rauchfrei bin und es definitv auch bleiben werde. Um genau zu sein, habe ich zur Sommersonnenwende im Jahr 2020 die letzte Zigarette aus der Schachtel genommen und den blauen Dunst in die Luft gepustet. Zuvor hatte ich bereits mehrere Male für einen gewissen Zeitraum aufgehört. Meist waren es Aktionen des Gesundheitsministeriums bzw. der Weltgesundheitsorganisation wie Rauchfrei im Mai 2002 oder Rauchfrei 2003, doch als ich dann nach dem rauchfreien Monat nicht zu den Gewinnern der ausgeschriebenen Zehntausend Euronen zählte, habe ich die halbleere Schachtel genommen und sie zu Ende geraucht, nur um mir anschließend eine neue Packung zu kaufen. Geld kann also eine sehr gute Motivation sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Blöd halt, wenn man es dann nicht bekommt und das im nächsten Jahr gleich nochmal. Dann wirkt diese Motivation auch nicht mehr ganz so stark. Wer weiß schon, was gewesen wäre, wenn ich das Geld gewonnen hätte. Reduziert habe ich aber auch so dann und wann und im Urlaub 2015 auf Sri Lanka (Ceylon) habe ich mich auf traditionelle ayurvedische Art, mit Nadelstichen in meinen Körper behandeln lassen. Im Vorgespräch fragte mich der Arzt ob ich Raucher sei. Nach der mehrstündigen Anwendung die unter anderem Massagen und Ölbehandlungen, auch die Behandlung mit Akupunkturtechnik enthielt, fühlte ich mich wirklich wie ausgewechselt. Eine wahre Wohltat, welche die westliche Medizin in dieser Form nicht bieten kann. Aber zurück zum Rauchen. Im Hotel angekommen nahm ich mir eine Zigarette meiner Reisebegleitung und stellte fest, daß mir diese Zigarette überhaupt nicht schmeckte. Ich machte zunächst die falsche Marke dafür verantwortlich und besorgte mir eine Zigarette meiner Lieblingsmarke. Doch auch diese Zigarette schmeckte mir nicht und mir wurde sogar schlecht danach. Ein Gespräch darüber brachte hervor, daß ich ja auch die Akupunktur habe machen lassen und auch die Frage nach dem Rauchen tauchte wieder auf. Konnte es sein, daß ich eine Akupunkturbehandlung erhalten habe, die darauf abzielte, daß ich mehr oder weniger unabsichtlich ein Nichtraucher werden wollte oder sollte? Das war von mir eigentlich nicht explizit gesagt worden, aber durch die Sprachbarriere, konnte dieser medizinische Fehleingriff bzw. die Fehlbehandlung eventuell entstanden sein. Sicher ist nur, daß mir seit dieser Behandlung, keine Zigarette mehr richtig schmeckte. Ich versuchte trotzdem Jahrelang die alte Angewohnheit immer wieder zurück zu bekommen, indem ich Zigaretten rauchte, nach denen es mir oftmals schlecht ging und die mir nur in ganz seltenen Fällen schmeckten. Das ganze dauerte tatsächlich fünf Jahre, bis ich mich dazu entschloß das Rauchen von heute auf Morgen entgültig aufzugeben, da es mir in keinster Weise mehr irgendwas brachte. Manchmal macht man einen Fehler immer und immer wieder, nur um sicher zu gehen, daß es wirklich ein Fehler ist. 😉 So viel mal zur Vorgeschichte aber kommen wir nun zum Thema des Nikotinabusus:

Dazu das passende Lied der tickenden Uhr 😉

Chromatics – Tick of the Clock

Zunächstmal habe ich das Wort erstmalig vor ein paar Jahren in einem Arztbrief gelesen und es nicht gleich verstanden. Meiner Recherche nach, war der Gebrauch dieses Wortes auch schon vor Jahren nicht mehr üblich, da es explizit einen Nikotinmißbrauch beschreibt. Man schreibt eigentlich Nikotinkonsum und eventuell noch eine Angabe der üblichen Menge dazu. Und als Raucher gebraucht man ja schließlich und mißbraucht nicht. Daran erkennt man im übrigen auch sehr leicht, wie der behandelnde Schulmediziner zum Thema Rauchen steht.

