Fastenzeit

Die Fastenzeit ist eine wirkliche Bereicherung. Zumindest, wenn man es auch nur ein klein wenig ernst damit meint. Ich habe mir für diese Fastenzeit ein paar Dinge vorgenommen. Das große Ziel war es, natürlich die Figur ein wenig an den Sommer anzupassen und den Kopf frei zu bekommen. Was braucht man dazu? Von allem etwas weniger und von manchen Dingen auch gar nichts mehr. Das was die Sinne von vornherein benebelt kann man mal ganz getrost weglassen. Dazu zählen im Prinzip sämtliche Drogen, mit denen man im Alltag so zu tun hat und die das Leben natürlich für viele Menschen irgendwie süßer machen.

Was kann man sich also konkret vornehmen?

Keine Rauchwaren mehr, keinen Alkohol oder andere betäubende Substanzen (z.B. Kaffee etc.), laß das Süßzeug weg, iß weniger Fleisch oder wenn es geht, gar kein Fleisch, iß generell etwas weniger und bewege dich dafür ein bischen mehr. Verzichte soweit es eben geht auf ungesunde, verarbeitete Nahrungsmittel. Etwas mehr Rohkost in Form von Obst und Gemüse im Speiseplan, haben auch noch keinem geschadet.

Das sind natürlich die üblichen Verdächtigen, welche die meisten Menschen wohl kennen und wovor Viele auch gleich großen Respekt haben, wenn es darum geht darauf zu verzichten oder etwas zusätzlich, anders zu machen.

Doch es gibt einen leichten Trick, den die Leute einfach gar nicht auf der Liste haben, um seine Ziele einfach zu erreichen. Ein Teil, der es einem leichter macht, wurde oben ja schon genannt. Es ist die Bewegung bzw. der Sport. Wer sich mehr bewegt, der hat weniger Zeit die Dinge zu tun, auf die er jetzt mal verzichten möchte. Hinzu kommt der Schlaf. Wer in der Fastenzeit früher ins Bett geht und etwas mehr schläft, der räumt seinem Körper und seinem Geist deutlich mehr Reserven ein. Und wo wir schon beim Geist sind. Dieser wird ja tagtäglich von allerlei sinnbefreitem Zeug in Funk und Fernsehen, sowie in den Tagesgazetten bombardiert. Diesen kann man ganz gut auch etwas Fasten lassen, indem man in der Fastenzeit auf das Fernsehen und das Radio hören einfach mal verzichtet. Selbst die Zeitung muß man sich nicht unbedingt kaufen. Einfach mal für sich sein und sich Gedanken um die Dinge machen, die einem wichtig sind und interessieren und sich nicht dauernd von der Werbung aus der Glotze beschallen lassen. Ja, selbst in den sozialen Netzwerken des weltweiten Netzes muß man sich nicht täglich aufhalten, nur um irgendwelche „lustigen“ Bildchen, Filmchen und Sprüche zu konsumieren. Wie gesagt, wer nicht ganz darauf verzichten kann, der kann sich ja feste Zeiten geben. Zum Beispiel Abends um 7 mal ne halbe Stunde ins Netz oder so.

Mach das Handy aus. Ja, es kann so einfach sein und zugleich so schwer. Damit werden viele Menschen wohl das größte Problem haben. Viele vielleicht schon aus beruflichen Gründen. Ging es vor ein paar Jahren nicht auch ohne Mobieltelefon? Wer sein Handy und somit auch die ganzen Nachrichtendienste nicht dauend mit sich herumträgt, der hat in dieser Zeit den Kopf gleich viel freier und kann sich auf andere Dinge konzentrieren und Diese auch gewissenhafter machen.

