Ausgerechnet mir muß das passieren

Es unterscheidet sich an sich nicht von einer Krankheit oder wie im Lied gesagt wird, fast kommt es mir wie eine Krankheit vor. Wenn sie stark genug ist, was sie auch sein sollte, kann sie viele Symptome verursachen die sich anfühlen, als wäre man krank. Liebeskrank.

Es fängt mit weichen Knien, zittrigen Händen und Herzrasen an. Entwickelt sich zur Schlaflosigkeit, innerer Unruhe und plötzlichen Gefühlsausbrüchen. Suchtgefühle, Entzugsängste, Tagträumereien mit Hang zum Wahnsinn nehmen zu. Appetitlosigkeit, Euphorie und Realitätsverlust sollten nicht unterschätzt werden. 😉 Doch alles in Allem ist es das wert. Denn alle Symptome ergeben das Gesamtbild. Es muß Liebe sein. Und im besten Fall entwickeln sich die starken Symptome zu schwächeren und dafür dauerhaften Symptomen und zeigen dir, daß du auch nach vielen Jahren weiter an dieser Krankheit leidest. Die dir wie eine Droge das gute Gefühl gibt, sobald eines deiner Symptome geteilt oder hervorgerufen wird, durch eine alltägliche Gegebenheit, die für dich die Luft zum Atmen darstellt.

Wer es noch nicht kennt, ihr habt bis jetzt ein wahnsinnig gutes Lied verpasst 😉

Clowns & Helden – Ich liebe dich auf einer Zusammenstellung oder als Schallplatte

Ich liebe Dich

Dynamitgeco

Lindenblütenliebe

Die Lindenblütenliebe ist unglaublich schön, aber hat leider keine Dauer. Man kann sie mit einem Frühling vergleichen. Sie blüht auf und ihre Blüte ist wunderschön, doch sobald das erste Lüftchen über die Ebene geht, weht es die Lindenblüten davon.

Was bleibt ist die Erinnerung an eine frühlingshafte Lindenblütenliebe, die immer unerfüllt bleiben wird.

Dragostea Din Tei – Lindenblütenliebe

Traurig aber wahr

euer

Dynamitgeco

Die Schöne des Meeres

Die Schöne des Meeres habe ich leider immer noch nicht gefunden. Besungen wurde sie mit ihrer aufrichtigen Liebe bereits in so manchem Lied. Ihre Liebe ist größer als alles, was man mit Geld kaufen kann. Auch Macht und Einfluß haben keine Wirkung auf sie. Ihre Schönheit und ihre Liebe ist so groß, daß sie über die Meere hinweg, selbst die letzten Winkel der Erde, mit Hoffnung und Sehnsucht erfüllt.

Ist sie ein Mythos? Gibt es sie wirklich? Oder sind es nur Geschichten? Seemannsgarn, den man sich weiter erzählt hat, den die Seemänner von ihren weiten Reisen um den blauen Planeten, in die Heimat getragen haben?

Ist es vielleicht eine Meerjungfrau? Oder spricht man von der Faszination, die einem den Atem raubt und der man nicht entkommt, wenn man das erste mal die Weiten des Ozeans kennen lernt, indem man eben Diesen bereist. Ist es das, was man als Blauwassersegler erlebt? Etwas, das man nicht beschreiben kann, weil es dafür keine Worte gibt?

Ich weiß es nicht.. Doch ich habe ein Bild und ein Lied für euch, das die Schöne des Meeres versucht in einer künstlerischen Art und Weise darzustellen.

Die Schöne des Meeres

Ob das Bild wirklich so heißt, weiß ich nicht. Ich habe es so genannt, weil es das ist, was ich in dem Bild sehe.

Das passende Lied dazu kenne ich bereits seit vielen Jahrzehnten im Gegensatz zu dem Bild, welches ich erst vor ca. 2 Wochen an einem Freitag, auf der anderen Rheinseite fand und sogleich, mit ein paar anderen Bildern kaufte.

Manuela – Guantanamera

Ein Hoch auf die Schöne des Meeres

Dynamitgeco

Fünf Riesen für was?