Nikotinabusus (Abusus lat. Mißbrauch) beschreibt also den Gebrauch oder auch den Mißbrauch von Tabak bzw. dem darin enthaltenen Alkaloides Nikotin, was als psychische Krankheit bzw. Verhaltensstörung durch den Gebrauch nach ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) klassifiziert wird.

F17.1Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Schädlicher Gebrauch

Im Sachkundeuntericht lernte ich noch, daß es sich beim Rauchen, also dem Konsum von Tabak, genau wie beim Konsum von Koffein oder Alkohol, um das Genießen von Genußmitteln handelt. So schnell wurde also aus dem Genuß eine klassifizierte Krankheit. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob es damals in der Schulmedizin auch schon als Krankheit eingestuft wurde, gesellschaftlich gesehen war es definitiv nicht so. Wahr ist jedoch, daß die Grenze zwischen dem Genuß und Gebrauch sowie, dem Mißbrauch und der eventuell darauf folgenden Sucht mit zum Teil sogar körperlich spürbaren Symptomen, fließend ist.

Es gibt Menschen und solche kenne ich tatsächlich, welche es genau so praktizieren. Sie trinken z.B. nur am Wochenende Alkohol und rauchen sich dazu eine Zigarette. Andere trinken nur Sonntags einen Kafffee und genießen dazu ihr Zigarettchen. Wiederum andere beschränken sich auf die Zigarette danach. Was viele einsame Herzen wohl zu Nichtrauchern machen würde. 😉

Somit kann man doch durchaus sagen, daß die Genußmittel auch heute noch Genußmittel sind, die Gesellschaft sich jedoch so sehr gewandelt hat, daß durch die vielen neu entstandenen Probleme des gesellschaftlichen Wandels, die Psyche vieler Menschen so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, daß selbst der Gebrauch von Genußmitteln, die Gefahr birgt, mit ihnen einen Abusus (Mißbrauch) zu begehen. Dieser übermäßige Gebrauch wird selbst oft falsch interpretiert und kann schnell zu einer Sucht führen. Das beste Kennzeichen dafür ist wohl, ein unmöglich gewordener freiwilliger Verzicht auf Genußmittel, für einen bestimmten Zeitraum. Damit meine ich natürlich nicht für die 8 Stunden Schlaf, die man sich mindestens täglich verabreichen sollte. Sondern von mehreren Wochen. Oder aber in regelmäßigen kleineren täglichen Abschnitten, um zu Anfang die Willenskraft und den Charakter zu stärken und zu festigen.

Sowas kann natürlich schon von Kindesbeinen an gelernt werden. z.B. mit dem Verzicht von Genußmitteln wie bestimmten Video-Spielen und Medien aller Art, Süßigkeiten und anderen Knabereien und Leckereien.

Auweia, höre ich hier schon so mancheinen Wohlstandsneurotiker schimpfen. Die armen Kinder. Dabei meinen sich diese Leute bestimmt oftmals selbst, ohne es zu wissen. Die Antwort ist so simpel wie wie der Griff nach der Zigarette. Wieso sollte ich mir oder meinen Kindern etwas verbieten, was wir doch wollen und wo wir Freude dran haben? Weil man nur Freude an etwas haben kann, was man auch genießen kann. Sobald es zur Gewohnheit oder gar zur Sucht wird, ist der Genuß nicht mehr vordergründig vorhanden oder allenfalls noch sporadisch zu erleben.

Schlimm wird es allerdings erst, wenn der Genuß von Genußmitteln nicht nur das eigene Leben betrifft, sondern man Verantwortung für ein anderes Leben übernimmt. Damit ist, wie ihr euch sicherlich schon denken könnt, das noch ungeborene und auch das sehr junge Leben gemeint. Frauen tragen in dieser Zeit eine sehr große Verantwortung für das Wohlergehen eben dieses neuen Lebens. Und in diesem Punkt gibt es für mich auch keine Duldsamkeit den Frauen gegenüber, die dieser verantwortungsvollen Aufgabe nicht gewachsen sind und die sich ihren Schwächen egeben, indem sie den Genußmitttel nicht versagen.