Wie sieht es mit einem neuen Hobby aus? Sowas kann einen richtig in seinen Bann ziehen und schon fällt einem der Verzicht auf Glas Wein am Wochenende leichter. Ich habe mir beispielsweise vorgenommen, mich ein wenig mehr mit der Fotografie auseinanderzusetzen. So eine Digitale Spiegelreflexkamera kann man auch sehr gut falsch bedienen, wenn man keine Ahnung hat. Aber die Interessen sind da ja verschieden. Der eigene Garten bietet sich natürlich auch in der Jahreszeit an oder Angeln gehen.  Eines passiert nämlich auf jeden Fall. man bekommt etwas Abstand zu allem und wenn alles gut läuft, hat man schon ein paar Wochen später eine frische Sichtweise auf Dinge, die einem zuvor keine Ruhe gelassen haben und den Alltag bestimmten. Lösungen können sich auftun und Entscheidungen werden eventuell leichter fallen. Ob das dann alles so richtig ist, kann man natürlich vorher nie wissen, aber zumindest tritt man nicht weiter auf der Stelle und kommt mal aus seiner Komfortzone.  Und wenn das Wetter, so wie dieses Jahr mitspielt, kann jeder draußen noch eine ordentliche Portion Sonne tanken und so seinen Vitamin D Spiegel, nach dem Winter gleich mal etwas ansteigen lassen.

So jetzt ist es aber auch schon ziemlich spät geworden und da wir ja noch mitten in der Fastenzeit sind, höre ich erstmal auf mit dem Schreiben. Ist vielleicht auch ganz gut so. 😉

 

 

Die Schere zwischen Arm & Reich

Den Satz „Die Schere zwischen Arm & Reich klafft immer weiter auseinander“ hört man immer mal wieder in populistischen Reden diverser Politiker (Vor allem von SPD & Die LINKE) & Gewerkschaftsvertreter. Den vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte gehört mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögen, wie aus dem Armutsbericht der Bundesregierung hervorgeht. Der Anteil des obersten Zehntels stieg demnach in den vergangenen Jahren immer stärker an. Die Haushalte in der unteren Hälfte der Verteilung verfügen also nur über gut ein Prozent des gesamten Nettovermögen.

Das mag vielleicht oft gemeint sein, wenn man davon spricht, daß die Schere zwischen Arm & Reich immer weiter auseinander geht.

Jetzt möchte ich aber zu genau diesem Punkt einfach mal ein kleines Fallbeispiel bringen. Brechen wir diesen Satz der Populisten doch einfach mal auf genau das herunter, was da steht.

Die Schere zwischen Arm & Reich klafft immer weiter auseinander.

So schaut es vor der Tarifverhandlung aus:

Ein Arbeiter X eines Unternehmens verdient im Monat 2000 €

Ein weiterer Arbeiter Y der selben Firma, verdient im Monat 4000 €

Die Gewerkschaft hat nun eine, wie sie sagt, gerechte und für alle Arbeiter gleiche Erhöhung des Bruttoeinkommens, von 5% ausgehandelt.

Jetzt erhält Arbeiter X – 100 € mehr im Monat und Arbeiter Y – 200 € mehr im Monat.

Demnach bekommt der Mitarbeiter Y, dessen Verdienst sowieso schon doppelt so hoch war, auch noch doppelt soviel an Geld zusätzlich, als Mitarbeiter X, der sich mit 100 € weniger begnügen muß als sein Kollege.

So schaut es also nach der Tariferhöhung aus:

Ein Arbeiter X eines Unternehmens verdient im Monat 2100 €

Ein weiterer Arbeiter Y der selben Firma, verdient im Monat 4200 €

Ist das also das Ziel, wenn man davon spricht, daß die Schere zwischen Arm & Reich immer weiter auseinander klafft? Daß man für die besser verdienenden Menschen mehr Geld aushandelt als für die, die weniger verdienen? Wie kann man mit so einem Satz auf Stimmenfang gehen und dann genau das Gegenteil machen?

Warum handelt man also nicht einen Festbetrag aus, der allen Mitarbeitern gezahlt wird? Würden alle Beschäftigten der Firma z.B. 150 € mehr verdienen, dann könnten sich auch alle Mitarbeiter über die selbe Lohnerhöhung freuen. Dann und nur dann, würde die Schere zwischen Arm & Reich, zumindest in dieser Firma nicht mehr, durch prozentuale Tariferhöhungen, immer weiter auseinander klaffen.

Vielleicht mal ein kleiner Denkanstoß für kommende Verhandlungen.

 

 

 

 

 

Ene Besuch im Bad

Nee wat is dat schön..