Vor drei Wochen war der Schornsteinfeger da. Gut manch einer nennt ihn auch Kaminkehrer. Auf jeden Fall hat mir dieser vermeintliche Glücksbringer die Heizung durchgemessen und mir danach gleich die Rechnung für die, naja schätzen wir mal großzügig, 15 – 20 Minuten Arbeit in die Hand gedrückt. Nach ca. einer Woche wollte ich dann die Heizung in Betrieb nehmen, da sich die Temperaturen an die Jahreszeit in dem Breitengrad angepasst hatten. Als ich so durch den Keller lief, fiel mir auf, daß der Boden naß war. Sogleich begann ich nach der Ursache zu forschen und stellte kurz darauf fest, daß eben dieser Glücksbringer die Heizung nach seiner Prüferei nicht wieder in der ursprünglichen Zustand gesetzt hatte, so wie er sie vorgefunden hatte.

Kurz gesagt, die Heizung wurde eingeschaltet ohne, daß ich davon in Kenntnis war. Daraus resultierte dann, wie es der Zufall so will, ein kleines Malheur, welches dazu führte, daß das Wasser im Keller durch die Decke tropfte. Im Normalfall nimmt man eine Heizung in Betrieb und prüft dabei alle Heizkreisläufe auf Funktionalität und Dichtheit. Insbesondere dann, wenn es sich um eine Fußbodenheizung handelt. Wenn man jedoch nicht darüber informiert wird, daß sich der Betriebszustand ändert, dann kann es schonmal sein, daß ein oder in diesem Fall zwei undichte Ventile eine Woche lang tropfen, bis das Wasser ein Stockwerk tiefer, durch die Decke läuft.

Ein Versicherungsfall! Ich drehte die Absperrventile die zum Heizkreisverteiler der Wohnung führen zu und stoppte so erstmal die weitere Wasserversorgung des Erdgeschosses. Sogleich informierte ich die Wohngebäudeversicherung, die daraufhin einen Fall aufmachte. Wesentlich schwieriger war es daraufhin einen Sanitär & Heizfachbetrieb zu finden, der sich der Sache annahm. Doch auch dies klappte und schon am nächsten Tag erschien Installateur, der mir sagte, daß der Heizkreisverteiler ausgetauscht werden müsste und er mir einen Kostenvoranschlag machen werde, da der Aufwand zwei der fünf Ventile zu tauschen vom Arbeitsaufwand ähnlich hoch sei und die anderen drei Ventile ja auch bald tropfen würden.

Die Woche darauf tat sich nicht wirklich was. Kein Kostenvoranschlag, keine Schadensbehebung, kein Anruf, nichts.

Hin und wieder drehte ich die Heizkreise für ein paar Stündchen ein, um die Wohnung nicht ganz auskühlen zu lassen. Immer mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. Wozu so ein paar Lappen gut sein können… 😉

Eine geschlagene Woche später hatte ich dann auf Nachfrage hin, den Kostenvoranschlag im Briefkasten. Kurz darauf war er auch schon digitalisiert und bei der Versicherung im elektronischen Briefkasten. Drei Tage später, nein vier Tage später, also heute hatte ich immer noch nichts von meinem Versicherer gehört, also rief ich dort an.

Nach irgendwelchen billigen Ausreden, warum mein Fall nicht bearbeitet wurde, sagte mir der Heiopei am anderen Ende des Drahtes, daß diese überflüssige Versicherung eigentlich zu nichts gut ist und da es sich nicht um einen Rohrbruch handelt, sondern die Ventile und der Verteiler eine Art Armatur darstellen und diese nicht eingeschlossen sind.

Wiedermal bewahrheitet sich der Volksmund, der die Versicherungsfritzen … Aber das ist ein anderes Thema.

Wie dem auch sei. Der Kostenvoranschlag lag nun da und ich mußte mich wohl oder übel selbst drum kümmern. Wozu hat man eigentlich überhaupt diese Versicherungen. Und der Fachmann meinte, wie bereits erwähnt, daß man am besten den kompletten Verteiler wechselt, da der einzelne Ventiltausch ähnlich aufwendig sei und die anderen drei Ventile auch ein gewisses Alter hätten. Nun ja, neuer Heizkreisverteiler mit fünf neuen Ventilen, diversen Dichtungen und Kleinmaterial, inklusive der Arbeitskosten um die 1300 €.

