Archiv für den Monat Juni 2021

Wir sind doch nicht deine Lakaien!

Wir sind doch nicht deine Lakaien! Das sind die Worte, die ein Mann mir mal vor vielen Jahren sagte, dem ich, mit ein wenig zu viel Begeisterung, den von mir geplanten Ablauf einer Arbeit näher bringen wollte. Es ging ihm nicht darum, daß die Arbeit nicht gemacht werden sollte, sondern darum, daß alle Beteiligten ihrer Tätigkeit nachgehen würden, ohne darauf hingewiesen zu werden, wie schnell dies zu geschehen hätte und daß diese Arbeit nun oberste Priorität hätte und alles andere stehen und liegen gelassen werden müsse. Entweder kam es ihm nur so vor oder ich war kommunikativ wirklich über das Ziel hinausgeschossen. Und ja, er hatte recht. Sie waren nicht meine Lakaien. Das gab ich ihm auch umgehend zu verstehen und die Arbeit konnte auf Augenhöhe und in harmonischer Zusammenarbeit ausgeführt werden.

Was aber will ich mit diesem Beispiel sagen?

Ich möchte darauf hinweisen, daß es zunehmend mehr unterwürfige Angestellte gibt, die oftmals mit vorauseilendem Gehorsam ein Leben führen, bei dem ich mir selbst nicht mehr in den Spiegel schauen könnte. Diese Lakaien sind bei ihren Vorgesetzten sicherlich gern gesehen und erhoffen sich durch ihre Unterwürfigkeit, einen etwas größeren Krümel vom Kuchen abzubekommen. Dabei ist ihnen ihre Ehre, ihr Stolz und ihr Ansehen weitestgehend egal, da sie ihre Würde bereits jeden Morgen abgeben, sobald sie die Augen öffnen. Das müssen sie auch tun, da sie im Badezimmer sonst etwas sehen würden, was ihnen im Alltag nur im Weg stehen und sie bei ihrem jämmerlichen Dasein stören würde.

Sie sind auch nicht besonders schlau, da sie selbstverständlich nur das machen, was man ihnen sagt. Halten sich aber für schlauer als andere, weil sie der Meinung sind, wenn sie tiefer in die Ärsche Anderer kriechen können, wären sie ihren Mitmenschen eine „Nasenlänge“ vorraus. Ich gebe zu, daß das kein gutes Beispiel war und hoffe sehr, daß ihr bei Nase und Arsch in einem Satz, nicht zu sehr eurer Vorstellungskraft unterworfen seid 😉

Sie sind das einfache Fußvolk, was dazu da ist, Befehle und Anweisungen entgegen zu nehmen und weiter zu geben bzw. umzusetzen. Dabei spielt es auch gar keine Rolle in welcher Position sie sich aktuell befinden. Lakaien haben keine Selbstachtung, kein Rückgrat und keine eigene Meinung. Sie haben jedoch auch keinen schlechten Charakter, denn sie haben überhaupt keinen eigenen Charakter. Weder einen Sozialen, noch einen Individuellen. Sie kopieren Gewohnheiten ihrer Mitmenschen und Vorlieben ihres Umfeldes und versuchen so Teil davon zu werden. Selbst wenn ihnen der tiefere Sinn dahinter nicht bekannt ist. Das bedeutet, daß der Lakai nicht nur dann Einer ist, wenn er seinem Broterwerb nachgeht, sondern diese Eigenschaften auch in sein privates Leben integriert.

Kulturelle Vorlieben und Rituale werden so ausgetauscht und angepasst, daß sie in die aktuelle Lage passen. Lakaien haben keine eigene Kultur, dazu fehlt ihnen der persönliche Bezug.

