Gefühlsgegensätze

Das Hoch

Das Hoch unterscheidet sich beim Gefühlsgegensatz in einer entscheidenden und sehr wichtigen Eigenschaft vom Tief. Beide verbindet eine gewisse Unsicherheit dem Partner gegenüber, der krasse und alles beeinflussende Unterschied jedoch ist das Selbstbewusstsein, sowie das offen kommunizierte und fordernde Fragen, dem Liebespartner Gegenüber. Das Gefühl wird praktisch nach Außen getragen, so daß der Partner es mitbekommt und so die Gewissheit hat, daß er mit seinem Gefühl nicht alleine da steht und im Prinzip nur noch erwidern muß. Während beim Tief die Schwarzmalerei angesagt ist und viele der negativen Verhaltensweisen und subjektiven Eindrücke zusammenaddiert werden, die das eigene Selbstbewusstsein schwinden lassen, werden sie beim Hoch einfach übersehen, ignoriert und maximal als Zögern des Gegenüber verstanden, was die Leichtigkeit zur Überwindung der Gefühlskommunikation, entscheidend beeinflusst.

Sicherlich tragen diverse nonverbale Anhaltspunkte auch ihren Teil dazu bei, und auch der Zeitpunkt bzw. das vermeintliche Wissen um sein Gegenüber, welches bei facettenreichen Menschen oftmals Fehlgedeutet werden kann, sind nicht ganz ohne Einfluß darauf, ob man nun in einem Tief oder einem Hoch landet. 😉

Aber bleiben wir mal beim Kraftvollen Hoch, das meines Erachtens, bereits durch sein Energiehaushalt deutlich zum Wohlbefinden beitragen kann und manchmal sogar, für den einen oder anderen, über’s Ziel hinausschießt.

So genug geschwadet 😉

Viel Spaß mit

KISS – I was made for lovin you

Einen schönen und erkenntnisreichen Abend wünscht

Dynamitgeco

Gefühlsgegensätze

Das Tief

Da hast du mal seit einer gefühlten Ewigkeit einen, naja nennen wir es mal Denkwürdigen Tag und sprühst nur so vor Energie. Und was hat der Algorithmus von Facebook parat? Ein Lied, was dich an vergangene Tage erinnert und dir die Wahrheit direkt in deine Ohrmuscheln bläst. Ein Lied, welches ich noch von einer Coverversion von David Hasselhoff kannte und schon in der fünften oder sechsten Klasse gut fand.

Nachdem ich es gehört hatte, nahm ich am Rechner platz und suchte dieses Lied in meiner kleinen Musiksammlung, um es nochmal in der anderen, mir bekannte Version zu hören und ich mußte feststellen, daß ich dieses Lied gar nicht hatte. Doch natürlich hatte ich es, auf Musikkassette irgendwo, aber noch nicht digitalisiert. Nachdem ich das Lied in das Suchfenster auf meinem Rechner eingab, mit der Hoffnung, etwas gescheites zu finden, kam jedoch das komplette Gegenteil raus.

Nein, es handelt sich nicht um das Lied Looking for Freedom von David Hasselhoff, so viel soll mal gesagt werden. Aber ich hoffe doch sehr, daß euch das klar war, denn da kommt auch nirgends das Wort Gefühl bzw. in englisch das Wort Feeling drin vor.

Womit fangen wir nun an? Ich würde sagen, mit dem Eindrucksvollen und wirklich wahren Lied, welches das Ende einer Liebe nicht besser beschreiben könnte.

Wenn man merkt, daß der Liebespartner seine Gefühle nur noch vortäuscht und sie in Wirklichkeit nicht mehr da sind. Das ist wohl eine der schrecklichsten Erfahrungen oder Entdeckungen, die man in einer Liebesbeziehung machen kann. Wer das nicht entdeckt, wird früher oder später von wesentlich tiefgreifenderen Erkenntnissen einen Stich in sein ungeschütztes, gutgläubiges Herz kassieren.

Das Lied ist seit heute wieder Teil meiner Musiksammlung und wird mich hoffentlich immer daran erinnern, daß Liebe nur dann wirklich schön ist, wenn sie auch da ist, wo wir sie uns hin gewünscht haben.

