Archiv des Autors: dynamitgeco

Ich kenn das Paradies…

Ich lebte wie im Traum und ich merkte kaum, wie die Zeit im Fluge verstrich…

Ein Liedtext, welcher mir letzten Sonntag wiedermal durch den Kopf ging. Manchmal passiert so etwas an besonderen Tagen, zu besonderen Momenten oder Gegebenheiten, wenn man etwas Zeit hat, um über das Leben nachzudenken und alleine oder mit Freunden darüber zu sinnieren. So auch an diesem sonnigen Tag.

Ein Tag, den ich mit langjährigen Freunden und Familie begehen durfte. Es gab einmal mehr eine neue Zusammenkunft von Menschen, die ich schon lange kenne, welche sich gegenseitig jedoch nicht kannten oder jemals aufeinander getroffen sind. Ich finde sowas immer sehr interessant und kann mich darüber freuen, wenn es für beide Menschen auch ein positives Ereignis darstellt. Genauso ist es natürlich, wenn sich die langjährigen Freunde gesund und gut gestimmt begegnen und eine schöne Zeit zusammen haben.

Nichtsdestotrotz, kommt man an derartigen erlebnisreichen Tagen und oft zur fortgeschrittenen Stunde, auch auf Gedanken, die man im Alltag gerne aufschiebt und über die man sonst nicht allzugerne nachdenkt. Gemeint ist das Ich. Das eigene Selbst oder die Person, die man glaubt zu sein.

Egal wie man es dreht und wendet, eine Reflektion und das Revue passieren lassen der Vergangenheit, können und sollen dazu beitragen, Fehler zu erkennen und Diese gegebenenfalls in der Zukunft nicht mehr zu wiederholen. Es kann dabei helfen neue Wege zu gehen und falsche Pfade zu verlassen. Die eigenen Ziele zu überdenken und bei Bedarf anzupassen oder gar neu zu setzen.

Genau zu solchen Gedanken kann auch dieses Lied anregen und wer es einmal gehört und verinnerlicht hat, dem werden, eventuell genau wie mir, von Zeit zu Zeit bestimmte Passagen in den Sinn kommen und genau diesen Vorgang hervorrufen.

Natürlich kann man nicht jedes Wort des Liedes auf sich selbst beziehen oder auf die sogenannte Goldwaage legen, aber die Botschaft hinter den Zeilen sollte für jeden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat und sein Leben oft unbewusst gelebt hat, einen Gedankenstoß geben können, um für einen Moment inne zu halten und hinzuhören. Hinzuhören, was für einen wirklich wichtig ist und ob man bislang in die richtige Richtung gesegelt ist. Vielleicht war die Richtung sogar richtig gewählt und man wurde trotzdem durch einen einen Sturm der durch das Leben gezogen ist vom Kurs abgebracht. Vielleicht hat eine permanente falsche Beladung das Schiff auch zu langsam gemacht oder man hatte zu viel Rückenwind und ist soagar ohne es zu merken über bestimmte Etappenziele hinausgeschossen, nur um möglichst schnell im Paradies zu landen und hat beim beladen und dem Tausch des Proviantes, in schönen, ja sogar paradiesische Buchten des Lebens, dabei vergessen auf die essentiellen Lebensmittel zu schauen, die für die Zielerreichung und das anschließende glückliche Leben, unerlässlich sind.

Ich wünsche euch viel Spaß beim zuhören 😉

Dynamitgeco

Songtext

Leonard – Doch mich selber kenn ich nicht

Hey Freunde, ich sehe,
Ihr beneidet mich.
Ja, Ihr träumt vom großen Leben,
Möchtet gerne sein wie ich.
Doch wenn der Vorhang fällt,
Bleib‘ ich oft allein mit mir,
Seh‘ die Sterne in einer fremden Stadt
Und wär gerne so wie Ihr…

Oh, ich kenn Australien und Kalifornien,
Die Inseln von Griechenland.
Suchte in Rio und Monte Carlo
Das Glück, das ich nie fand.
Ich lebte wie im Traum und ich merkte kaum,
Wie die Zeit im Fluge verstrich.
Ich kenn das Paradies,
Doch mich selber kenn ich nicht.