Lakaien haben zwischen ihrer Arbeitsbestimmung und privaten Martürium, dem sie unterworfen sind, aber auch einen kleinen Spielraum zur freien gestaltung ihrer Selbst. Dieser befindet sich irgendwo zwischen medialen Werbebotschaften, gesellschaftlichem Regelwerk und dem, was ihr Umfeld ihnen zugesteht. Oftmals wird diese Idee des eigenen Seins, aber genau durch diese Umstände hin und her geworfen, so daß selbst diese Fehlinterpretation einem ständigen Wechsel unterliegt und sie dadurch nie einen Reifegrad erlangen, der es ihnen ermöglicht, einen freien Gedanken zu hägen und so zu sich selbst zu finden.

Heute (ca. 2,5 Monate nach Artikelerstellung) habe ich zufällig auch das passende Lied für diese Menschen entdeckt und durfte beim hören feststellen, daß der Liedermacher meinen hier erleuterten Gedankengang, noch etwas bildlicher in Worte und Töne fassen konnte, als ich.

Hannes Wader – Arschkriecher-Ballade

Hiemit wünsche ich allen Arschkriechern und Lakaien einen aufschlußreichen Blick in ihr Inneres 😉

Gehabt euch wohl

Dynamitgeco

Lieber stehend sterben, als kniend leben

Wer sich freiwillig unterwirft, möchte dominiert werden. Für alle stolzen und freien Menschen, ist dieses Lied gedacht.

Böhse Onkelz – Lieber stehend sterben

Lieber stehend sterben, als kniend leben

Wir sollen bezahlen
Für das was hier passiert
Wir tragen die Schuld
Für euch, die ihr regiert
Niemand kennt die Wahrheit
Doch ihr wollt uns belehren
Eure Last auf unseren Schultern
Nur das haben wir nicht gern

Denn wir sind anders
Sind stolz und unbequem
Niemand tötet unseren Willen
Darum müsstet ihr doch verstehen

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Die Hände vor den Augen
Watte in den Ohren
Er hält lieber seinen Mund
Er ist als Mitläufer geboren
Er sagt alles das, was du sagst
Kriecht auf allen Vieren
Hatte niemals einen Willen
Darum kann er ihn nicht verlieren

Doch wir sind anders
Sind stolz und unbequem
Niemand tötet unseren Willen
Darum müsstet ihr doch verstehen

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Doch ich bin anders
Ich kämpfe für mein Recht
Ich bin lieber euer Onkel
Als euer Knecht

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben
Als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden
Als einmal, als einmal aufzugeben

Ich will lieber stehend sterben (ich will lieber stehend sterben)
Als kniend leben (als kniend leben)
Lieber tausend Qualen leiden (lieber tausend Qualen leiden)
Als einmal aufzugeben (als einmal aufzugeben)

Ich will lieber stehend sterben (ich will lieber stehend sterben)
Als kniend leben (als kniend leben)
Lieber tausend Qualen leiden (lieber tausend Qualen leiden)
Als einmal, als einmal aufzugeben

Gruß

Dynamitgeco

Felicità

Felicitas ursprünglich Fruchtbarkeit im übertragenen Sinne Glück.

Ich bin manchmal sehr froh darüber, daß ich nicht alles verstehen kann, was ich mir anhöre. Oftmals ist die Stimme und der Ausdruck völlig ausreichend, um die Botschaft wahrzunehmen. Vor allem, wenn sie von einer wunderschönen Frau rübergebracht wird.

