Online Musikvertrieb

Mal ganz abgesehen davon, daß seit dem 1. Dezember 2017 nun auch das zweite Lied bei Amazon, Deezer, Spotify, iTunes, Shazam, Tidal, Napster und GooglePlay verfügbar ist und die beiden Lieder A Lonely Hour und Wahre Gefühle jeweils nun auch eine Facebookseite haben, möchte ich noch ein paar Dinge erwähnen, an die man beim Vertrieb der eigenen Musik im Vorfeld eigentlich nicht wirklich denkt, wenn man nicht gerade ein alter Hase in der Musikindustrie ist oder schon Erfahrungen mit dem Onlinevertrieb gemacht hat. Eine kurze Zusammenfassung darüber könnt ihr nun hier lesen.

Ich habe mir im Übrigen die Mühe gemacht und eine Hörprobe erstellt, wie es sie oftmals bei den entsprechenden Onlineshops gibt und diese bei YouTube hochgeladen. Die komplette Fassung der Lieder habe nicht gleich gelöscht, aber dennoch aus der Suchfunktion bei YouTube herausgenommen. Was das wiederum für Auswirkungen hatte, darüber gibt es an anderer Stelle mehr.

Wer möchte, kann sich die Hörproben gerne bei YouTube ansehen bzw. anhören.

Nachdem ich es nun geschafft hatte, das erste Lied mit selbstgestaltetem  Coverartwork soweit fertigzustellen, daß es dann auch veröffentlicht werden konnte, bemerkte ich einen Schreibfehler. Nicht etwa auf dem fertigen Cover, sondern in den dazugehörigen Daten, die zur Übermittlung an die Onlinegeschäfte (Stores) benötigt werden. Da es noch drei Tage vor der Veröffentlichung (Release) waren, meldete ich den Fehler umgehend an den Vertrieb, im guten Glauben, daß dieser noch genügend Zeit hätte, den Fehler zu korrigieren. In Zeiten der Digitalisierung sollte sowas doch eigentlich kein Problem darstellen, dachte ich. Leider mußte ich feststellen, daß dem nicht so ist. Das Lied wurde bereits versendet und keine Änderungen waren mehr möglich.
Ob es nun technisch nicht möglich ist, so einen Fehler drei Tage vor dem Erscheinen zu korrigieren, darüber darf nun philosophiert werden.

Der Vertrieb an sich sollte laut Netzauftritt eigentlich in 44 Onlineshops stattfinden. Leider bekommt man als Künstler nicht wirklich die Möglichkeit dies zu überprüfen. Daher habe ich mir die Zeit genommen, die auf der Webseite genannten Partner im Netz ausfindig zu machen, um herauszufinden, wo das Lied überall zu bekommen ist. Die in Deutschland vielleicht bekanntesten Onlineshops und Streamingdienste waren auf jeden Fall dabei. Andere Websites hatten leider keine Suchfunktion und ich konnte daher auch nicht feststellen, ob es das Lied dort nun gibt oder nicht, ohne mich an entsprechender Stelle zu registrieren. Bei mancheinem propagierten Dienst, kann ich bis heute keines der beiden Lieder finden. Andere Dienste haben sich mittlerweile zu Einem zusammengeschlossen. Zudem mußte ich mit bedauern feststellen, daß das Lied Wahre Gefühle auf weit weniger Webseiten verfügbar ist, als A Lonely Hour. Warum dem so ist, gilt es noch herauszufinden. Daß es Onlineshops gibt, die nur ein bestimmtes Genre z.B. nur elektronische Musik anbieten, darauf wurde ja auf der Webseite hingewiesen.

Auf den Preis für das Lied, die EP oder das komplette Album, was man an den Vertrieb übergibt, hat der Künstler selbst im übrigen keinen Einfluß. Zudem ist darauf zu achten, daß die Musik ein bestimmtes Mindestmaß an Qualität hat. Eine MP3 Datei mit einer Datenrate von 8 kbit/s kann somit nicht vertrieben werden. Auch das Coverartwork muß ein entspechendes Format und bestimmte andere Voraussetzungen aufweisen. All das weiß man natürlich vorher nicht, es sollte jedoch keine allzu große Hürde darstellen, diesen Anforderungen gerecht zu werden, wenn man denn sein Ziel erreichen möchte. Etwas Zeit muß man natürlich schon mitbringen, wenn man sich z.B. noch nie mit Bildbearbeitung auseinandergesetzt hat und alles selbst machen möchte.