Kann man ja mal machen. Blöd nur wenn im Haus 4 solcher Heizreisverteiler verbaut sind und alle das selbe Baujahr sind. Da kann man den Preis auch gleich mal vier nehmen und alle auswechseln. 5 Riesen sollte jeder Hausbesitzer auf der hohen Kante haben, eben genau für solche Fälle. Bei diesen Euronen gibt es zwar keine Riesen mehr, was natürlich sehr schade ist, aber die, die noch stabiles Geld kennen, wissen auch, daß es eigentlich 10 Riesen sind 😉

Aber halt, bevor man den Kopf in den Sand steckt und den Sparstrumpf sucht, wäre es doch ratsam sich selbst ein genaues Bild zu machen und den eigenen Verstand einzuschalten, anstatt den gesellschaftlich üblichen Vorgehensweisen blind zu vertrauen. Gesagt, getan. Werkzeugkasten, Eimer, Taschenlampe, los geht’s. Wasser abdrehen und entleeren. Ventile auf- und abschrauben. Gucken. Reinigen, Gucken, Fehlerquelle einkreisen. Fehlerquelle feststellen. Ersatzteilsuche. Schwierig weil alt. Baumarkt, Fachbetrieb, Fachhandel. Trotz guter Bilder und ausgebauten Ventiloberteil, kein Vorrankommen. Ohne Herstellerangabe, keine Bestellung möglich.

Ja, verdammt. Kennt sich denn keiner damit aus? Oder wollen die alle nicht? So ein Ventiloberteil kostet nicht die Welt. Ein sehr ähnliches, fast schon baugleich sehe ich im Baumarkt für unter 4 €. Ja, leck mich doch. Das darf doch nicht wahr sein.

Ok, dann eben noch genauer!

Ich baue die Dichtung aus, die mMn die Ursache ist. Klar, daß eine Neue mit den gleichen Abmessungen auch nirgends zu bekommen ist. Vielleicht einfach einen Standard O-Ring nehmen. Die sind entweder zu groß oder zu klein. Egal. Ich verbaue sie. Nach ca. 2 Stunden hohle ich die beiden Ventile aus dem Essigbad und entferne die letzten Unreinheiten. O-Ringe rein. Einen größeren und einen ne Nummer kleiner im anderen Ventil. Sie wollen nicht so recht. Klar, sind ja auch nicht vom Hersteller. Etwas Vaseline, fertig. Sieht gut aus!

Einbauen, festschrauben, Leitung eindrehen. Wasser nachfüllen, entlüften. Gucken. Dicht!

Okay…

Was kostet noch mal so ein O-Ring? Den ich auch noch geschenkt bekommen habe?

Ich würde sagen, die Produktionskosten für so eine Gummidichtung, sind so gering, daß man sie nicht genau beziffern kann, da es Massenwahre ist. Fakt ist, daß ich von meiner Rechnung und der daraus resultierenden Hochrechnung auf das Gesamtpaket von ca. 5 Riesen auf genau 0 gekommen bin. Außer etwas Zeit, Recherche und ein paar logischen Schlußfolgerungen, die letzten Endes auch zukünftig bei Bedarf gebraucht werden, gab es keine Kosten.

Ich sollte also fünf Riesen ausgeben? Für was?

Damit die Wirtschaft am Laufen bleibt?

Keine Ahnung, aber ich halte es für besser Dinge solange zu nutzen, bis sie nicht mehr nutzbar sind.

Das unterscheidet mich auch von den Menschen, die jedem Trend und jeder Mode hinterher laufen.

Von der Wegwerfgesellschaft und von den so genannten Lebemenschen.

Sicher jeder kann machen was er will und arbeiten gehen, bis er stirbt, für Dinge, die er nicht wirklich braucht.

Ich verbleibe derweil mit einem riesen Hit von ABBA und den gesparten Riesen und freue mich jetzt über so viel Money, Money, Money in einer reichen Männerwelt 😉

Hoffe ihr hattet auch so einen erfolgreichen Tag

Dynamitgeco

Nicht mehr zu verlieren

Aber auch nicht weniger.