Al Bano & Romina Power – Felicita

Dynamitgeco

Nikotinabusus

Eigentlich wollte ich hier nur zum Ausdruck bringen, wie sehr ich mich darüber freue, daß ich nun seit über einem Jahr rauchfrei bin und es definitv auch bleiben werde. Um genau zu sein, habe ich zur Sommersonnenwende im Jahr 2020 die letzte Zigarette aus der Schachtel genommen und den blauen Dunst in die Luft gepustet. Zuvor hatte ich bereits mehrere Male für einen gewissen Zeitraum aufgehört. Meist waren es Aktionen des Gesundheitsministeriums bzw. der Weltgesundheitsorganisation wie Rauchfrei im Mai 2002 oder Rauchfrei 2003, doch als ich dann nach dem rauchfreien Monat nicht zu den Gewinnern der ausgeschriebenen Zehntausend Euronen zählte, habe ich die halbleere Schachtel genommen und sie zu Ende geraucht, nur um mir anschließend eine neue Packung zu kaufen. Geld kann also eine sehr gute Motivation sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Blöd halt, wenn man es dann nicht bekommt und das im nächsten Jahr gleich nochmal. Dann wirkt diese Motivation auch nicht mehr ganz so stark. Wer weiß schon, was gewesen wäre, wenn ich das Geld gewonnen hätte. Reduziert habe ich aber auch so dann und wann und im Urlaub 2015 auf Sri Lanka (Ceylon) habe ich mich auf traditionelle ayurvedische Art, mit Nadelstichen in meinen Körper behandeln lassen. Im Vorgespräch fragte mich der Arzt ob ich Raucher sei. Nach der mehrstündigen Anwendung die unter anderem Massagen und Ölbehandlungen, auch die Behandlung mit Akupunkturtechnik enthielt, fühlte ich mich wirklich wie ausgewechselt. Eine wahre Wohltat, welche die westliche Medizin in dieser Form nicht bieten kann. Aber zurück zum Rauchen. Im Hotel angekommen nahm ich mir eine Zigarette meiner Reisebegleitung und stellte fest, daß mir diese Zigarette überhaupt nicht schmeckte. Ich machte zunächst die falsche Marke dafür verantwortlich und besorgte mir eine Zigarette meiner Lieblingsmarke. Doch auch diese Zigarette schmeckte mir nicht und mir wurde sogar schlecht danach. Ein Gespräch darüber brachte hervor, daß ich ja auch die Akupunktur habe machen lassen und auch die Frage nach dem Rauchen tauchte wieder auf. Konnte es sein, daß ich eine Akupunkturbehandlung erhalten habe, die darauf abzielte, daß ich mehr oder weniger unabsichtlich ein Nichtraucher werden wollte oder sollte? Das war von mir eigentlich nicht explizit gesagt worden, aber durch die Sprachbarriere, konnte dieser medizinische Fehleingriff bzw. die Fehlbehandlung eventuell entstanden sein. Sicher ist nur, daß mir seit dieser Behandlung, keine Zigarette mehr richtig schmeckte. Ich versuchte trotzdem Jahrelang die alte Angewohnheit immer wieder zurück zu bekommen, indem ich Zigaretten rauchte, nach denen es mir oftmals schlecht ging und die mir nur in ganz seltenen Fällen schmeckten. Das ganze dauerte tatsächlich fünf Jahre, bis ich mich dazu entschloß das Rauchen von heute auf Morgen entgültig aufzugeben, da es mir in keinster Weise mehr irgendwas brachte. Manchmal macht man einen Fehler immer und immer wieder, nur um sicher zu gehen, daß es wirklich ein Fehler ist. 😉 So viel mal zur Vorgeschichte aber kommen wir nun zum Thema des Nikotinabusus:

Dazu das passende Lied der tickenden Uhr 😉

Chromatics – Tick of the Clock

Zunächstmal habe ich das Wort erstmalig vor ein paar Jahren in einem Arztbrief gelesen und es nicht gleich verstanden. Meiner Recherche nach, war der Gebrauch dieses Wortes auch schon vor Jahren nicht mehr üblich, da es explizit einen Nikotinmißbrauch beschreibt. Man schreibt eigentlich Nikotinkonsum und eventuell noch eine Angabe der üblichen Menge dazu. Und als Raucher gebraucht man ja schließlich und mißbraucht nicht. Daran erkennt man im übrigen auch sehr leicht, wie der behandelnde Schulmediziner zum Thema Rauchen steht.