(Hey Freunde), Hey Freunde,
Champagner trank ich so wie nichts,
Lebte nur für meine Freiheit
Und mit Herzen spielte ich (mit Herzen spielte ich).
Doch das süße Leben,
Es hat mir nichts eingebracht (mir nichts eingebracht).
Denn man bleibt nicht jung, träumt von Sicherheit,
Die man früher nur verlacht.

Oh, ich war in Nizza und in Marbella
An Bord der schönsten Yacht,
Sah die Menschen den Kopf verlieren,
Die Spiele jede Nacht.
Ich lebte wie im Traum und ich merkte kaum,
Wie die Zeit im Fluge verstrich.
Ich kenn das Paradies,
Doch mich selber kenn ich nicht.

Oh, ich kenn Australien und Kalifornien,
Die Inseln von Griechenland
Suchte in Rio und Monte Carlo
Das Glück, das ich nie fand.
Ich lebte wie im Traum und ich merkte kaum,
Wie die Zeit im Fluge verstrich.
Ich kenn das Paradies (ich kenn das Paradies),
Doch mich selber kenn ich nicht.

Ich kenn Australien und Kalifornien,
Die Inseln von Griechenland.

Ich kenn das Paradies,
Doch mich selber kenn ich nicht…

Eins plus drei gleich null

Klar oder?

Das ist doch nur eine simple Freitagabendrechnung oder was hast du gedacht?

Man macht sich ein Bier auf zum Wochenende und taucht in die musikalische Welt ab. Lieder die ins Ohr gehen und den Körper in Wallung bringen. Nach kurzer Zeit und ein paar Rythmen weiter, ist das Bier leer. Dann das Zweite, Dritte und Vierte. Und gerade dann, wenn es es so richtig lustig wird, die Musik schön laut ,über den etwas zu hoch eingestellten Verstärker, die Lautsprecher zum vibrieren bringt, stellt man fest, daß es schon null Uhr durch ist…

Was soll ich sagen, es kommt natürlich immer auf die Situation an…

Sich gut fühlen und sich gut fühlen, kann man immer so und so auslegen.

Besser geht natürlich immer. Aber warum soll man Gutes…

Einen schönen Abend euch noch!

Dynamitgeco

Ein schnelles Auto Baby…

Wenn Träume platzen, kann für viele Menschen eine Welt untergehen. Sie bricht zusammen. Man hat an etwas geglaubt, man hat zusammen geträumt, man hat sich ein gemeinsames Leben ausgemalt. Und dann lief alles anders als man dachte.

Ich bin damals spontan zu dir gefahren und wir erlebten etwas Wundervolles und Trauriges zugleich.

Der Zauber des Augenblicks war umwerfend. Die Magie des ersten Blickes grenzenlos. Wir konnten spüren, wie es knisterte. Es gab nichts, was die Zweisamkeit zu bedrohen vermochte. Es bildete sich ein unsichtbarer Schild, ein Energiefeld, welches aufgeladen wurde, alsbald man zusammen war. Es überstand nicht nur Stunden, sondern auch Tage, Wochen und Monate. Zeit und Entfernung vermochten es praktisch nicht zu schwächen.

Die Ausgangssituation mag schwierig gewesen sein, doch wir Beide hatten den festen Willen von Null anzufangen und alles richtig zu machen, was im alten Leben falsch gelaufen ist. Der Schritt war groß. Das Vetrauen war jedoch da und auch die Entschlossenheit, daß ab jetzt alles besser werden würde.

Doch wenn man merkt, daß der Traum langsam schwindet, weil der Einfluß des alten Lebens einen nicht mehr träumen lässt und man genau weiß, daß man nichts dagegen unternehmen kann, ohne neue Entäuschungen zu erleben, dann muß man den geplatzten Traum auch irgendwann da lassen können, wo er der Geschichte nach hingehört. Im Land der Erinnerung, oder nennen wir es doch gleich, in deinem oftmals bemühten Wortlaute, im Gedenkzimmer.

Unser Traum war schnell vorbei, schneller als wir es uns in unseren Träumen hätten ausmalen können. Was blieb waren die Versuche einzuschlafen. Einzuschlafen, um zu träumen. Den alten Traum, den gemeinsamen Traum, einen neuen Traum oder einfach nur noch einen Flickenteppich aus Traumfetzen. Wir versuchten so lange zu träumen, bis der Schild verbraucht war und man die gemeinsame Verbindung nur noch in wenigen Momenten spüren konnte.