Die Zeit heilt alle Wunden…

Am passenden Tag.

Ein weiteres Abschiedslied.

Warum auch immer.

Bitteschön.

Johannes Oerding & Ina Müller – Ich hab dich nicht mehr zu verlier’n

Gruß & Kuß

Dynamitgeco

#PandemieEnde

#PandemieEnde Das beste Doppelkreuz, das Twitter je hatte.

Warum? Weil es einfach an der Zeit ist. Es kann doch nicht sein, daß wir weiterhin genötigt werden, in alltäglichen Lebenslagen mit diesen Gesichtswindeln umherzulaufen, obwohl dieser Quatsch von Anfang an sinnlos war. Etwa damit vergleichbar, als wenn man einen Stein in ein offenes Scheunentor wirft und denkt, daß der Stein schon an dem Tor abprallen wird. Sicher tut er das, aber nur wenn man ihn daneben wirft. 😉

Mittlerweile nimmt dieser ganze Wahnsinn mit seinen Maßnahmen Ausmaße an, die noch vor zwei Jahren undenkbar waren. Gut nicht für Verrückte und Durchgeknallte, die mit ihrer faschistischen und destruktiven und teils kommunistischen Ideologie, ja mit oder ohne Pandemie einen an der Murmel haben. 😉

Alle die ihr mit eurer Angst-Rhetorik und der Gleichschaltung eines Großteils der Presselandschaft in euren Bann gezogen habt, die waren bereits naiv genug, sich durch die künstlich erzeugte Angst von euch in den Wahnsinn treiben zu lassen und die aus dem Hut gezauberte, ungeprüfte Gensuppe zu nehmen, ohne drüber nachgedacht zu haben, was sie da tun.

Wenn Menschen diesen genmanipulierten Dreck nicht in ihrem Körper haben wollen dann ist das so! Wir wollen nicht bei euren Experimenten mitmachen! Wir wollen, daß diese faschistischen und menschenverachtenden Maßnahmen alle verschwinden! Sofort!

Wir wollen ohne eure Angstschürerei in Freiheit leben und uns nicht von machtgeilen und aufmerksamkeitssüchtigen Lobbyisten bevormunden und ausgrenzen lassen!

#PandemieENDE!

Ihr hattet lange genug euren Spaß und uns das Leben zur Hölle gemacht! Nicht, daß mich persönlich der Scheiß jemals ernsthaft interessiert hat, den ihr da als scheinheilige Begründungen Heute so und morgen anders von euch gegeben habt. (Sowas kenne ich bereits aus Beziehungen mit unausgeglichenen Menschen, die einen Hang zur Lüge, Übertreibungen und Dramaturgie besitzen) Das einzige was mich genervt hat, war das unberechtigte Aushebeln von Grundgesetzen und die Auf-diktierten Freiheitseinschränkungen über Verordnungen.

Vielen dank für diese Erfahrung. Mir hätte eine Filmvorschau gereicht um zu wissen, daß ich mir keine Katastrophenfilme anschauen möchte. 😉

Wenn das nächste mal Steuergelder in die Hände von Pharmafirmen gesteckt werden sollen, dann macht es lieber wie bei den Bankenrettungen und gebt es ihnen ohne das ganze Theater. Das positive daran ist, daß Menschen sich so wenigstens keinen genmanipulierten Dreck in den Körper spritzen lassen müssen, von dem Niemand weiß, was er für Langzeitfolgen hat und die Polizei bei Demonstrationen nicht auf unschuldige Bürger einprügeln muß, die keine Lust auf Willkür und Lügen haben. 😉

Dazu passend die gute Helene Fischer mit dem Lied Wann wachen wir auf vom Album Rausch, welches mich zu dem Text inspiriert hat.