Ich habe mich für die Version der Righteous Brothers entschieden

Nicht weil sie die Beste ist, sondern weil es ein paar nette Bilder aus dem Film Top Gun dazu gibt. Wer möchte, kann ja einfach selbst mal nach dem Lied suchen und findet bestimmt seine persönliche Lieblingsversion 😉

Dynamitgeco

Gitarrengeschichten

Stimmung muß sein!

Viele Jahre nachdem sich der Rauch auf dem Wasser verzogen hatte, verlor ein Freund von mir seinen Vater. Nachdem er in das elterliche Reihenhaus zog, räumte er dort erstmal kräftig auf. Alles was nicht Niet und Nagelfest war, und oft auch dies, mußte weichen. Robuste Möbel, der Boden, Geländer und auch Wände wurden abgerissen und verschwanden. Platz wurde geschaffen. Ein neuer Fußboden verlegt. In diesem rauschartigen Aktivismus, entledigte er sich vieler Dinge, die es sicherlich wert waren, auch in Zukunft Beachtung zu finden.

Hin und wieder schien er jedoch zu ahnen, daß Wegwerfen nicht immer die beste Lösung ist. Oscar Teller Meisterwerkstätte im Gitarrenbau war eine dieser Ahnungen. Ich bin mir nicht ganz sicher, warum er mich angesprochen hat, andererseits denke ich, daß er mit meiner Wenigkeit, auch immer einen gewissen Bezug zur Musik verband. Auf jeden Fall frug er mich, ob ich mit der Akustikgitarre seines Vaters was anfangen könne. Ich sagte, bevor du sie wegwirfst, nehme ich sie.

So landete diese Konzertgitarre von Oscar Teller Modell 45 aus dem Jahr 1972 bei mir.

Es war genau wie damals. Ich hatte keine Absicht mir eine Gitarre zuzulegen. Die Gitarre fand den Weg zu mir, würde ich sagen. Diesmal nicht ganz so verzerrt wie damals, sondern mit einem klassischen Holzkorpus und somit für eine, musikalisch gesehen, andere Art von Musik. Nicht so rockig und geil, sondern klar und schön oder flexibel und mobil? Den Vorteil, keine Stromversorgung zu benötigen, den kann sie auf jeden Fall zu jeder Zeit ausspielen.

Der Zeitpunkt war jedoch auch, genau wie damals, sehr ungünstig. Ich steckte in schweren, gefühlsmäßig stürmischen Zeiten, die mir praktisch keine Chance ließen, mich auf die schönen und kreativen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Nur deshalb, weil andere, vormals auch schöne Dinge des Lebens, einfach eine Art Eigenleben entwickelten und dabei ohne Rücksicht auf Verluste, eine Schneise aus vorgetäuschtem Haß, Lügen und Intrigen hinterließen.

So stand das gute Stück nun in meiner Wohnung und wartete geduldig darauf, daß sich jemand bereit erklärt, damit zu spielen. Doch es mußten erst viele Monde vergehen, bevor einer dieser Monde mich nicht schlafen, dafür aber die Musik und in diesem Fall, im besonderen die Gitarre, neu oder von mir aus auch anders, hören ließ.

Das Saxophon und das Klavier sind sicherlich auch toll, aber ich konzentrierte mich in dieser Nacht auf die Gitarre. Das Instrument, mit dem ich nie so richtig warm geworden bin, obwohl es mich schon immer gereizt hat. Wer sich fragt, um welchen Mond es geht, dem empfehle ich, sich diesen Artikel kurz zu Gemüte zu führen.

Nach dieser Nacht, schnappte ich mir die Gitarre und stellte relativ schnell fest, daß keine richtige Stimmung aufkommen wollte. Klar, das Ding wurde schon Jahre nicht gespielt und es war weit und breit niemand in der Nähe, der auch nur einen Hauch Ahnung gehabt hätte, für die richtige Stimmung zu sorgen. Und ganz abgesehen davon, war der Unterschied zwischen dem Knopflertönen und dem, was mir Oscar lieferte, schon erheblich. Doch ganz ehrlich, Stimmung muß sein, sonst bringt das alles nichts.