Neulich Letzte Woche bin ich mal wieder bei uns im Hallenbad gewesen, das erste Mal dieses Jahr und wenn ich ehrlich bin, auch schon seit mindestens ’nem dreiviertel Jahr. Da ich mir für dieses Jahr 2017 vorgenommen habe, mich wieder mehr dem Sport zu widmen, um die Plautze, die sich in den letzten paar Monaten, wie aus dem Nichts wieder zurückmeldete, ein wenig in die Schranken zu weisen. So mußte ich zunächst mal meine Zwölferkarte suchen. „Die muß doch irgendwo herumliegen!“ Kaum hielt ich sie in den Händen, war ich auch gleich erfreut darüber, daß noch 5 Schwimmbadbesuche drauf waren. Nachdem ich mich ja nun langsam wieder an das Laufen gemacht habe, und auch mit dem Rad schon den einen oder anderen Kilometer dieses Jahr zurückgelegt habe, kommt nun noch das Schwimmen dazu. Das sind dann abgesehen vom gelegentlichen Heimtraining mit dem eigenen Körpergewicht und zwei Kurzhanteln, dann insgesamt drei Sportarten, an drei Tagen in der Woche. Das hat 2014 schon gereicht, das wird 2017 auch wieder reichen, um wieder auf ein gesundes Maß zu kommen 😉

Nach der Arbeit gleich zum Auto, um nachzusehen, ob ich die Schwimmbrille auch eingepackt hatte… Prompt vergessen, war ja klar beim ersten Mal. Das blöde daran ist einfach, wenn man die Schwimmbrille nicht dabei hat, kann man in dem gechlorten Wasser auch nicht wirklich gut schwimmen, da man beim Schwimmen immer Wasser in die Augen bekommen kann. Es sei denn man praktiziert das „Damenschwimmen“,. immer schön schauen, daß die Haare nicht ins Wasser kommen und wehe man bekommt mal einen Spritzer vom kraulenden Schwimmer nebenan ab….dann…ja dann 🙂  Also erst ab nach Hause, Schwimmbrille suchen und dann ins Schwimmbad. Zum Glück haben die Donnerstag bis 22:00 Uhr auf. Dort angekommen gab es gleich die nächste Überraschung. Die haben das Zutrittssystem geändert. Meine alte Papkarte, an welcher die einzelnen Besuche immer von der freundlichen Dame am Eingang abgeknippst wurden, wurde gegen eine Plastikkarte im Checkkartenformat ersetzt. Obendrein kommen noch 5€ Pfandgebühr dazu. Hmmm ist das jetzt besser? Wenn ich die alte Karte verloren habe, war lediglich der darauf enthaltene Eintrittswert weg, jetzt verliere ich zusätzlich noch den Pfandwert. Als ob das nicht genug ist, kann ich zu hause auch gar nicht mehr feststellen, ob auf der Karte noch Geld vorhanden ist oder nicht. Ich muß also immer noch zusätzlich Geld dabei haben, falls nichts mehr drauf ist. Kontrolle über mein Guthaben sieht da anders aus. Was ist also der Vorteil der Umstellung? Jetzt weiß ich es, die Karte kann nun auch ins Wasser fallen, ohne daß sie gleich aufweicht. Toll, richtig toll. Und es gibt noch eine Änderung, welche wahrscheinlich auch der Grund dafür ist. Die Schlüsselausgabe erfolgt nun nicht mehr an der Kasse, sondern gegen 2€ Pfand, direkt im Schließfach, was die Kassenfrau zukünftig überflüssig machen könnte, wenn den Arbeitsplatz bald ein Automat übernimmt, für den man dann erst die Handhabung studiert, bevor man Schwimmen gehen kann. Der dann öfters kaputt geht und regelmäßig gewartet werden muß. Wie man es wendet oder dreht, man muß Geld mitnehmen, wenn man ins Schwimmbad fährt. Das war vorher irgendwie besser, oder?

Naja, das erste Training (1000 meter) mit Warmschwimmen (300 meter) verlief dann doch ganz gut und ohne Muskelkater am nächsten Tag. Schön war es auch einen alten Schulkameraden zu treffen, der schon seit geraumer Zeit regelmäßig hier anzutreffen ist und mit dem ich auch an diesem Tag gleich mal ein paar Worte wechseln konnte.

