Das gute alte Netzteil

Jetzt läuft mein Rechner schon etwas länger als bei den meisten anderen Menschen aus meinem Bekanntenkreis, welche ihre Geräte oftmals schon nach ein paar Jahren gegen ein aktuelleres Modell eintauschen. Spätestens, wenn etwas am Rechner kaputt geht, dann wird was Neues angeschafft. Aber warum eigentlich? Ist der heimische Rechner nicht genau für solche Eventualitäten sehr gut gerüstet? Es sind doch alle Komponenten austausch- und erneuerbar. In der Adventszeit war es so weit, mein Rechner startete nicht mehr. Ich hörte zwar noch einen Lüfter anlaufen, doch der Bildschirm blieb einfach dunkel. Hmmm… Ok, was könnte es sein, dachte ich mir. Der Monitor? Die Grafikkarte? Oder gar die Hauptplatine? Wenn etwas nicht mehr funktioniert, muß man einfach auf Spurensuche gehen. So tat ich es dann auch. Als erstes wurde der Bildschirm gewechselt, da ich noch einen weiteren da hatte. Fehlanzeige! Ich baute die PCI-Express Grafikkarte aus und benutzte die, die auf der Hauptplatine integriert ist. Wieder nichts. Kein Bild und so gut wie kaum eine Reaktion am Rechner selbst. Also entschloß ich mich ein Meßgerät aus dem Keller zu holen und etwas tiefer in die Materie einzusteigen. Es mußte doch herauszubekommen sein, woran es lag. Die ersten Messungen brachten auch gleich schon den Hinweis. Das gute alte Netzteil der Firma Thermaltake Toughpower QFan 650W hatte ein Problem. Ich konnte die 12 Volt messen, jedoch bei den 5 Volt, die das Netzteil neben den 3,3 Volt auch noch ausgeben sollte, bekam ich nur noch 3,8 Volt zu messen. Das Netzteil ist platt. Was also tun? Neues kaufen? oder gleich einen neuen Rechner? Als aller erstes versuchte ich den Rechner mit einem alte 400 Watt Netzteil aus einem meiner anderen Geräte wieder ans laufen zu bringen. Das gelang mir dann auch, obwohl ich mit dem 400 Watt Netzteil die Grafikkarte nicht auch noch betreiben konnte, weder von der Leistung her, noch von den Anschlüssen. Aber der gute alte Phenom II mit seinen 4 x 3 Ghz und immerhin 10 GB (DDR2) Arbeitspeicher,lief wieder hoch. Und so konnte ich gleich mal etwas recherchieren, ob man das Netzteil austauschen muß, oder ob eine Reparatur noch lohnt. Vielleicht sogar selbst reparieren? Ich laß mich also so etwas durchs Netz und schaute mir bei Youtube so ein paar Reparaturen an. Und da stieß ich auf jemanden, der so etwas vor laufender Kamera macht. In den Kommentaren laß ich, daß er sowas öfters macht und was so eine Reparatur kosten würde. Daraufhin schrieb ich ihn an und er war sofort Hilfsbereit und wir fachsimpelten in den elektronischen Postkarten, die wir uns schickten. Da ich das gute Netzteil ungern wegschmeißen wollte und ich auch kaum Zeit und auch wenig bis gar keine Erfahrungen mit der Reperatur von Netzteilen hatte, entschloß ich mich das gute Stück nach Braunschweig an http://www.klarner-media.de/ zu schicken und reparieren zu lassen. Was soll ich sagen. Die Reparatur verlief gut und der Preis war absolut in Ordnung! Ein neues Netzteil in dieser Kategorie hätte mich ab 100 € aufwärts gekostet.

Reparatur und Versand lagen bei insgesamt etwas über 30 €. Zudem gibt es durch diese Reparatur etwas weniger Elektroschrott und deshalb jederzeit wieder! Und das schöne ist, man kann sich die Reparatur auch gleich noch online ansehen. 🙂 Von daher kann ich jedem empfehlen vorher mal zu prüfen, ob eine Reparatur oder zumindest der Austausch einer Komponente nicht doch noch lohnt. Neu kaufen kann man ja immer noch…

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Veröffentlicht am 7. Januar 2017, in Dynamitgeco, Geld, Sparen. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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