Der Entschluß stand fest. Ich wollte mich an dieses Instrument wagen. Motivierende Lieder kenne ich zur Genüge. Und ich möchte mich bitteschön nicht festlegen müssen, ob nun eine Akustiknummer von Juliane Werding oder Hannes Wader mit einem Stück der Onkelz oder Helloween verglichen werden kann bzw. irgendwas besser oder schlechter ist. Wer nicht begreifen kann, daß Musik so individuell ist, wie der freie Geist eines Paradiesvogels, der für sein Wohlbefinden ein harmonisches Umfeld zwingend nötig hat, um sich so entfalten zu können, damit man sein bezauberndes Gemüt wahrnehmen kann, der denkt auch, daß ZENSIERT.

Fortsetzung folgt…

Dynamitgeco

PS.: Wer bis hier her immer noch nichts mit Gefühlen, stürmischen Zeiten und Stimmung im Allgemeinen anfangen kann, der kennt bestimmt auch niemanden, der bei Jürgen von der Lippe im Publikum gesessen hat, sonst wüsste er bestimmt was mit Stimmung gemeint ist. 😉

Gitarrengeschichten

Rauch auf dem Wasser

Deep Purple – Smoke on the water

Es ist schon eine Weile her, als ich mir eine E-Gitarre samt Verstärker kaufte. Damals für Hundertfünfzig Mark von einem Bekannten, der knapp bei Kasse war. Es müsste ein Fender Stratocaster Nachbau gewesen sein, wenn ich mich recht entsinne, mit einem Verstärker von Ross, der einen integrierten Verzerrer an Bord hatte.

Er zeigte mir damals eine Handvoll Dinge und so konnte ich mich für das Instrument begeistern. Die Einführung oder auch das Intro des Liedes Smoke on the water von Deep Purpel war so ein Ding. Wenn ich bei ihm war, galt mein Interesse oftmals diesem Instrument. Nicht immer wollte er damit spielen oder gar seinen Besuch damit spielen lassen. Aber hin und wieder durfte ich mich daran probieren.

Eines Tages, ich war gerade bei seinem Bruder glaube ich, kam er zur Türe rein und fragte mich, ob ich seine Gitarre kaufen wolle. Sofort ging ich mit ihm in sein Zimmer und schaute mir Sie aus Käufersicht an. Er präsentierte sie nochmals ein wenig und spielte, sozusagen zum Abschied, ein bisschen mit ihr oder auf ihr herum, so daß ich mich dazu entschloß, ihm die Gitarre abzukaufen.

Als ich sie zu Hause hatte war ich dann doch etwas überfordert von dem guten Stück. Zudem hatte ich mir vorgestellt mehr Zeit zu haben, um damit zu spielen bzw. den Umgang damit zu erlernen.

So kam es wie es kommen mußte. Meine erste Freundin war ein begeisterter Trödler und eines Tages fragte sie mich, ob ich nicht Mal mitkommen wolle. Ich wüsste nicht was ich verkaufen solle, erwiderte ich und sie zeigte auf die E-Gitarre mit den Worten, du spielst doch sowieso nicht damit.

Ich ließ mich mit einem guten Rest an Unsicherheit darauf ein. Irgendwie hatte sie ja auch Recht mit dem was sie sagte. Mein Interesse galt eindeutig anderen Beschäftigungen als der, mit einer Gitarre zu spielen.

Sie nahm meine Gitarre an einem Samstag schon Mal mit, da am Sonntagmorgen Trödelmarkt auf einem großen Parkplatz in der Nachbarstadt war und sie ziemlich früh morgens schon hin wollte, um den Stand aufzubauen. Ich sollte dann dahin kommen, wenn der Markt offiziell Aufmachen würde.

Doch als ich um 7 Uhr in der Früh ihren Stand erreichte und nach meiner Gitarre fragte, sagte sie mir, daß sie schon verkauft war, bevor sie den Stand aufgebaut hatte, kaum daß sie ausgepackt war.

Ich wusste nicht, ob ich mich darüber freuen sollte. Ich hätte noch nichtmal gesehen, wer diese Gitarre gekauft hatte und eigentlich fand ich das Ding doch ziemlich cool. Eine Enttäuschung war es schon irgendwie, obwohl ich mein Geld, plus ein paar Mark Extra, dadurch in der Tasche hatte.