Ob die Frauen es nun nicht selbst können, weil sie nach der Eingangsdefinition an einer Krankheit leiden oder weil es ihnen nicht bewusst ist, ist mir dabei auch völlig gleichgültig, da die Gefährdung des Lebens keinen Unterschied macht, zwischen den Gründen, die dafür in Frage kommen. Frauen, die bereits vor ihrer Schwangerschaft nicht in der Lage dazu sind, ihre Gelüste in den Griff zu bekommen und ihnen wiederstehen können, sollten sich die Frage stellen, ob sie dieser Verantwortung denn überhaubt gewachsen sind. Denn der Kinderwunsch sollte doch deutlich stärker sein, als der Wunsch sich ein Genußmittel zuzuführen. Wenn dem nicht so ist, ist man psychisch nicht in ausreichender Verfassung dazu, Schwanger zu werden und sollte es auch besser bleiben lassen, bis man sich wieder unter Kontrolle hat. Der Mann kann im übrigen auch seinen Teil dazu beitragen, indem er mit gutem Beispiel vorran geht und durch vorbildliches Verhalten die Genußmittel ebenso links liegen lässt. Wenn beide dies vorher üben, fällt es sicherlich auch beiden leichter und auch der Kinderwunsch ist dann auch nur noch einen lebendigen Spritzer weit entfernt. 😉

Als Mitwirkender Teil der Schwangerschaft, also als Vater, obligt meiner Meinung nach dem Mann sogar die Pflicht darauf zu achten, daß dem Kind durch die Mutter selbst, sei es auch durch Unwissenheit oder Unachtsamkeit, kein Leid zugefügt wird, welches die körperliche Unversehrtheit des Lebens betreffen könnte. Daher sollten werdende Väter in dieser Phase auch ein besonderes Augenmerk auf die Mutter haben und alles dafür tun, daß ihr und dem gemeinsam erzeugten Ungeborenen nichts zustößt.

Ich kann dazu sagen, daß selbst eine Trennung als Konsequenz der Nichteinhaltung, eine durchaus nachvollziehbare Handlung darstellen kann, wenn der Partner sich vor der Schwangerschaft schon nicht Willens zeigen sollte, es auch genauso zu wollen und eben auch alles dafür zu tun. Da es sich hierbei um eine ernste Sache handelt und nicht um ein Kinkerlitzchen. Wer es nicht ernst meint, der wird auch den Willen nicht aufbringen können, zumindest temporär und zum Wohl des Kindes, auf Genußmittel zu verzichten.

Warum ist es so ernst, daß man sogar eine Trennung dafür in Kauf nehmen sollte? Der wichtigste Grund zuerst. Das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, ist bei einem Raucher etwa doppelt so hoch wie bei einem Nichtraucher. Unter anderem ist die durch die Zigaretten entstandene Schädigung der DNS ein Problem. In weiterer Folge wird eine Einnistung entweder gleich verhindert oder es kommt frühzeitig zu einer Fehlgeburt. Raucher müssen aber auch häufiger mit einer Plazentaablösung rechnen, die ebenfalls zu einer Fehlgeburt führt. Eine Frau die dem Nikotinabusus ergeben ist, trägt somit die Hauptverantwortung für die Nichtentstehung einer Schwangerschaft, sowie für das Risiko einer Fehlgeburt. Und hier reden wir nur vom Nikotinabusus. Wenn noch weitere Genußmittel wie Koffein und Alkohol dazu kommen und obendrein die Ernährung auch eher so Lala ist, sieht die Sache nochmal ganz anders und zwar deutlich risikoreicher aus. Risikofaktoren für Fehl- oder Totgeburten auf Seiten der Mutter sind u.a. Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuß während der Schwangerschaft, Fehlbildungen der Gebärmutter, hormonelle Störungen, Plazentaablösung oder Infektionen wie z.B. Listerien oder Toxoplasmose.

Die Folgen für das junge Leben, falls es denn überhaupt das Licht der Welt erblickt sind das fetale Tabaksyndrom, dies umfasst folgende Merkmale:

  • Es kann zu Wachstumsstörungen und Schäden an der kindlichen Lunge kommen.
  • Das Risiko, mit einem sehr geringen Geburtsgewicht auf die Welt zu kommen, ist doppelt so hoch. Studien zeigen, daß Kinder im Schnitt mit 200 bis 400 Gramm weniger auf die Welt kommen.
  • Kopfumfang und Körperlänge sind meist um einen Zentimeter kürzer bemessen als bei Kindern von Nichtrauchern.
  • Es gibt Hinweise darauf, daß Rauchen Mißbildungen verursachen kann, wie etwa Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder Herzfehler.

Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, erkranken häufiger an:

Dies alles sind gute Gründe dem Nikotinabusus die rote Karte zu zeigen.

Es ist im übrigen so, daß man nach nur einem Jahr der Abstinenz bereits einem Nichtrauchendem Paar gleichkommt.

Es lohnt sich also nicht nur für die eigene Gesundheit und den Geldbeutel dem Rauchen zu entsagen, sondern eben auch für ein zukünftiges Familienglück mit gesunden und glücklichen Kindern.

Dynamitgeco

PS: Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, die 5 € kostet, der spart bei einer Nikotinabstinenz 1825 € pro Jahr, was sich durchaus sehen lassen kann, da es fast einem durchsnittlichen Monatseinkommen entspricht. Du gehst also eventuell einen Monat lang arbeiten, damit du dir das Rauchen leisten kannst 😉

Deutschlandtreffen der Schlesier

Heute am 26.06.2021 fand das erste digitale Deutschlandtreffen der Schlesier unter dem Motto „Schlesien verbindet“ statt. Es gab ein paar schöne Ansätze, neuen Generationen die Geschichte der deutschen Ostgebiete, zu denen Preußen, Pommern und selbsverständlich auch Schlesien zählt, zukünftig auch in der Schule gewissenhafter, detaillierter und auch umfassender näher zu bringen, als es bis dato der Fall ist. Dies ist wahrlich einer der besten Ideen, die ich am heutigen digitalen Schlesiertreffen vernommen habe. Die Menschen sind viel zu unaufgeklärt, was dieses Thema angeht und wissen oftmals gar nicht, daß die Königsberger Klopse und der bekannte deutsche Philosoph der Aufklärung Immanuel Kant aus der Stadt Königsberg in Ostpreußen kommen, die bis zum heutigen Tag unter russischer Verwaltung steht und von den Sowjets zu allem Überfluß auch noch noch umbenannt wurde. Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen deutschen Städten, wie Breslau, der freien Stadt Danzig, Oppeln, Liegnitz, Allenstein, Kolberg, Posen, Kattowitz, Brieg, Beuthen, Ratibor, Stolp, Köslin, Elbing, Thorn, Bromberg oder auch Tilsit, die man genau wie die Schneekoppe im böhmischen Riesengebirge (das ist da, wo der Rübezahl seit 999 Jahren wohnt), nur noch als Markennamen aus dem Supermarkt kennt, wo es den Tilsiter Schnittkäse zu kaufen gibt. Wer genau hinschaut, der sieht, daß selbst das vermeindlich polnische Bier in wirklichkeit oftmals ein deutsches Bier ist, welches beschlagnahmt und umbenannt wurde. Als Beispiel führe ich hier mal das Tichauer Bier (Tyskie) an, welches aus der schlesischen Stadt Tichau kommt und in der fürstlichen tichauer Brauerei hergstellt wird. Dieses Bier ist im übrigen mittlerweile zu einem japanisches Bier mutiert, da es zum japanischen Konzern Asahi gehört. Ich denke das sollte man als Biertrinker wissen 😉

Das digitale Deutschlandtreffen der Schlesier ermöglicht nun auch den Menschen, welchen die Fahrt nach Hannover zu mühsam war, an den Kundgebungen teilzunehmen. Die gesellschaftlich-soziale Komponente wird zwar in Mitleidenschaft gezogen, aber die Aussagen können so eventuell mehr Menschen zugänglich gemacht werden, da die Informationen weltweit verfügbar sind, solange nicht irgendein autoritäres Regime Diese zensiert.

Wer sich weiter engagieren möchte, kann sich auf der Seite der Landsmannschaft Schlesien umschauen. Die Schlesische Nachrichten kommt auch einmal monatlich zu euch nach Hause, gegen den Einwurf kleiner Münzen. 😉

Herz Duo und Gesangverein Waldkirch – Mein Schlesierland

Gute Unterhaltung wünscht

Dynamitgeco

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