Alles in allem kann man eigentlich schon sagen, daß es mal wieder gut getan hat, ein paar Bahnen zu schwimmen. Man fühlt sich nach so einem Schwimmbadbesuch irgendwie immer gut und natürlich auch hungrig. Das Gute daran ist allerdings, daß es nach dem Schwimmtraining nicht mehr ganz so schlimm ist, wenn man auf dem Heimweg auch mal kurz an der Frittenbude hält. 😉

Und weil es wiedermal su schön wor im Schwimmbad und weil wir Karneval haben, gib et obendrein noh en klenes Liedche dazu. Von mir zum Schwimmbadbesuch etwas umgedichtet versteht sich. Dat Originale kann man sich weiter unten anhören, falls einem die Melodie nicht geläufig sein sollte 🙂

Ene Besuch im Bad, da, da,da, dat
Nä wat is dat schön, nä, wat es dat schön.
Ene Besuch im Bad, da, da,da, dat
Dat es esu schön, dat es wunderschön!

Wenn de rin küss, da siehste all die Schwimmer,
Nä, wat sin die naß, aach, die sin esu naß.
Un die Haube, op ihre Köppe,
Die sin esu schön, die sin unwahrscheinlich schön.

Ene Besuch im Bad, da, da,da, dat
Nä wat is dat schön, nä, wat es dat schön.
Ene Besuch im Bad, da, da,da, dat
Dat es esu schön, dat es wunderschön!

Un janz am Äng, do küss de zu de Türme.
Nä, wat sin die hoch, aach, die sin esu hoch.
De Pänz sieht mer da der janzen Daag römhöppe,
Un bei däne mäht jo jeder, wat e well!

Ene Besuch im Bad, da, da,da, dat
Nä wat is dat schön, nä, wat es dat schön.
Ene Besuch im Bad, da, da,da, dat
Dat es esu schön, dat es wunderschön!

Moderne Flaschenpost

Wer hat sich als Kind nicht auch schon mal gedacht einen Brief zu schreiben,  ihn in eine Flasche zu stecken und dann ins Meer oder in einen Fluß zu werfen. Natürlich in der Hoffnung, daß die Flaschenpost weit reisen möge, in einem fernen Land gefunden wird und man eine Antwort erhält. Doch was schreibt man eigentlich in so einen Brief und in welcher Sprache? Die Welt ist doch so groß und nicht überall versteht man deutsch und kann es vielleicht gar nicht nicht lesen. Der Brief würde mit seiner mysteriösen Botschaft zu den Gelehrten des Volkes wandern, allein nur, um entschlüsselt zu werden. Doch wie soll die Antwort überhaupt zu einem zurück gelangen, die man sich doch erhofft. Auf die gleiche Weise wird es sehr wahrscheinlich nicht geschehen. Und abgesehen davon wäre der Inhalt des Briefes es überhaupt wert, daß man den Versender ausfindig macht. So betrachtet verliert die ganze verwunschene Idee der Flaschenpost doch relativ schnell ihren Zauber und vielleicht habe ich deshalb auch nie einen Brief in eine Flasche gesteckt, um diese dann in irgendein Gewässer zu schmeißen mit einem Gruß voll Hoffnung darin. Irgendwie hat man das ja schon immer geahnt, daß das nichts bringt, auch wenn man die Sache vielleicht nicht bis ins letzte Detail zerfleddert hat.

Und doch, es scheint einen modernen Weg zu geben, seine Botschaft in die Welt zu schicken. Durch Funkübertragungssysteme und Kabelstränge, die über die ganze Welt verteilt ein riesiges elektronisches Netz bilden, das Weltnetz. Hier werden die Botschaften über riesige Distanzen verschickt und stranden am Ende auf irgendeinem Rechner, welcher den Strand darstellt. Dort können sie dann mehr oder weniger durch Zufall oder einem Hinweis von verschiedensten Menschen gefunden werden. Moderne Übersetzungsprogramme übernehmen die Aufgabe der Dorfältesten und geben Auskunft über den Inhalt der Botschaft. Und jeder Neugierige, jeder Suchende und jeder glückliche Zufallsfinder kann die Flaschenpost so entschlüsseln und sich überlegen, ob er mit dieser Botschaft etwas anfangen kann. Bringt sie ihm einem Mehrwert? Beantwortet sie ihm eine Frage? Freut er sich über die Botschaft? Ist sie in irgendeiner Art und Weise wertvoll für den Betrachter? Wenn ja, dann sollte sich der Finder dieser Flaschenpost vielleicht überlegen, ob er dem Versender eine Rückmeldung gibt.