Nikotinabusus (Abusus lat. Mißbrauch) beschreibt also den Gebrauch oder auch den Mißbrauch von Tabak bzw. dem darin enthaltenen Alkaloides Nikotin, was als psychische Krankheit bzw. Verhaltensstörung durch den Gebrauch nach ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) klassifiziert wird.

F17.1Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Schädlicher Gebrauch

Im Sachkundeuntericht lernte ich noch, daß es sich beim Rauchen, also dem Konsum von Tabak, genau wie beim Konsum von Koffein oder Alkohol, um das Genießen von Genußmitteln handelt. So schnell wurde also aus dem Genuß eine klassifizierte Krankheit. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob es damals in der Schulmedizin auch schon als Krankheit eingestuft wurde, gesellschaftlich gesehen war es definitiv nicht so. Wahr ist jedoch, daß die Grenze zwischen dem Genuß und Gebrauch sowie, dem Mißbrauch und der eventuell darauf folgenden Sucht mit zum Teil sogar körperlich spürbaren Symptomen, fließend ist.

Es gibt Menschen und solche kenne ich tatsächlich, welche es genau so praktizieren. Sie trinken z.B. nur am Wochenende Alkohol und rauchen sich dazu eine Zigarette. Andere trinken nur Sonntags einen Kafffee und genießen dazu ihr Zigarettchen. Wiederum andere beschränken sich auf die Zigarette danach. Was viele einsame Herzen wohl zu Nichtrauchern machen würde. 😉

Somit kann man doch durchaus sagen, daß die Genußmittel auch heute noch Genußmittel sind, die Gesellschaft sich jedoch so sehr gewandelt hat, daß durch die vielen neu entstandenen Probleme des gesellschaftlichen Wandels, die Psyche vieler Menschen so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, daß selbst der Gebrauch von Genußmitteln, die Gefahr birgt, mit ihnen einen Abusus (Mißbrauch) zu begehen. Dieser übermäßige Gebrauch wird selbst oft falsch interpretiert und kann schnell zu einer Sucht führen. Das beste Kennzeichen dafür ist wohl, ein unmöglich gewordener freiwilliger Verzicht auf Genußmittel, für einen bestimmten Zeitraum. Damit meine ich natürlich nicht für die 8 Stunden Schlaf, die man sich mindestens täglich verabreichen sollte. Sondern von mehreren Wochen. Oder aber in regelmäßigen kleineren täglichen Abschnitten, um zu Anfang die Willenskraft und den Charakter zu stärken und zu festigen.

Sowas kann natürlich schon von Kindesbeinen an gelernt werden. z.B. mit dem Verzicht von Genußmitteln wie bestimmten Video-Spielen und Medien aller Art, Süßigkeiten und anderen Knabereien und Leckereien.

Auweia, höre ich hier schon so mancheinen Wohlstandsneurotiker schimpfen. Die armen Kinder. Dabei meinen sich diese Leute bestimmt oftmals selbst, ohne es zu wissen. Die Antwort ist so simpel wie wie der Griff nach der Zigarette. Wieso sollte ich mir oder meinen Kindern etwas verbieten, was wir doch wollen und wo wir Freude dran haben? Weil man nur Freude an etwas haben kann, was man auch genießen kann. Sobald es zur Gewohnheit oder gar zur Sucht wird, ist der Genuß nicht mehr vordergründig vorhanden oder allenfalls noch sporadisch zu erleben.

Schlimm wird es allerdings erst, wenn der Genuß von Genußmitteln nicht nur das eigene Leben betrifft, sondern man Verantwortung für ein anderes Leben übernimmt. Damit ist, wie ihr euch sicherlich schon denken könnt, das noch ungeborene und auch das sehr junge Leben gemeint. Frauen tragen in dieser Zeit eine sehr große Verantwortung für das Wohlergehen eben dieses neuen Lebens. Und in diesem Punkt gibt es für mich auch keine Duldsamkeit den Frauen gegenüber, die dieser verantwortungsvollen Aufgabe nicht gewachsen sind und die sich ihren Schwächen egeben, indem sie den Genußmitttel nicht versagen.