Hier nun ein Überblick meiner Netzrecherche mit den vorhandenen Information des Vertriebs und meinen hinzugefügten Links mit Anmerkungen zum Netzauftritt:

iTunes

Apple Music

Spotify

Deezer

Amazon

Google Play

Napster

TIDAL

Shazam

Pandora

Beatport

Classic Beatport

YouTube Red ist in Deutschland zur Zeit nicht vefügbar

7Digital Musikdienst aus dem vereinten Königreich England

Artistxite ( Es gibt noch eine FB Seite)

Astro Raku

Axwave (Softwareunternehmen)

BBM Shop (Blackberry Messenger) Der Dienst BBM Musik wurde 2013 eingestellt.

Beat.no (1 Minute Probehören)

CrowdTunes

Deutsche Telekom StreamON Keine Suchfunktion

FUHU Nabi 2 (Tablet für Kinder?)

Forest Incentives

FreeCarmen / Trebel Music USA/ Mexiko

Global Radio (Ibiza Global Radio / Webradio)

Gracenote Musik ID Technologie

Hitparade ?

La Musica – SBS (LaMusica mobile streaming app – Spanish Broadcasting System)

Mariposa ??

Mixagram

NEC ??? Musik??? Einen Googletreffer

Onkyo Music A Lonely Hour Hörprobe 1,09 €

Oursound ????

Pledge Music Lonely Hour Nicht auffindbar. Sorry! We couldn’t find any results, so here are some of our most popular artists instead:

Prodigium ?????

ROK Mobile UK (ROK Mobile is a SIM-only service and will offer UK consumers music streaming, unlimited phone calls, unlimited texts and 4GB of data each month.)

ROK Mobile US (siehe UK)

Rithm Musik Messenger Tot? Aber schönes Video

Soundhound Weder das Lied noch Dynamitgeco wurde gefunden. Das ist sehr schade.

Station Digital ???

Technics Tracks 1 Minute Probehören 1.09 €

The Overflow Ohne Konto keine Suche möglich

Triplay/MyMusicCloud

eMusic.com 1 min. Hörprobe 0,89 €

Weyv Keine Suchfunktion

World Of Brass Suche ohne Ergebnis

Hmvdigital Seit 31.08.2017 sind aller Nutzer des Dienstes nunmehr bei 7Digital.

openLIVE Keine Suchfunktion

Bei AppleMusic und iTunes frage ich mich, warum man eigentlich beides erwähnt, wenn es sich doch um das gleiche Unternehmen handelt, Marketing?

Aufgefallen ist jedoch auch, daß es die Lieder in Onlineshops gibt, die ich bisher nicht auf der Liste hatte. So zum Beispiel bei PlaceDJ.net oder Charts in France in der Kategorie Electronic / Downtempo.

Soviel erstmal zu meinen ersten Erfahrungen mit dem Online-Musikvertieb.

MfG

Dynamitgeco

 

 

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Schneeweiß

 

Schneeweiß

Mit Kummer bin ich eingeschlafen,
durch mein Handy aufgewacht.
Es war spät, schon Geisterstunde,
kalt war die Dezembernacht.

Durstig und noch leicht benommen,
schlich ich mich zum Kühlschrank hin.
Um den kleinen Durst zu stillen,
gleich leg ich mich wieder hin.

Mit Getränk ging ich zum Fenster,
kurz der Blick, ganz still und leis.
Ein kleines Lächeln ward geboren,
ich sah alles in Schneeweiß.

Freud und Leid zur selben Zeit

Es ist soweit! Der 22.11.2017 ist da und dieser Tag erfüllt mich mit Freude. Das erste Lied ist ab heute offiziell im Handel erhältlich und kann nun online erworben und angehört werden.

Es war ein langer Weg hier hin. Nicht weil es so unglaublich kompliziert und schwierig war, sondern weil man sich einfach nicht damit beschäftigt hatte. Keine Lust, keine Zeit, zu viel Streß, nicht gewusst wie und, und, und…

Doch wie das Leben so spielt, gab es nun doch ein Zeitfenster, indem ich ab und an die Möglichkeit hatte, ein wenig über alles nachzudenken und mich mit Dingen zu beschäftigen, für die ich sonst keine Zeit fand.
Vielleicht war es auch nur eine Ablenkung, die mir half, mit meiner schwierigen gegenwärtigen Situation, besser umzugehen.