Doch der Schein trügt.

Der gemeinsame Schild wurde nicht nur von Außen beschossen. Unsere anfänglichen Prioritäten verschoben sich und wurden porös, bis sie schließlich nur noch als Mittel zum Zweck eingesetzt wurden. Vertrauen wurde mißbraucht und ging verloren. Lügen, ungeklärte Situationen, falsche Behauptungen und Beleidigungen, beschädigten unser Schild von innen heraus.

Doch der Knopf für die Zerstörung des Schildes wurde nicht gedrückt. Man konnte die Restenergie eine lange Zeit immernoch fühlen. Manchmal. Auch auf weite Entfernung. In ruhigen Momenten. Waren es nur Gedanken? Einbildung? Telepathie?

Träume wurden zu Albträumen, gelegentlich, wenn man überhaupt noch dazu kam gut zu schlafen.

Es ist schwierig diese Tragik zu begreifen, weil es im Leben nicht so oft passiert. Magische Momente werden zu Erinnerungen. Doch zu schnell bewegt sich das Leben weiter, als daß man darauf warten kann, daß der gemeinsame Schild, sich jemals wieder mit der Anfangsenergie aufladen könnte. Daß Träume, die in Fetzen das Gedenkzimmer zieren, ihren alten Glanz zurück erlangen könnten oder gar irgendwann einmal Realität würden.

Zu groß wurde das Tal der Tränen. Die falschen Anschuldigungen. Die Täuschungen. Das falsche Spiel. Die Angst davor verletzt zu werden.

Selbst das kleine Glück ist unerreichbar, wenn der Neustart eine Lüge war, die ungebeten mit in das schnelle Auto stieg, mit dem wir unsere Reise antraten. Eine Lüge die mehr zerstört hat, als sich mancheiner eingestehen mag. Also nimm die Lüge, kletter weiter auf dem Lügenkonstrukt herum und schau, daß es niemals über dir zusammen fällt.

Denn ich kann dir, nach so vielen Möglichkeiten und selbst mit dem schnellsten Auto der Welt, nicht mehr das Gefühl eines Schildes der Geborgenheit geben. Das Gefühl betrunken zu sein vor Glück, zauberhafte Stunden, in denen wir die Zeit vergaßen und magische Momente der Zweisamkeit, wenn wir schnell durch die Gegend gefahren sind und die Lichter der Stadt an uns vorbei zogen.

Mein Auto ist schnell und ich kann es auch führen. Ich habe gelernt, daß der Rausch der Geschwindigkeit auch Gefahren birgt. Deshalb kann ich dich nicht mehr mitnehmen. Denn wir können die Zeit nicht mehr einholen, die wir auf den Rastplätzen, den Werkstätten und in dem Verkehrschaos (d)einer Lügenwelt vergeudet haben. Wir werden es nicht mehr schaffen, auch nicht mit meinen Fahrkünsten und meinem schnellen Auto.

Jede Lüge, ist schneller im Weg, als ich ihr ausweichen kann. Ich fahre gerne schnell. Das ist mein Fahrstil. Ohne Sicherheitsgurt und Airbag. Ich brauche das nicht, da ich mich immer auf mich und meine Fähigkeiten verlassen kann. Nur so macht es wirklich Spaß und ich weiß, daß du genau deswegen eingestiegen bist und ich habe dir die Tür aufgehalten.

Doch dann hast du mich in die Irre geleitet und mir Fehlinformationen gegeben. Ich wurde durch dich gezwungen langsamer zu fahren, und mußte mich in den neuen Gefielden selbst orientieren, damit ich am Ende nicht in einer Sackgasse, im Graben oder gar im Gegenverkehr lande. Für derartige Kaffeefahrten habe ich nichts übrig.

Ich weiß, daß es aufregend und angenehm zugleich ist, wenn man schnell unterwegs war und dieses Gefühl einmal gespürt hat. Man möchte daran festhalten, da es selten ist. Doch schnell kann man nur fahren, wenn man seinem Mitfahrer vertraut.