Ich habe es getan. Allerdings nicht ganz so modern, wie gerade beschrieben. Aber dennoch. Ich habe vor ein paar Monaten einen kleinen Zettel auf einer Wiese gefunden. Dieser Zettel hing an einem kleinen kaputten Fetzen eines Luftballons. Eine moderne Flaschenpost in Form eines Luftballon-Wettbewerbs. Das Mädchen hieß Franziska und hatte diesen Ballon bei einem Tag der offenen Tür, der Berufsfeuerwehr Trier fliegen lassen. Vielleicht war die Intention dieser Flaschenpost nicht die Gleiche, wie die oben Beschriebene, aber ein gewisser Grad an Hoffnung, daß der Ballon möglichst weit fliegen und man eine Antwort erhalten möge, war gegeben. Und genau aus diesem Grund, habe ich die Karte, an die angegebene Adresse zurückgeschickt und ich hoffe sehr, daß ihr genauso handeln würdet…

Sonst war eigentlich nichts weiter.

 

Perspektivwechsel

Wenn man frisch verliebt ist, liegt man manchmal alleine im Bett und denkt an den anderen, der nicht bei einem sein kann.

Wenn man schon länger ein Paar ist, liegt man manchmal alleine im Bett und denkt an den anderen, der nicht bei einem sein kann.

Wenn man kein Paar mehr ist, liegt man manchmal alleine im Bett und denkt an den anderen, der nicht bei einem sein kann.

Nickerchen mit Kenny

Ein Nickerchen tut zwischendurch mal ganz gut. Das kann wahrscheinlich jeder sagen, der Tagsüber schon mal einen Kurzschlaf hatte. Dieses Dösen kennen demnach die meisten von uns und auch Tiere halten zeitweise ein Nickerchen. Wer jedoch schon mal versucht hat in der Bahn, im Auto oder im Flugzeug zu schlafen, der weiß, daß man schon sehr müde sein muß, um an diesen unbequemen Orten ein Schläfchen zu halten. Genau dieser Problematik hat man sich anscheinend auf eine originelle Art und Weise angenommen und ein Hilfsmittel zum Mittagsschlaf entwickelt. Warum werde ich dabei das Gefühl nicht los, daß man hierfür den dauernd sterbenden Kenny, aus der Zeichentrickserie South Park, zum Vorbild genommen hat. Bleibt eigentlich nur zu hoffen, daß man mit diesem Ding auf dem Kopf, nicht auch endet wie Kenny.

Na dann mal gute Nacht… -_-

 

Volksweisheit

Das Unerwartete passiert nicht immer, aber wenn es passiert, dann in der Regel in dem Augenblick, in dem man es am wenigsten erwartet.

Volksweisheit

Alle Wünsche werden klein, gegen den, gesund zu sein.

Bereicherung in der Küche

Ich habe mir 2013 einen richtig guten Mixer der Firma WMF gekauft, da mir beim Versuch einen grünen Smoothie zu machen, mein alter 0815 Mixer aus dem Supermarkt, einfach mal so abgeraucht ist. Jetzt ca. 3 Jahre später, kann ich nur sagen, daß sich dieses Küchengerät einfach nur gelohnt hat und ich es bis zum heutigen Tag nicht bereut habe. Eigentlich denke ich mir das jedesmal, wenn ich mir so einen Cremigen zubereite, doch heute ist mir der Smoothie mal so richtig gut gelungen. Einfach herrlich cremig und so lecker. Es gibt so Tage, da weiß man nicht, ob es die Zutaten sind, die Geschmacksnerven oder der Mixer seinen Job besser gemacht hat als sonst. 😉  Auf jeden Fall möchte ich dieses kleine Smoothie Rezept gerne teilen, damit sich jeder selbst ein Bild davon machen kann, wozu so ein Küchenhelfer alles gut sein kann.

Grüner Smoothie:

  • Eine große Hand voll Spinat (am besten frisch aus dem Garten)

  • 2 reife Bananen

  • 2 Äpfel (meine waren aus dem eigenen Garten)

  • ca. 250 g Mango (meine waren aus dem TK-fach)

  • kaltes, klares Wasser nach Bedarf

Das Ganze etwa 1 – 2  Minuten gut durchpürieren und anschließend den grünen Cremigen genießen.

gruner-smoothie-mixer-wmf-kult

Für alle Technikbegeisterten noch ein paar Daten zum Standmixer WMF Kult deep ocean

Das Dingen hat 1200 Watt ~ 1,6 PS und fast 2 liter Fassungsvermögen. Was mir aber beim Kauf extrem wichtig war, daß der Mixer einen Glaskrug besitzt und Dieser nicht aus Plastik ist. Die Klingen sind aus Edelstahl. Er hat mehrere Programme und eine stufenlose, blau beleuchtete Leistungsverstellung.