Dieses, von mir ungewollte Zeitfenster dauert leider bis zum heutigen Tage an und es ist ungewiss, wann und ob es sich wieder schließt.

Am 22.11.2014 begann vor genau drei Jahren eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, welche das heutige Datum, genau drei Jahre später, auch zu einem traurigen Tag werden lässt. Das Liebesglück wurde in dieser Zeit durch vielfältige Lebenssituationen und Meinungsverschiedenheiten so stark in Mitleidenschaft gezogen, daß es sich versteckte und lediglich in wenigen Momenten der Erinnerung hervorkam, um kurz auf sich aufmerksam zu machen. Es ist flüchtig, wenn man es nicht schätzt. Es wartet auf den Moment, in dem es merkt, daß Vertrauen und Ehrlichkeit, Glaube und Hoffnung, Lust und Leichtigkeit aufeinandertreffen. Denn in dieser Umgebung fühlt es sich wohl.

A Lonely Hour entstand in einer Zeit, in der das Liebesglück sich versteckte und in einsamen Stunden durch die Erinnerung wieder zurück in das Bewusstsein trat.

Da es einem in solchen Momenten nicht gerade leicht fällt das Leben so zu sehen, wie es eigentlich sein sollte und es immer wieder schwierig ist, sich daran zu erinnern, habe ich ein paar Momente genommen, an denen es mir nicht unmöglich war und versucht das Gefühl von Leichtigkeit in eine kleine Melodie zu bringen. Ob es mir gelungen ist weiß ich nicht, aber es ist zumindest mal ein Anfang. Als es dann fertig war, empfand ich es dann als Leicht.

Soviel erstmal von mir.

Euch einen angenehmen 22.11.2017 egal ob ihr gerade eine einsame Stunde habt oder alles leicht nehmen könnt.

Liebe Grüße

Dynamitgeco



22.11.2017 Ein besonderes Datum

Ja, der 11.11.2017 ist hier im Rheinland ein besonderes Datum, doch für mich persönlich ist auch der 22.11.2017 ein ganz besonderes Datum! Dies hat natürlich unterschiedliche Gründe. Auf einen davon, kann ich zumindest schon mal einen kleinen Hinweis geben. 🙂

A Lonely Hour

A Lonely Hour war das letzte Lied, welches ich mit einem Freund zusammen produziert habe. Untermalt mit ein paar Fotos von verschiedenen Orten, an denen ich mal gewesen bin.
Darunter sind Bilder aus der Dominikanischen Republik, Frankreich, Holland, Norwegen, Dänemark, Australien, Sri Lanka, La Palma, Thailand und natürlich aus Deutschland.
Viel Spaß beim ansehen.

Lebensweisheit

Unterschätze niemals die Ernsthaftigkeit, leerer Versprechungen!

Keine Worte

Keine Worte

 

Verschlossen

Verschlossen, so wie ich es bin,

verschlossen, nimm es einfach hin.

Verschlossen, wegen dir allein,

verschlossen, wollte ich nie sein.

 

Angst

Angst kommt auf, in meinem Geist,

Angst, kommt auf, ganz still und leis‘.

Angst, die ich sonst leicht ertrug,

Angst, die mich schon oft betrug.

 

Vernarbt

Vernarbt, sind all die Wunden bald,

vernarbt, der Riss, durchs Herz, so zart.

Vernarbt, die Seele, die mal offen,

vernarbt, der Geist, vom Wort getroffen.

 

Die Mauer

Die Mauer, die ich einst mal baute,

die Mauer, über die ich schaute.

Die Mauer, die mich schützen sollte,

Sie verhindert, meine Worte.

 

Ferne

Ferne

Fern, so fern mein Auge reicht,

die Landschaft sich doch immer gleicht.

Fern, so fern das Herz auch ist,

die Liebe, die Du nie vergisst.

 

Fern, so fern von guten Tagen,

Ich möcht‘ sie so gern‘ wieder haben.

Fern, so fern von meinen Zielen,

Nie mehr mit Gefühlen spielen.

 

Fern, so fern der Fröhlichkeit,

Sich zu finden, kostet Zeit.