Ob die Frauen es nun nicht selbst können, weil sie nach der Eingangsdefinition an einer Krankheit leiden oder weil es ihnen nicht bewusst ist, ist mir dabei auch völlig gleichgültig, da die Gefährdung des Lebens keinen Unterschied macht, zwischen den Gründen, die dafür in Frage kommen. Frauen, die bereits vor ihrer Schwangerschaft nicht in der Lage dazu sind, ihre Gelüste in den Griff zu bekommen und ihnen wiederstehen können, sollten sich die Frage stellen, ob sie dieser Verantwortung denn überhaubt gewachsen sind. Denn der Kinderwunsch sollte doch deutlich stärker sein, als der Wunsch sich ein Genußmittel zuzuführen. Wenn dem nicht so ist, ist man psychisch nicht in ausreichender Verfassung dazu, Schwanger zu werden und sollte es auch besser bleiben lassen, bis man sich wieder unter Kontrolle hat. Der Mann kann im übrigen auch seinen Teil dazu beitragen, indem er mit gutem Beispiel vorran geht und durch vorbildliches Verhalten die Genußmittel ebenso links liegen lässt. Wenn beide dies vorher üben, fällt es sicherlich auch beiden leichter und auch der Kinderwunsch ist dann auch nur noch einen lebendigen Spritzer weit entfernt. 😉

Als Mitwirkender Teil der Schwangerschaft, also als Vater, obligt meiner Meinung nach dem Mann sogar die Pflicht darauf zu achten, daß dem Kind durch die Mutter selbst, sei es auch durch Unwissenheit oder Unachtsamkeit, kein Leid zugefügt wird, welches die körperliche Unversehrtheit des Lebens betreffen könnte. Daher sollten werdende Väter in dieser Phase auch ein besonderes Augenmerk auf die Mutter haben und alles dafür tun, daß ihr und dem gemeinsam erzeugten Ungeborenen nichts zustößt.

Ich kann dazu sagen, daß selbst eine Trennung als Konsequenz der Nichteinhaltung, eine durchaus nachvollziehbare Handlung darstellen kann, wenn der Partner sich vor der Schwangerschaft schon nicht Willens zeigen sollte, es auch genauso zu wollen und eben auch alles dafür zu tun. Da es sich hierbei um eine ernste Sache handelt und nicht um ein Kinkerlitzchen. Wer es nicht ernst meint, der wird auch den Willen nicht aufbringen können, zumindest temporär und zum Wohl des Kindes, auf Genußmittel zu verzichten.

Warum ist es so ernst, daß man sogar eine Trennung dafür in Kauf nehmen sollte? Der wichtigste Grund zuerst. Das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, ist bei einem Raucher etwa doppelt so hoch wie bei einem Nichtraucher. Unter anderem ist die durch die Zigaretten entstandene Schädigung der DNS ein Problem. In weiterer Folge wird eine Einnistung entweder gleich verhindert oder es kommt frühzeitig zu einer Fehlgeburt. Raucher müssen aber auch häufiger mit einer Plazentaablösung rechnen, die ebenfalls zu einer Fehlgeburt führt. Eine Frau die dem Nikotinabusus ergeben ist, trägt somit die Hauptverantwortung für die Nichtentstehung einer Schwangerschaft, sowie für das Risiko einer Fehlgeburt. Und hier reden wir nur vom Nikotinabusus. Wenn noch weitere Genußmittel wie Koffein und Alkohol dazu kommen und obendrein die Ernährung auch eher so Lala ist, sieht die Sache nochmal ganz anders und zwar deutlich risikoreicher aus. Risikofaktoren für Fehl- oder Totgeburten auf Seiten der Mutter sind u.a. Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuß während der Schwangerschaft, Fehlbildungen der Gebärmutter, hormonelle Störungen, Plazentaablösung oder Infektionen wie z.B. Listerien oder Toxoplasmose.