Gefühlsgegensätze

Das Hoch

Das Hoch unterscheidet sich beim Gefühlsgegensatz in einer entscheidenden und sehr wichtigen Eigenschaft vom Tief. Beide verbindet eine gewisse Unsicherheit dem Partner gegenüber, der krasse und alles beeinflussende Unterschied jedoch ist das Selbstbewusstsein, sowie das offen kommunizierte und fordernde Fragen, dem Liebespartner Gegenüber. Das Gefühl wird praktisch nach Außen getragen, so daß der Partner es mitbekommt und so die Gewissheit hat, daß er mit seinem Gefühl nicht alleine da steht und im Prinzip nur noch erwidern muß. Während beim Tief die Schwarzmalerei angesagt ist und viele der negativen Verhaltensweisen und subjektiven Eindrücke zusammenaddiert werden, die das eigene Selbstbewusstsein schwinden lassen, werden sie beim Hoch einfach übersehen, ignoriert und maximal als Zögern des Gegenüber verstanden, was die Leichtigkeit zur Überwindung der Gefühlskommunikation, entscheidend beeinflusst.

Sicherlich tragen diverse nonverbale Anhaltspunkte auch ihren Teil dazu bei, und auch der Zeitpunkt bzw. das vermeintliche Wissen um sein Gegenüber, welches bei facettenreichen Menschen oftmals Fehlgedeutet werden kann, sind nicht ganz ohne Einfluß darauf, ob man nun in einem Tief oder einem Hoch landet. 😉

Aber bleiben wir mal beim Kraftvollen Hoch, das meines Erachtens, bereits durch sein Energiehaushalt deutlich zum Wohlbefinden beitragen kann und manchmal sogar, für den einen oder anderen, über’s Ziel hinausschießt.

So genug geschwadet 😉

Viel Spaß mit

KISS – I was made for lovin you

Einen schönen und erkenntnisreichen Abend wünscht

Dynamitgeco

Gefühlsgegensätze

Das Tief

Da hast du mal seit einer gefühlten Ewigkeit einen, naja nennen wir es mal Denkwürdigen Tag und sprühst nur so vor Energie. Und was hat der Algorithmus von Facebook parat? Ein Lied, was dich an vergangene Tage erinnert und dir die Wahrheit direkt in deine Ohrmuscheln bläst. Ein Lied, welches ich noch von einer Coverversion von David Hasselhoff kannte und schon in der fünften oder sechsten Klasse gut fand.

Nachdem ich es gehört hatte, nahm ich am Rechner platz und suchte dieses Lied in meiner kleinen Musiksammlung, um es nochmal in der anderen, mir bekannte Version zu hören und ich mußte feststellen, daß ich dieses Lied gar nicht hatte. Doch natürlich hatte ich es, auf Musikkassette irgendwo, aber noch nicht digitalisiert. Nachdem ich das Lied in das Suchfenster auf meinem Rechner eingab, mit der Hoffnung, etwas gescheites zu finden, kam jedoch das komplette Gegenteil raus.

Nein, es handelt sich nicht um das Lied Looking for Freedom von David Hasselhoff, so viel soll mal gesagt werden. Aber ich hoffe doch sehr, daß euch das klar war, denn da kommt auch nirgends das Wort Gefühl bzw. in englisch das Wort Feeling drin vor.

Womit fangen wir nun an? Ich würde sagen, mit dem Eindrucksvollen und wirklich wahren Lied, welches das Ende einer Liebe nicht besser beschreiben könnte.

Wenn man merkt, daß der Liebespartner seine Gefühle nur noch vortäuscht und sie in Wirklichkeit nicht mehr da sind. Das ist wohl eine der schrecklichsten Erfahrungen oder Entdeckungen, die man in einer Liebesbeziehung machen kann. Wer das nicht entdeckt, wird früher oder später von wesentlich tiefgreifenderen Erkenntnissen einen Stich in sein ungeschütztes, gutgläubiges Herz kassieren.

Das Lied ist seit heute wieder Teil meiner Musiksammlung und wird mich hoffentlich immer daran erinnern, daß Liebe nur dann wirklich schön ist, wenn sie auch da ist, wo wir sie uns hin gewünscht haben.

Ich habe mich für die Version der Righteous Brothers entschieden

Nicht weil sie die Beste ist, sondern weil es ein paar nette Bilder aus dem Film Top Gun dazu gibt. Wer möchte, kann ja einfach selbst mal nach dem Lied suchen und findet bestimmt seine persönliche Lieblingsversion 😉

Dynamitgeco

Gitarrengeschichten

Stimmung muß sein!