Was bleibt ist die Erinnerung, Baby. Die Erinnerung an eine berauschende Fahrt ohne Sicherheitsgurt. Mit vollem Tank und jeder Menge Träume im Gepäck. Vielleicht zu viele Träume für einen schnellen Zweisitzer. Denn Eines war uns doch klar. Wir wollten einen gemeinsamen Neustart und das alte Gepäck hatte nie einen zugewiesenen Platz auf den beiden Notsitzen, da diese von anbeginn der Fahrt, mit unseren Träumen besetzt waren.

Dynamitgeco

Inspiriert durch das Lied Fast Car

Fast Car

Tracy Chapman – Fast Car Text

You got a fast car
I want a ticket to anywhere
Maybe we make a deal
Maybe together we can get somewhere
Anyplace is better
Starting from zero got nothing to lose
Maybe we’ll make something
Me, myself I got nothing to prove

You got a fast car
I got a plan to get us out of here
I been working at the convenience store
Managed to save just a little bit of money
Won’t have to drive too far
Just ‚cross the border and into the city
You and I can both get jobs
And finally see what it means to be living

You see my old man’s got a problem
He live with the bottle that’s the way it is
He says his body’s too old for working
His body’s too young to look like his
My mama went off and left him
She wanted more from life than he could give
I said somebody’s got to take care of him
So I quit school and that’s what I did

You got a fast car
Is it fast enough so we can fly away
We gotta make a decision
Leave tonight or live and die this waySo remember we were driving, driving in your car
Speed so fast I felt like I was drunk
City lights lay out before us
And your arm felt nice wrapped ‚round my shoulder
I had a feeling that I belonged
I had a feeling I could be someone, be someone, be someone

You got a fast car
We go cruising to entertain ourselves
You still ain’t got a job
I work in a market as a checkout girl
I know things will get better
You’ll find work and I’ll get promoted
We’ll move out of the shelter
Buy a bigger house and live in the suburbs

I remember we were driving, driving in your car
Speed so fast I felt like I was drunk
City lights lay out before us
And your arm felt nice wrapped ‚round my shoulder
I had a feeling that I belonged
I had a feeling I could be someone, be someone, be someone

You got a fast car
I got a job that pays all our bills
You stay out drinking late at the bar
See more of your friends than you do of your kids
I’d always hoped for better
Thought maybe together you and me would find it
I got no plans I ain’t going nowhere
So take your fast car and keep on driving

I remember we were driving, driving in your car
Speed so fast I felt like I was drunk
City lights lay out before us
And your arm felt nice wrapped ‚round my shoulder
I had a feeling that I belonged
I had a feeling I could be someone, be someone, be someone

You got a fast car
But is it fast enough so you can fly away
You gotta make a decision
Leave tonight or live and die this way


Der Kaiser kommt

Marschmusik oder auch Volksmusik, scheint in meiner Generation nicht mehr wirklich gern gehört zu werden. Trotzdem muß ich mir eingestehen, daß es der eine oder andere Marsch, direkt in meine Ohrwurmwarteschlange geschafft hat. Ob es nun ein Marschlied war, oder vielleicht doch ein Volkslied, welches als z.B. Marsch gespielt wurde, mag ich jetzt hier nicht genauer ergründen.

Durch den Philosophen, Autor und YouTuber, Gunnar Kaiser, der dieses passende Stück als Eingangsmusik für seinen Kanal gewählt hat, ist mein Interesse an dieser eindringlichen Musikrichtung wieder etwas gestiegen und ich habe ein wenig Zeit damit verbracht, mir ein paar Lieblingsstücke auszusuchen.

Natürlich gibt es noch weitere geschichtsträchtige und durchaus auch lustige Märsche, die im passenden Moment, ihre Einzigartigkeit entfalten.

Ich habe es noch nicht geschafft eine Abspielliste auf YouTube anzulegen, aber es gibt ein paar gute Kanäle, mit einem reichhaltigen Repertoire an diversen Stücken, in richtig guter Qualität. Teilweise sind auch seltene Aufnahmen dabei, mit historischem Hintergrund.

Ein paar „Einsteiger Märsche“, so nenne ich sie mal, da sie einen hohen Wiedererkennungscharackter haben, habe ich hier mal zusammen gestellt.

Es müssen ja nicht nur Marschlieder sein, denn manches Lied kann auch einfach so heroisch oder auf andere Weise mitreißend sein, daß es einen Platz in der Abspielliste erhalten wird.