Fern, so fern, dem Glücksmoment,

Wenn man sich fühlt, ganz ungehemmt.

 

Fern, so fern von großen Gesten,

jeder ist sich selbst am nächsten.

Fern, so fern von dir mein Schatz,

In meinem Herz, ist zu viel Platz.

Fastenzeit

Die Fastenzeit ist eine wirkliche Bereicherung. Zumindest, wenn man es auch nur ein klein wenig ernst damit meint. Ich habe mir für diese Fastenzeit ein paar Dinge vorgenommen. Das große Ziel war es, natürlich die Figur ein wenig an den Sommer anzupassen und den Kopf frei zu bekommen. Was braucht man dazu? Von allem etwas weniger und von manchen Dingen auch gar nichts mehr. Das was die Sinne von vornherein benebelt kann man mal ganz getrost weglassen. Dazu zählen im Prinzip sämtliche Drogen, mit denen man im Alltag so zu tun hat und die das Leben natürlich für viele Menschen irgendwie süßer machen.

Was kann man sich also konkret vornehmen?

Keine Rauchwaren mehr, keinen Alkohol oder andere betäubende Substanzen (z.B. Kaffee etc.), laß das Süßzeug weg, iß weniger Fleisch oder wenn es geht, gar kein Fleisch, iß generell etwas weniger und bewege dich dafür ein bischen mehr. Verzichte soweit es eben geht auf ungesunde, verarbeitete Nahrungsmittel. Etwas mehr Rohkost in Form von Obst und Gemüse im Speiseplan, haben auch noch keinem geschadet.

Das sind natürlich die üblichen Verdächtigen, welche die meisten Menschen wohl kennen und wovor Viele auch gleich großen Respekt haben, wenn es darum geht darauf zu verzichten oder etwas zusätzlich, anders zu machen.

Doch es gibt einen leichten Trick, den die Leute einfach gar nicht auf der Liste haben, um seine Ziele einfach zu erreichen. Ein Teil, der es einem leichter macht, wurde oben ja schon genannt. Es ist die Bewegung bzw. der Sport. Wer sich mehr bewegt, der hat weniger Zeit die Dinge zu tun, auf die er jetzt mal verzichten möchte. Hinzu kommt der Schlaf. Wer in der Fastenzeit früher ins Bett geht und etwas mehr schläft, der räumt seinem Körper und seinem Geist deutlich mehr Reserven ein. Und wo wir schon beim Geist sind. Dieser wird ja tagtäglich von allerlei sinnbefreitem Zeug in Funk und Fernsehen, sowie in den Tagesgazetten bombardiert. Diesen kann man ganz gut auch etwas Fasten lassen, indem man in der Fastenzeit auf das Fernsehen und das Radio hören einfach mal verzichtet. Selbst die Zeitung muß man sich nicht unbedingt kaufen. Einfach mal für sich sein und sich Gedanken um die Dinge machen, die einem wichtig sind und interessieren und sich nicht dauernd von der Werbung aus der Glotze beschallen lassen. Ja, selbst in den sozialen Netzwerken des weltweiten Netzes muß man sich nicht täglich aufhalten, nur um irgendwelche „lustigen“ Bildchen, Filmchen und Sprüche zu konsumieren. Wie gesagt, wer nicht ganz darauf verzichten kann, der kann sich ja feste Zeiten geben. Zum Beispiel Abends um 7 mal ne halbe Stunde ins Netz oder so.

Mach das Handy aus. Ja, es kann so einfach sein und zugleich so schwer. Damit werden viele Menschen wohl das größte Problem haben. Viele vielleicht schon aus beruflichen Gründen. Ging es vor ein paar Jahren nicht auch ohne Mobieltelefon? Wer sein Handy und somit auch die ganzen Nachrichtendienste nicht dauend mit sich herumträgt, der hat in dieser Zeit den Kopf gleich viel freier und kann sich auf andere Dinge konzentrieren und Diese auch gewissenhafter machen.