Viele Jahre nachdem sich der Rauch auf dem Wasser verzogen hatte, verlor ein Freund von mir seinen Vater. Nachdem er in das elterliche Reihenhaus zog, räumte er dort erstmal kräftig auf. Alles was nicht Niet und Nagelfest war, und oft auch dies, mußte weichen. Robuste Möbel, der Boden, Geländer und auch Wände wurden abgerissen und verschwanden. Platz wurde geschaffen. Ein neuer Fußboden verlegt. In diesem rauschartigen Aktivismus, entledigte er sich vieler Dinge, die es sicherlich wert waren, auch in Zukunft Beachtung zu finden.

Hin und wieder schien er jedoch zu ahnen, daß Wegwerfen nicht immer die beste Lösung ist. Oscar Teller Meisterwerkstätte im Gitarrenbau war eine dieser Ahnungen. Ich bin mir nicht ganz sicher, warum er mich angesprochen hat, andererseits denke ich, daß er mit meiner Wenigkeit, auch immer einen gewissen Bezug zur Musik verband. Auf jeden Fall frug er mich, ob ich mit der Akustikgitarre seines Vaters was anfangen könne. Ich sagte, bevor du sie wegwirfst, nehme ich sie.

So landete diese Konzertgitarre von Oscar Teller Modell 45 aus dem Jahr 1972 bei mir.

Es war genau wie damals. Ich hatte keine Absicht mir eine Gitarre zuzulegen. Die Gitarre fand den Weg zu mir, würde ich sagen. Diesmal nicht ganz so verzerrt wie damals, sondern mit einem klassischen Holzkorpus und somit für eine, musikalisch gesehen, andere Art von Musik. Nicht so rockig und geil, sondern klar und schön oder flexibel und mobil? Den Vorteil, keine Stromversorgung zu benötigen, den kann sie auf jeden Fall zu jeder Zeit ausspielen.

Der Zeitpunkt war jedoch auch, genau wie damals, sehr ungünstig. Ich steckte in schweren, gefühlsmäßig stürmischen Zeiten, die mir praktisch keine Chance ließen, mich auf die schönen und kreativen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Nur deshalb, weil andere, vormals auch schöne Dinge des Lebens, einfach eine Art Eigenleben entwickelten und dabei ohne Rücksicht auf Verluste, eine Schneise aus vorgetäuschtem Haß, Lügen und Intrigen hinterließen.

So stand das gute Stück nun in meiner Wohnung und wartete geduldig darauf, daß sich jemand bereit erklärt, damit zu spielen. Doch es mußten erst viele Monde vergehen, bevor einer dieser Monde mich nicht schlafen, dafür aber die Musik und in diesem Fall, im besonderen die Gitarre, neu oder von mir aus auch anders, hören ließ.

Das Saxophon und das Klavier sind sicherlich auch toll, aber ich konzentrierte mich in dieser Nacht auf die Gitarre. Das Instrument, mit dem ich nie so richtig warm geworden bin, obwohl es mich schon immer gereizt hat. Wer sich fragt, um welchen Mond es geht, dem empfehle ich, sich diesen Artikel kurz zu Gemüte zu führen.

Nach dieser Nacht, schnappte ich mir die Gitarre und stellte relativ schnell fest, daß keine richtige Stimmung aufkommen wollte. Klar, das Ding wurde schon Jahre nicht gespielt und es war weit und breit niemand in der Nähe, der auch nur einen Hauch Ahnung gehabt hätte, für die richtige Stimmung zu sorgen. Und ganz abgesehen davon, war der Unterschied zwischen dem Knopflertönen und dem, was mir Oscar lieferte, schon erheblich. Doch ganz ehrlich, Stimmung muß sein, sonst bringt das alles nichts.

Der Entschluß stand fest. Ich wollte mich an dieses Instrument wagen. Motivierende Lieder kenne ich zur Genüge. Und ich möchte mich bitteschön nicht festlegen müssen, ob nun eine Akustiknummer von Juliane Werding oder Hannes Wader mit einem Stück der Onkelz oder Helloween verglichen werden kann bzw. irgendwas besser oder schlechter ist. Wer nicht begreifen kann, daß Musik so individuell ist, wie der freie Geist eines Paradiesvogels, der für sein Wohlbefinden ein harmonisches Umfeld zwingend nötig hat, um sich so entfalten zu können, damit man sein bezauberndes Gemüt wahrnehmen kann, der denkt auch, daß ZENSIERT.