Viel Spaß beim hören 😉

Dynamitgeco

Vitamin-Mixer

Da steht er nun, nach 4 verschlissenen Mixern, die ich mir bisher für meinen Haushalt gekauft habe, war es nun an der Zeit für einen vernünftigen Hochleistungsmixer. Den Vitamin-Mixer für den Mann sozusagen. Ein leistungsstarkes Gerät ohne viel Schnickschnack. Damit meine ich, ohne die überflüssigen Programme, die eh keiner wirklich braucht. Es gibt einen Schalter zum Einschalten, einen Regler zur Drehzahlverstellung und einen Schalter, um die maximal Drehzahl zu erreichen. Das war’s…

Der Vitamix hat einen Motor, dessen Laufruhe bereits beim Einschalten eine wahre Freude ist. Eine schlichte und klassische Optik, intuitiv bedienbar, 2 Pferdestärken und maximal 29.000 U/min. Damit wird wirklich jeder Smoothie ein cremiger Genuß.

Das hier soll wirklich keine Reklame für Vitamix sein, doch nachdem mir 4 Stand-Mixer kaputt gegangen sind und 2 davon Markengeräte von WMF waren, habe ich mich entschlossen, was vernünftiges zu kaufen. 3 mal war der Motor defekt und hat mir die Sicherung rausgehauen und einmal die Elektronik. Kein Wunder eigentlich, wenn man bedenkt, daß die altehrwürdige deutsche Firma WMF (Würtmbergische Metallwarenfabrik) mittlerweile ein französiches Unternehmen der Burgunder Blechstanzgesellschaft (SEB Gruppe) ist und unter anderem ihre Edelstahlbesteckproduktion nach China ausgegliedert hat.

Mit dem Vitamix bekommt man auf jeden Fall mal keinen Billigmixer, der nach einem halben Jahr den Geist aufgibt. Ähnlich wie bei anderen bewährten Produkten, handelt es sich auch bei diesem Gerät, um ein langlebiges Markengerät, dessen kauf man bestimmt nicht so schnell bereut.

Ich bin auf jeden fall bislang sehr zufrieden und muß gestehen, so cremig waren die Smoothies noch nie.

MfG

Dynamitgeco

Weinende Wolken

Da wir die Tage schon mal beim Thema Wolken waren…

Es gibt natürlich nicht nur die flauschigen Schönwetterwolken, sondern auch die den Himmel bedekenden Regenwolken.

So wie alles im Leben immer mindestens zwei Seiten hat, so natürlich auch die Wolken. In diesem Fall bringen sie keinen angenehmen Schatten, sondern lebenspendenes Wasser, auf staubig gewordene Stellen. Doch so manch müde gewordenes Wesen, versteckt sich derweil scheu davor. So lange, bis es 2000 Stunden geregnet hat und man danach, die aufgefüllten Flüsse wieder ablaufen kann, um das regenscheue Wesen zu suchen, welches nach dem Weinen der Wolken, irgendwo am Flußufer seinen Durst stillen wird.

Die Welt schaut rauf, zu meinem Fenster
Mit müden Augen, ganz staubig und scheu
Ich bin hier oben, auf meiner Wolke
Ich seh‘ dich kommen, aber du gehst vorbei…

Zweitausend Stunden, hab‘ ich gewartet
Ich hab‘ sie alle, gezählt und verflucht
Ich hab‘ getrunken, geraucht und gebetet
Hab‘ dich flußauf- und flußabwärts gesucht…

Mitsingen und schauen ob die Wolken noch weinen oder die 2000 Stunden noch nicht rum sind…

Junimond ein musikalisches Geschenk von Rio Reiser auf das ich erst aufmerksam wurde, nachdem ich damals eine Cover Version dieses Liedes Junimond von der Gruppe Echt hörte.

Sucht euch eins aus und entscheidet selbst, welches Lied die Wolken gefühlvoller weinen lässt.

Dynamitgeco

Flauschige Wolken

Die flauschigen Wolken sind wieder da und zwar nicht nur in Arizona.

Wenn man in den letzten Monaten seinen Blick in den flugzeuglosen Himmel geworfen hat, dann wird einem wieder bewusst, wie stark Flugzeuge die Sicht auf das Firmament verändert haben.