Die Folgen für das junge Leben, falls es denn überhaupt das Licht der Welt erblickt sind das fetale Tabaksyndrom, dies umfasst folgende Merkmale:

  • Es kann zu Wachstumsstörungen und Schäden an der kindlichen Lunge kommen.
  • Das Risiko, mit einem sehr geringen Geburtsgewicht auf die Welt zu kommen, ist doppelt so hoch. Studien zeigen, daß Kinder im Schnitt mit 200 bis 400 Gramm weniger auf die Welt kommen.
  • Kopfumfang und Körperlänge sind meist um einen Zentimeter kürzer bemessen als bei Kindern von Nichtrauchern.
  • Es gibt Hinweise darauf, daß Rauchen Mißbildungen verursachen kann, wie etwa Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder Herzfehler.

Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, erkranken häufiger an:

Dies alles sind gute Gründe dem Nikotinabusus die rote Karte zu zeigen.

Es ist im übrigen so, daß man nach nur einem Jahr der Abstinenz bereits einem Nichtrauchendem Paar gleichkommt.

Es lohnt sich also nicht nur für die eigene Gesundheit und den Geldbeutel dem Rauchen zu entsagen, sondern eben auch für ein zukünftiges Familienglück mit gesunden und glücklichen Kindern.

Dynamitgeco

PS: Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, die 5 € kostet, der spart bei einer Nikotinabstinenz 1825 € pro Jahr, was sich durchaus sehen lassen kann, da es fast einem durchsnittlichen Monatseinkommen entspricht. Du gehst also eventuell einen Monat lang arbeiten, damit du dir das Rauchen leisten kannst 😉

Deutschlandtreffen der Schlesier

Heute am 26.06.2021 fand das erste digitale Deutschlandtreffen der Schlesier unter dem Motto „Schlesien verbindet“ statt. Es gab ein paar schöne Ansätze, neuen Generationen die Geschichte der deutschen Ostgebiete, zu denen Preußen, Pommern und selbsverständlich auch Schlesien zählt, zukünftig auch in der Schule gewissenhafter, detaillierter und auch umfassender näher zu bringen, als es bis dato der Fall ist. Dies ist wahrlich einer der besten Ideen, die ich am heutigen digitalen Schlesiertreffen vernommen habe. Die Menschen sind viel zu unaufgeklärt, was dieses Thema angeht und wissen oftmals gar nicht, daß die Königsberger Klopse und der bekannte deutsche Philosoph der Aufklärung Immanuel Kant aus der Stadt Königsberg in Ostpreußen kommen, die bis zum heutigen Tag unter russischer Verwaltung steht und von den Sowjets zu allem Überfluß auch noch noch umbenannt wurde. Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen deutschen Städten, wie Breslau, der freien Stadt Danzig, Oppeln, Liegnitz, Allenstein, Kolberg, Posen, Kattowitz, Brieg, Beuthen, Ratibor, Stolp, Köslin, Elbing, Thorn, Bromberg oder auch Tilsit, die man genau wie die Schneekoppe im böhmischen Riesengebirge (das ist da, wo der Rübezahl seit 999 Jahren wohnt), nur noch als Markennamen aus dem Supermarkt kennt, wo es den Tilsiter Schnittkäse zu kaufen gibt. Wer genau hinschaut, der sieht, daß selbst das vermeindlich polnische Bier in wirklichkeit oftmals ein deutsches Bier ist, welches beschlagnahmt und umbenannt wurde. Als Beispiel führe ich hier mal das Tichauer Bier (Tyskie) an, welches aus der schlesischen Stadt Tichau kommt und in der fürstlichen tichauer Brauerei hergstellt wird. Dieses Bier ist im übrigen mittlerweile zu einem japanisches Bier mutiert, da es zum japanischen Konzern Asahi gehört. Ich denke das sollte man als Biertrinker wissen 😉