Fortsetzung folgt…

Dynamitgeco

PS.: Wer bis hier her immer noch nichts mit Gefühlen, stürmischen Zeiten und Stimmung im Allgemeinen anfangen kann, der kennt bestimmt auch niemanden, der bei Jürgen von der Lippe im Publikum gesessen hat, sonst wüsste er bestimmt was mit Stimmung gemeint ist. 😉

Gitarrengeschichten

Rauch auf dem Wasser

Deep Purple – Smoke on the water

Es ist schon eine Weile her, als ich mir eine E-Gitarre samt Verstärker kaufte. Damals für Hundertfünfzig Mark von einem Bekannten, der knapp bei Kasse war. Es müsste ein Fender Stratocaster Nachbau gewesen sein, wenn ich mich recht entsinne, mit einem Verstärker von Ross, der einen integrierten Verzerrer an Bord hatte.

Er zeigte mir damals eine Handvoll Dinge und so konnte ich mich für das Instrument begeistern. Die Einführung oder auch das Intro des Liedes Smoke on the water von Deep Purpel war so ein Ding. Wenn ich bei ihm war, galt mein Interesse oftmals diesem Instrument. Nicht immer wollte er damit spielen oder gar seinen Besuch damit spielen lassen. Aber hin und wieder durfte ich mich daran probieren.

Eines Tages, ich war gerade bei seinem Bruder glaube ich, kam er zur Türe rein und fragte mich, ob ich seine Gitarre kaufen wolle. Sofort ging ich mit ihm in sein Zimmer und schaute mir Sie aus Käufersicht an. Er präsentierte sie nochmals ein wenig und spielte, sozusagen zum Abschied, ein bisschen mit ihr oder auf ihr herum, so daß ich mich dazu entschloß, ihm die Gitarre abzukaufen.

Als ich sie zu Hause hatte war ich dann doch etwas überfordert von dem guten Stück. Zudem hatte ich mir vorgestellt mehr Zeit zu haben, um damit zu spielen bzw. den Umgang damit zu erlernen.

So kam es wie es kommen mußte. Meine erste Freundin war ein begeisterter Trödler und eines Tages fragte sie mich, ob ich nicht Mal mitkommen wolle. Ich wüsste nicht was ich verkaufen solle, erwiderte ich und sie zeigte auf die E-Gitarre mit den Worten, du spielst doch sowieso nicht damit.

Ich ließ mich mit einem guten Rest an Unsicherheit darauf ein. Irgendwie hatte sie ja auch Recht mit dem was sie sagte. Mein Interesse galt eindeutig anderen Beschäftigungen als der, mit einer Gitarre zu spielen.

Sie nahm meine Gitarre an einem Samstag schon Mal mit, da am Sonntagmorgen Trödelmarkt auf einem großen Parkplatz in der Nachbarstadt war und sie ziemlich früh morgens schon hin wollte, um den Stand aufzubauen. Ich sollte dann dahin kommen, wenn der Markt offiziell Aufmachen würde.

Doch als ich um 7 Uhr in der Früh ihren Stand erreichte und nach meiner Gitarre fragte, sagte sie mir, daß sie schon verkauft war, bevor sie den Stand aufgebaut hatte, kaum daß sie ausgepackt war.

Ich wusste nicht, ob ich mich darüber freuen sollte. Ich hätte noch nichtmal gesehen, wer diese Gitarre gekauft hatte und eigentlich fand ich das Ding doch ziemlich cool. Eine Enttäuschung war es schon irgendwie, obwohl ich mein Geld, plus ein paar Mark Extra, dadurch in der Tasche hatte.

Ich kaufte mir keine neue Gitarre mehr und versäumte so etwas, das ich eigentlich lernen wollte.

Auf der Gitarre zu spielen.

Fortsetzung folgt…

Dynamitgeco

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