Als man noch Kind war, flogen nur ab und zu Flugzeuge am Himmelszelt vorbei. Manchmal sogar Düsenjets mit einem Donnergrollen, daß man für einen kurzen Moment, das eigene Wort nicht mehr verstand.

Das Herunterfahren des Luftverkehrs, durch die Regierungen vieler Nationen, hat sicherlich freiheitliche Nachteile für uns, die wir gerne verreisen, gebracht. Es ist nicht mehr ohne weiteres möglich weit entfernte Regionen zu besuchen und sich die Welt dort anzuschauen.

Doch es hat auch etwas anderes mit sich gebracht. Die flauschigen Wolken sind zurück. Der Himmel ist nicht mehr mit künstlich erzeugten Kondensstreifen verschmutzt. Wilde Linien, die sich am Himmelsgwölbe abzeichneten, keinen schönen Anblick boten und zudem oftmals die Sonne nicht mehr hindurchließen. Das machen die Wolken zwar auch nicht und dennoch kommt die Sonne bei uns an. Es sind natürliche Zwischenräume, die für ein angenehmes Klima sorgen, wenn die fluffigen und flauschigen Schönwetterwolken den Himmel verziehren.

Und weil ich an diesem schönen Tag entspannt auf den, von flauschigen Wolken gesäumten Himmel schauen kann, mußte ich wiedermal ein paar Jahrzehnte zurück denken.

An das Lied Little Fluffy Clouds von The Orb. Damals habe ich es auf der zusammengestellten CD Logic Trance 2 neben vielen weiteren guten Liedern entdecken dürfen.

Viel Spaß beim hören

Dynamitgeco

Sonnenfluss

Es gibt Tage, da hört man sich Lieder aus der guten alten Zeit an. Um auf den Geschmack zu kommen, habe ich ein Lied ausgesucht, welches das Potential mitbringt dich mitzureißen. Sunflow von Amoph gehörte diesmal dazu und was soll ich sagen, es war wiedermal eine wundervolle Zeitreise.

Tanke auf und flute Dich mit Energie.

Der Sonnenfluss zeigt dir wie es geht…

Das Lied, Sunflow von Amorph, findet ihr auf der Trance Nation 3 aus dem Jahre 1994.

Für Unprivilegierte einfach nur bum, bum, bum…. für Andere ein Kraftschub mit Dopaminausschüttung.

Viel Spaß beim hören!

Dynamitgeco

Kugelsicher

Kugelsicher oder doch besser unerschütterlich?

So zumindest der Name des heute erstmals selbst gemachten Heißgetränks.

Der sogenannte „Bulletproof Coffee“ hat eine einen weichen, vollmundigen aber auch fettigen Geschmack mit Kokosnote.

Zur diesjährigen Sommersonnenwende, die im Jahr 2020 bereits am 20. Juni stattfand, habe ich mir diesen kugelsicheren Kaffee mal zu Gemüte geführt, welcher aus einem frisch aufgebrühten Kaffee, Weidelandbutter und Kokosöl besteht.

Er soll das Frühstück durch seinen hohen Fettanteil ersetzen können und bis zum Mittag satt machen, was ihm sicherlich gelingen mag, wenn man keine Zeit für ein ausgewogenes und vitalreiches Frühstück hat, denn viel mehr als ein Kaffee mit Fett, ist es eben dann doch nicht.

Es ist wohl eher ein einfacheres Studentenfrühstück, anstatt des Übernacht-Haferbrei, welcher gemeinhin als solches bezeichnet wird.

Warum das Getränk kugelsicher sein soll erschließt sich mir jedoch nicht. Vielleicht hält man damit ja psychologische oder juristische Angriffe, die man z.B. von seiner Ex erhält, besser aus.

à propos kugelsicher…

Angesichts der aktuell stattfindenden Unruhen und Plünderungen in vielen westlichen Städten, könnte jedoch das Tragen von echten kugelsicheren bzw. stichfesten Westen, zukünftig auch eine geeignete Maßnahme für jeden Bürger sein, der in solch einen gewalttätigen, tobenden und plündernden Mob hineingerät.

Die große Verarschung

Die große Verarschung wurde leider durch Youtube gelöscht.

Das Video hat einen neuen Namen bekommen, der Inhalt ist jedoch gleichgeblieben und sehr sehenswert!

 

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