Das digitale Deutschlandtreffen der Schlesier ermöglicht nun auch den Menschen, welchen die Fahrt nach Hannover zu mühsam war, an den Kundgebungen teilzunehmen. Die gesellschaftlich-soziale Komponente wird zwar in Mitleidenschaft gezogen, aber die Aussagen können so eventuell mehr Menschen zugänglich gemacht werden, da die Informationen weltweit verfügbar sind, solange nicht irgendein autoritäres Regime Diese zensiert.

Wer sich weiter engagieren möchte, kann sich auf der Seite der Landsmannschaft Schlesien umschauen. Die Schlesische Nachrichten kommt auch einmal monatlich zu euch nach Hause, gegen den Einwurf kleiner Münzen. 😉

Herz Duo und Gesangverein Waldkirch – Mein Schlesierland

Gute Unterhaltung wünscht

Dynamitgeco

Der Grund dafür…

Der Mensch

an den Du denkst

wenn du aufwachst

oder bevor du einschläfst,

ist der Grund dafür

warum du glücklich bist

oder leidest.

Kronleuchterladen

Ähnlich wie beim schaukeln am Kronleuchter, kann man auch als Mann zur absoluten Höchstform auflaufen und sich dem Leben mit all seinen betäubenden Seiten hingeben. Vorzugsweise mit den Frauen, die man im Allgemeinen mit ein paar Piepen, etwas Honig und der Lebemanneinstellung begeistern kann. Chaotisch wird es dann, wenn der Held vom Kronleuchterladen auf ein unverletzliches, ja im verschobenen Selbstbild, vielleicht sogar unzerstörbares Feierweib trifft, welches jeden Tag von Kronleuchter zu Kronleuchter schwingt und beide feststellen, daß sie Kronleuchtersüchtig sind. Ob es nun der exessive Gebrauch der Kronleuchter ist, um sich für den Moment geliebt zu fühlen und das Leben zu spüren oder aber um sich mit den vielen Kronleuchtern zu brüsten und so zumindest den Schein zu wahren, von all diesen Kronleuchterblendern geliebt worden zu sein.

Beides ist und bleibt jedoch eine künstlich erschaffene Scheinwelt, die mit echter Liebe und wahren Gefühlen nichts zu tun hat.

Fakt ist jedoch, an einem echten Kronleuchter lässt sich nicht gut schaukeln da er zu einem anderen Zweck entworfen wurde und man sollte sich vielleicht vorher überlegen, wie viele echte Kronleuchter man bei sich zu Hause aufhängen kann, ohne daß sich die Blender aus dem Kronleuchterladen am Ende in irgendwelchen Gedenkzimmern stapeln.