Ich kaufte mir keine neue Gitarre mehr und versäumte so etwas, das ich eigentlich lernen wollte.

Auf der Gitarre zu spielen.

Fortsetzung folgt…

Dynamitgeco

Pererê

Die Schiffe so nah‘ und Brasilien so weit. Vielleicht nächste Jahr zu gegebener Zeit…

Bis dahin muß etwas Musik ausreichen 😉

Ivete Sangalo – Pererê

Küsse für mich

Eine Sache wollte ich doch noch loswerden, an die Unbekannte der Zukunft… Spar dir deine Küsse auf für mich 😉

😉

Küsse für mich

Dynamitgeco

Zwei Herzen

Herzschmerz kann durch Liebe beendet werden.

Chris Isaak – Two Hearts

Eine wahre Romanze

Wenn dein Herz schmerzt

Erinnere dich an mich

Wenn dein Herz bricht

Zwei Herzen können es reparieren…

Dynamitgeco

Vierundzwanzig Stündchen

Die Antennen sind ziemlich lang geworden mittlerweile und das hat natürlich seinen Grund. Man muß schon auf dem 2 Meter Band sein, um weit entfernte Nachrichten empfangen zu können. Die Ultra kurze Welle im typischen Empfangsbereich reicht leider kaum bis zum nächsten Bundesland und schon gar nicht über die verschobene Reichsgrenze hinaus 😉 Und welcher Rebell wird sich schon einem Test unterziehen, nur um die Antennen zu kürzen.

Was auch immer man also mit langen Antennen empfangen kann, manchmal ist der Unterschied nur Vierundzwanzig Stündchen und alles ist anders. Ein neues Jahr bricht an, ein Lebensjahr geht zu Ende oder irgendwas anderes ist nur 24 Stündchen entfernt.

Was aber macht den Unterschied? Ist es die Jahreszahl oder das Alter, welches sich von heut auf morgen ändert oder ist auch das nur eine Täuschung? Es gibt sicherlich viel, was sich im Laufe eines Tages ändern kann und damit hat ein Jahreswechsel oder ein Geburtstag, wie rund er auch sein mag, sicherlich nichts zu tun. Denn die wichtigen Ereignisse, die dir das Gefühl geben können, es hat sich von gestern auf heute wirklich was getan, diese Ereignisse finden selten in weiser Voraussicht statt. Sie entstehen, wenn man seinem Gefühl Raum lässt und das Herz entscheiden darf, was richtig und was falsch ist.

Jamie Cullum – What A Difference A Day Made

hier ist noch eine schöne andere Version

Haltet eure Antennen auf Empfang, vielleicht bietet sich eine Herzensangelegenheit auch für euch und der Unterschied eines Tages könnte größer nichts sein…

Romantische Grüße

Dynamitgeco

Nachts Musik hören

Manchmal, wenn man Nachts nicht einschlafen kann, weil die Gedanken einem die Möglichkeit dazu einfach nicht lassen wollen. Wenn selbst das Gähnen die dringend nötige Schlafphase nicht einleuten mag. Dann wirken Lieder oftmals stärker, als sonst. Man kann sich besser hinein hören und das Lied hat es leichter zu einem durchzudringen, wenn man es denn auch abspielt 😉

Ich bin heute bei den Sultans of Swing gelandet und muß mir eingestehen, daß ich dieses Lied zwar kannte, jedoch nie so viel Gefallen daran hatte es zu hören, wie gerade jetzt um 2 Uhr in der Nacht.

Vielleicht ist es Nachts die Ruhe um mich herum, die mich nicht schlafen lässt, weil ich mich so besser selber höre und nicht permanent von anderen Dingen abgelenkt bin. Klingt irgendwie abstrakt und verkehrt herum, aber trotzdem ja, vielleicht ist genau das der Grund dafür, daß man Nachts nicht einschlafen, aber dafür entspannt und ruhig der Musik lauschen kann.

Genug Philosophie für heute. Macht ja eigentlich auch viel mehr Spaß im direkten austausch, als es nieder zu schreiben… Das philosophieren meine ich und auch das Musik hören 😉

Schlaft gut

Ein tolles Lied habt ihr ja jetzt.

Dynamitgeco

Kermit

😉 🙂 😀

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