Wer die blaue Farbe nicht mag, der kann sich den Mixer auch in rot oder silber mal ansehen. Der silberne Mixer ist wohl ein Nachfolgemodell und meines Wissens nach mit 1400 Watt und 24.000 U/min und der Rote mit  1200 Watt und 23.000 U/min ausgestattet.

Ach so, wer sich seine Smoothies selbst herstellt, der hat nicht nur den Vorteil von Frische und demzufolge auch des Geschmacks, sondern er spart auch jede menge Geld. Zwei große Flaschen der leckeren True Fruits Smoothies kosten ca. 8 € und man erhält ungefähr die Menge, wie bei dem oben genannten Rezept.

Viel Spaß also bei der Smoothie Herstellung.

 

Bargeld lacht

Schönen guten Abend der Herr bzw. die Dame. Schön , daß sie vorbei schauen bei mir auf dem Blog. Ich wollte nur kurz mal anmerken, daß ich Bargeld gut finde. Nur Bares ist Wahres! Was nützt es mir, wenn ich eine EC-Karte habe, dafür der netten Bäckereifachverkäuferin aber kein Trinkgeld geben kann, wenn die Hochzeit-Sammeldose auf der Arbeit herumgeht und niemand mehr was rein tut oder die Kaffeekasse leer ist, weil es kein Bargeld mehr gibt. Die Vorstellung davon, daß das Bargeld abgeschafft werden könnte ist schon sehr erschreckend. Deshalb habe ich beschlossen, meine EC-Karte abzuschaffen. Ja, tatsächlich. Einfach weg damit!  Nachdem die Sparda-Bank West letztes Jahr eine EC-Kartengebühr von 10 € mehr oder weniger heimlich eingeführt hat, habe ich der ganzen Sache einfach widersprochen. So, und nun habe ich keine EC-Karte mehr. Das ist auch gar kein Problem. Man geht zur Bank und hebt ganz normal das Geld ab, was man als Bargeld für den Rest des Monats braucht. Schließlich weiß man doch ungefähr, wieviel Geld man zum Einkaufen, Tanken und Weggehen braucht. Oder etwa nicht? Falls dem nicht so sein sollte, dann empfehle ich ein Haushaltsbuch anzuschaffen und Dieses, mal ein paar Monate zu führen. Spätestens dann weiß jeder bescheid, wo das Geld so hinwandert.

Aber warum lacht das Bargeld eigentlich?

Das Bargeld lacht aus folgenden guten Gründen:

  1. Weil ich mit Bargeld anonym (nicht nur im Sexshop) einkaufen kann 😉

  2. Mir geht ohne Bargeld die visuelle Kontrolle über die eigenen Finanzen verloren.

  3. Kinder bekommen keinen Bezug mehr zu Geld, was für das Erlernen von Umgang mit Geld wichtig ist.

  4. Wenn die Bank oder sonstwer dir dein Konto sperrt, sieht es ohne Bares sehr schlecht  für dich aus.

  5. Wenn es kein Bargeld mehr gibt (und da kannst du dir sicher sein), wird es eine Gebühr dafür geben, daß du dein Geld auf einem Konto liegen hast. (Negativzinsen)

Tja, wenn auch du dir nun denkst, daß das gut alte Bargeld so schlecht nicht ist, dann kauf auch du zukünftig wieder mit Bargeld ein und lass beim täglichen Einkauf die EC-Karte nur als  letzte ,,Ausweichmethode“ in deiner Geldbörse.

Ach so ja, falls jetzt irgendeiner denken sollte, daß ich gegen die Bargeldlose Zahlungsmethode bin, der hat sich getäuscht. Auch ich bin dem Bargeldlosen Zahlungsverkehr absolut nicht abgeneigt. Ich finde aber, daß es sich die Waage halten sollte und daß wir Bargeld als Zahlungsmittel weiterhin brauchen.

PS.: Ich lass mir doch auch keinen Chip unter die Haut pflanzen… 😉

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