Bausa – Was du Liebe nennst

Dynamitgeco

Kronleuchter

Man kann es als eine völlig ausgeflippte Sache ansehen, als Ekstase, als Ausbruch, als Überschreitung aller Regeln, eine völlige Selbstaufgabe für einen kurzen Moment. Einen Moment, den man absolut genießt und auskostet. Wo man das pure grenzenlose Leben lebt. Bis die Nacht und der Ausnahmezustand aufhört, werden die Sinne vernebelt, damit die Realität ausgesperrt bleibt. Machen wozu man Lust hat, am Kronleuchter schwingen und leben als gäbe es kein Morgen mehr. Doch es ist in Wahrheit nichts anderes, als das Weglaufen vor sich selbst und den sich angehäuften Problemen. Der Höhepunkt einer depressiven Episode, die nicht anders zu ertragen ist, als daß man sich in diese Welt begibt, um von den täglich wiederkehrenden, erdrückenden Gedanken davon zu laufen. Doch sie holen dich jeden Tag wieder ein, egal wie sehr du versuchst Nacht für Nacht vor ihnen und der Relität zu entfliehen. Am Ende wirst du dich dafür schämen und zwar nicht nur jeden Tag aufs Neue, sondern vielleicht für den Rest deines Lebens. Denn je mehr du das Leben ausgekostet hast, desto weniger kann dir das Leben danach noch bieten. Du wirst beginnen müssen ein neues Leben zu leben. Jeden Tag neu zu erfahren. Neu zu entdecken. Neu lieben zu lernen. Dich selbst neu kennen zu lernen. Zu erfahren wer Du bist und was Du möchtest. Einmal auf null setzen und Neustarten. Danach verblassen die alten Zustände und Ängste. Der Drang danach auszuflippen versiegt. Du wirst als gefästigter neuer Mensch auferstehen. Wie ein Phönix aus der Asche. Doch niemand kann dir dabei helfen. Du mußt es selbst schaffen. Du mußt es selber wollen. Es ist dein Leben und deine Entscheidung etwas zu ändern. Immer.

Sia – Chandelier

Dynamitgeco

Nenn‘ mich wie Du willst

Bist auch du so wie alle sind und hast nichts zu sagen? Dann geh‘ zu denen, die für dich denken! Da bekommst du dann die Regeln und Befehle. 😉

Böhse Onkelz – Nenn‘ mich wie du willst vom Album Heilige Lieder

Mein verschissen’nes kleines Leben
Haben andere in der Hand
Ich brauche keine Freiheit
Kein Herz und kein Verstand

Ich brauch‘ die Zwänge unseres Lebens
Die Fesseln meiner Seele
Ich brauch die, die für mich denken
Ich brauche Regeln und Befehle

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Ich habe zwei Gesichter
Ich bin nicht doof, doch auch nicht schlau
Ich geh‘ sonntags in die Kirche
Montags schlag‘ ich meine Frau

Ich bade mich in Dummheit
Bin ein übler Denunziant
Ich kreuzige mich selbst
Und ich bin stolz auf unser Land

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Mein verschissen’nes kleines Leben
Haben andere in der Hand
Ich brauche keine Freiheit
Kein Herz und kein Verstand

Ich brauch‘ die Zwänge unseres Lebens
Die Fesseln meiner Seele
Ich brauch die, die für mich denken
Ich brauche Regeln und Befehle

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Nenn‘ mich wie Du willst
Gib‘ mir Deinen Namen
Ich bin so wie alle sind
Ich hab‘ euch nichts zu sagen

Viel Spaß

Dynamitgeco

Das Jahr ist halb vergangen

Das Jahr ist halb vergangen. Es ist Sommersonnenwende. Dazu gibt es heute ein Lied aus dem schönen Pommern, das mit seinen Städten und Ostseebädern Ahlbeck, Stralsund, Stolp, Stolpmünde, Stettin, Stargard in Pommern, Kolberg, Köslin, Cammin in Pommern, Heiligendamm und Greifswald, um nur ein paar zu nennen, schon vor hunderten von Jahren, die Kornkammer Deutschlands darstellte und gerne für einen Erholungsurlaub in Frage kam.


Das Jahr ist halb vergangen,
der Bauer mäht das Korn.
So Manche hat zur Sommerzeit
ihr Herz verlor’n.
Das Meer trägt viele Schiffe,
die fahren bald vorbei.
Für Einen, der bald kommen mag,
halt ich mein Herze frei.

Wer mehr über die Geschichte in Pommern erfahren oder sich engagieren möchte, kann z.B. mit der Landsmannschaft Pommern kontakt aufnehmen. In der Preußischen Allgemeinen Zeitung erscheint seit Juni 2018 zudem die Pommersche Zeitung als wöchentliche Beilage.

Eine geschichtsträchtige Sommersonnenwende wünscht

Dynamitgeco

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