Wie sieht es mit einem neuen Hobby aus? Sowas kann einen richtig in seinen Bann ziehen und schon fällt einem der Verzicht auf Glas Wein am Wochenende leichter. Ich habe mir beispielsweise vorgenommen, mich ein wenig mehr mit der Fotografie auseinanderzusetzen. So eine Digitale Spiegelreflexkamera kann man auch sehr gut falsch bedienen, wenn man keine Ahnung hat. Aber die Interessen sind da ja verschieden. Der eigene Garten bietet sich natürlich auch in der Jahreszeit an oder Angeln gehen.  Eines passiert nämlich auf jeden Fall. man bekommt etwas Abstand zu allem und wenn alles gut läuft, hat man schon ein paar Wochen später eine frische Sichtweise auf Dinge, die einem zuvor keine Ruhe gelassen haben und den Alltag bestimmten. Lösungen können sich auftun und Entscheidungen werden eventuell leichter fallen. Ob das dann alles so richtig ist, kann man natürlich vorher nie wissen, aber zumindest tritt man nicht weiter auf der Stelle und kommt mal aus seiner Komfortzone.  Und wenn das Wetter, so wie dieses Jahr mitspielt, kann jeder draußen noch eine ordentliche Portion Sonne tanken und so seinen Vitamin D Spiegel, nach dem Winter gleich mal etwas ansteigen lassen, falls man ihn nicht die ganze Zeit schon mit den entspechenden NEM unterstützt hat.

So jetzt ist es aber auch schon ziemlich spät geworden und da wir ja noch mitten in der Fastenzeit sind, höre ich erstmal auf mit dem Schreiben. Ist vielleicht auch ganz gut so. 😉

 

 

Die Schere zwischen Arm & Reich

Den Satz „Die Schere zwischen Arm & Reich klafft immer weiter auseinander“ hört man immer mal wieder in populistischen Reden diverser Politiker (Vor allem von SPD & Die LINKE) & Gewerkschaftsvertreter. Den vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte gehört mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögen, wie aus dem Armutsbericht der Bundesregierung hervorgeht. Der Anteil des obersten Zehntels stieg demnach in den vergangenen Jahren immer stärker an. Die Haushalte in der unteren Hälfte der Verteilung verfügen also nur über gut ein Prozent des gesamten Nettovermögen.

Das mag vielleicht oft gemeint sein, wenn man davon spricht, daß die Schere zwischen Arm & Reich immer weiter auseinander geht.

Jetzt möchte ich aber zu genau diesem Punkt einfach mal ein kleines Fallbeispiel bringen. Brechen wir diesen Satz der Populisten doch einfach mal auf genau das herunter, was da steht.

Die Schere zwischen Arm & Reich klafft immer weiter auseinander.

So schaut es vor der Tarifverhandlung aus:

Ein Arbeiter X eines Unternehmens verdient im Monat 2000 €

Ein weiterer Arbeiter Y der selben Firma, verdient im Monat 4000 €

Die Gewerkschaft hat nun eine, wie sie sagt, gerechte und für alle Arbeiter gleiche Erhöhung des Bruttoeinkommens, von 5% ausgehandelt.

Jetzt erhält Arbeiter X – 100 € mehr im Monat und Arbeiter Y – 200 € mehr im Monat.

Demnach bekommt der Mitarbeiter Y, dessen Verdienst sowieso schon doppelt so hoch war, auch noch doppelt soviel an Geld zusätzlich, als Mitarbeiter X, der sich mit 100 € weniger begnügen muß als sein Kollege.

So schaut es also nach der Tariferhöhung aus:

Ein Arbeiter X eines Unternehmens verdient im Monat 2100 €

Ein weiterer Arbeiter Y der selben Firma, verdient im Monat 4200 €

Ist das also das Ziel, wenn man davon spricht, daß die Schere zwischen Arm & Reich immer weiter auseinander klafft? Daß man für die besser verdienenden Menschen mehr Geld aushandelt als für die, die weniger verdienen? Wie kann man mit so einem Satz auf Stimmenfang gehen und dann genau das Gegenteil machen?

Warum handelt man also nicht einen Festbetrag aus, der allen Mitarbeitern gezahlt wird? Würden alle Beschäftigten der Firma z.B. 150 € mehr verdienen, dann könnten sich auch alle Mitarbeiter über die selbe Lohnerhöhung freuen. Dann und nur dann, würde die Schere zwischen Arm & Reich, zumindest in dieser Firma nicht mehr, durch prozentuale Tariferhöhungen, immer weiter auseinander klaffen.

Vielleicht mal ein kleiner Denkanstoß für kommende Verhandlungen.

 

 

 

 

 

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